Preisentwicklung

Lidl
853 €949 €1.044 €1.140 €04.08.2624.08.2614.09.2605.10.26

Tiefstpreis im Zeitraum: 894,00 € (22.09.2026) · Höchstpreis: 1.099,00 €

TELEFUNKEN

TELEFUNKEN Aufsteiger M921 E-Bike

E-MTB-Hardtail mit 29-Zoll-Laufrädern, 468-Wh-Akku und Heckmotor, ohne StVZO-Ausstattung

3,5 /5 · datenbasierte Einordnung
  • 468 Wh für unter 1.000 €, das ist in dieser Preisklasse überdurchschnittlich
  • 29-Zoll-Laufräder rollen ruhiger über Wurzeln und Schotter
  • Suntour-Federgabel mit Lockout für Asphaltpassagen
  • Aluminiumrahmen mit 48 cm Rahmenhöhe, 24 bis 26 kg Gewicht
  • Schiebehilfe und LCD-Display ab Werk

* Affiliate-Links sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet. Kaufst Du über einen solchen Link, erhalten wir ggf. eine Provision. Für Dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Als Amazon-Partner verdienen wir zudem an qualifizierten Verkäufen.

Technische Daten

Typ
E-Mountainbike, Hardtail (Pedelec bis 25 km/h)
Modellnummer
Aufsteiger M921
Motor
250 W Heck-Nabenmotor, Drehmoment nicht ausgewiesen
Akku
Phylion, 36 V, 13 Ah (468 Wh), im Unterrohr, abnehmbar
Reichweite
bis zu 100 km
Schaltung
Shimano, 7-Gang-Kettenschaltung
Bremsen
mechanische Scheibenbremsen vorn und hinten, ohne Rücktritt
Federgabel
Suntour, Aluminium, gefedert, mit Lockout
Laufräder
29 Zoll
Reifen
2,25 Zoll breit, Dunlop-Ventil, Schnellspanner
Rahmen
Aluminium, Diamantform, Rahmenhöhe 48 cm
Display
LCD mit Geschwindigkeit, Strecke und Ladezustand
Beleuchtung
keine ab Werk, nicht StVZO-konform ausgestattet
Sattel
MTB-Sportsattel mit Schnellverschluss, ungefedert
Lenker
MTB-Lenker mit rutschfesten Griffen
Schiebehilfe
ja
Gewicht
24 bis 26 kg (Händlerangaben abweichend)
Zulässiges Gesamtgewicht
120 bis 125 kg (Händlerangaben abweichend)
Lieferumfang
Akku, Ladegerät, Pedale, Akku-Schlüssel, Bedienungsanleitung
Farbe
Aluminiumgrau
Montagegrad
zu 98 % vormontiert
Modelljahr
2024

Angaben laut Hersteller/Händler – Stand der Veröffentlichung, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Der TELEFUNKEN Aufsteiger M921 ist ein E-Mountainbike-Hardtail, das mit 468 Wh und 29-Zoll-Laufrädern knapp unter der 1.000-Euro-Marke bleibt. Die Rechnung dahinter ist klar erkennbar: Der Akku ist groß, gespart wird an Bremsen, Schaltung und der StVZO-Ausstattung. Diese Rezension zeigt, wo das Rad damit hingehört und wo es an Grenzen stößt.

Spricht dafür

  • 468 Wh sind für ein Rad unter 1.000 € viel Kapazität
  • 29-Zoll-Laufräder überrollen Wurzeln und Steinstufen leichter als 27,5 Zoll
  • Federgabel mit Lockout, damit taugt es auch für die Anfahrt auf Asphalt
  • Mit 24 bis 26 kg leichter als viele Fatbike-Konkurrenten der Preisklasse
  • Aufpreisfreie Schiebehilfe und abnehmbarer Akku

Spricht dagegen

  • Mechanische statt hydraulischer Scheibenbremsen, im Gelände der wichtigste Abstrich
  • Ohne Licht, Klingel und Reflektoren ab Werk nicht im Straßenverkehr nutzbar
  • 7 Gänge sind für steile Anstiege im Gelände knapp abgestuft
  • Heck-Nabenmotor ohne Drehmomentangabe, am Steilstück fehlt die Getriebeübersetzung
  • Kein Federweg und kein Gabelmodell ausgewiesen
Preis-Leistung 3,8
Ausstattung 3,5
Akku & Reichweite 3,5
Geländetauglichkeit 3,0

Der TELEFUNKEN Aufsteiger M921 im Detail

Was der M921 ist und was er nicht leisten will

Der M921 ist ein Hardtail, also ein E-MTB mit Federgabel vorn und starrem Hinterbau. Diese Bauart überträgt die Tretkraft direkter als ein Fully, verlangt dem Fahrer im groben Gelände aber mehr ab, weil der Hinterbau jeden Schlag ungefiltert weitergibt. Für Waldautobahnen, Feldwege, Schotterpisten und leichte Trails ist das die passende und günstigste Bauform.

Wichtig für die Einordnung: Das Rad kommt ohne Beleuchtung, Klingel und Reflektoren und ist damit ab Werk nicht für den öffentlichen Straßenverkehr ausgestattet. Wer damit auch zum Bäcker fahren will, rüstet StVZO-konformes Licht und eine Klingel nach, was mit rund 40 bis 80 € zu Buche schlägt.

468 Wh: der eigentliche Kaufgrund

Der Phylion-Akku liefert 13 Ah bei 36 V, also 468 Wh, und sitzt im Unterrohr. Räder unter 1.000 € kommen häufig mit 360 bis 420 Wh, insofern ist das eine spürbare Zugabe. TELEFUNKEN nennt bis zu 100 km Reichweite.

Im Gelände liegt der Verbrauch höher als auf der Straße. Rechne auf welligem Untergrund mit 12 bis 18 Wh pro Kilometer, daraus werden 26 bis 39 km. Auf Forstwegen mit moderater Unterstützung sind 45 bis 55 km realistisch. Für Feierabendrunden reicht das gut, für Alpentouren ist es zu wenig. Nachrechnen kannst Du das im Reichweiten-Rechner.

Mechanische Bremsen: der teuerste Abstrich

Vorn und hinten sitzen mechanische Scheibenbremsen. Sie bremsen über einen Zug statt über Hydraulik, brauchen mehr Handkraft und wollen häufiger nachgestellt werden, weil sich der Zug längt und die Beläge einseitig verschleißen. Der Vorteil gegenüber einer Felgenbremse bleibt: Nässe und verschlammte Felgen stören die Bremsleistung kaum.

Im Gelände wiegt der Unterschied schwerer als in der Stadt. Auf langen Abfahrten ermüdet die Hand, und eine hydraulische Bremse lässt sich feiner dosieren, was am rutschigen Untergrund über Kontrolle entscheidet. Wer viel bergab fährt, sollte den späteren Umbau auf eine hydraulische Anlage einkalkulieren.

29 Zoll und 2,25 Zoll Reifenbreite

Die 29-Zoll-Laufräder haben den flacheren Anstellwinkel gegenüber Hindernissen und rollen deshalb leichter über Wurzeln, Steine und Querrinnen. Sie laufen ruhiger und halten Geschwindigkeit besser als kleinere Laufräder, wirken beim Anfahren dafür etwas träger.

Die 2,25 Zoll breiten Reifen sind eine ausgewogene Wahl: Genug Volumen für Schotter und Waldboden, schmal genug für vertretbaren Rollwiderstand auf Asphalt. Für tiefen Schlamm oder Sand ist das schmal, dafür bleibt das Rad auf der Anfahrt zum Wald schnell. Wer wissen will, was Laufradgröße und Reifenbreite sonst noch beeinflussen, findet die Grundlagen im Ratgeber E-Mountainbike.

7 Gänge am Berg

Die Shimano-7-Gang-Kettenschaltung deckt rund 244 % Bandbreite ab. Am Mountainbike ist das wenig, moderne E-MTB-Schaltungen kommen auf 400 bis 500 %. In der Praxis fehlt Dir der ganz kleine Gang für steile Rampen, und die Sprünge zwischen den Gängen sind größer, sodass die Trittfrequenz seltener genau passt.

Der Heckmotor gleicht das teilweise aus, weil er unabhängig von der Schaltung schiebt. Am Steilstück zeigt sich dann die Schwäche der Bauform: Ein Nabenmotor arbeitet immer in derselben Übersetzung und erhitzt bei langsamer Kletterfahrt stärker als ein Mittelmotor, der über die Kette mit heruntergeschaltet wird. Der Vergleich beider Konzepte steht im Ratgeber E-Bike mit Mittelmotor.

Federgabel mit Lockout, ohne ausgewiesenen Federweg

Die Gabel stammt von Suntour und lässt sich sperren. Den Federweg weist der Hersteller nicht aus, was für die Einordnung fehlt: Einsteiger-Gabeln dieser Bauart liegen üblicherweise bei 63 bis 100 mm, echte Trail-Gabeln beginnen bei 120 mm. Ohne Angabe bleibt offen, wie viel Reserve die Gabel im groben Gelände hat.

Der Lockout ist trotzdem nützlich. Auf der Anfahrt über Asphalt sperrst Du die Gabel und verlierst keine Kraft ans Wippen, im Wald öffnest Du sie wieder. Zusammen mit dem MTB-Sportsattel und den rutschfesten Griffen ergibt das eine funktionale, schlichte Ausstattung ohne Extras.

Gewicht und Zuladung: zwei Quellen, zwei Zahlen

Beim Gewicht widersprechen sich die Händler: Das Lidl-Datenblatt nennt rund 24 kg, die Amazon-Listung 26 kg. Ähnlich beim zulässigen Gesamtgewicht, wo 120 kg und 125 kg genannt werden. Für Dich heißt das im ungünstigsten Fall: 26 kg Rad, 120 kg Gesamtfreigabe, also rund 94 kg für Fahrer und Rucksack.

Im Vergleich zur Preisklasse steht der M921 damit ordentlich da, viele E-MTBs unter 1.000 € wiegen 27 kg und mehr. Was das Gewicht beim E-Bike ausmacht und wo es herkommt, steht im Ratgeber E-Bike-Gewicht.

Einordnung und Preisgefüge

Der M921 kostet bei Lidl ca. 924,00 €, bei Amazon liegt es aktuell bei ca. 999,99 €. Beide Kaufwege stehen oben als Button. In der Klasse unter 1.000 € konkurriert er mit Fatbike-Umbauten und einfachen Hardtails; sein Argument ist die Kombination aus 468 Wh, 29 Zoll und vergleichsweise niedrigem Gewicht.

Wer 300 bis 500 € mehr investiert, bekommt mit dem Prophete Dice 3.0 einen Mittelmotor mit Drehmomentsensor und hydraulische Bremsen, also genau die zwei Punkte, an denen der M921 spart. Weitere Kandidaten der Preisklasse stehen in den Bestenlisten E-Bikes unter 1.000 € und E-MTB.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Preisca. 924,00 €ca. 899,99 €ca. 1.029,09 €ca. 799,00 €
Motor250 W Heck-Nabenmotor, Drehmoment nicht ausgewiesen250 W Nabenmotor, 70 NmFISCHER Drive Heckmotor, 36 V, 250 W, 50 NmHeckmotor (Hinterrad-Nabe), bürstenlos, 250 W Nenndauerleistung
AkkuPhylion, 36 V, 13 Ah (468 Wh), im Unterrohr, abnehmbar48 V, 15,6 Ah (748,8 Wh), abnehmbar mit Diebstahlsicherung474 Wh (36 V) Lithium-Ionen, nach unten entnehmbar und abschließbar48 V / 15 Ah laut SAMEBIKE-Datenblatt (rechnerisch 720 Wh), die Amazon-Listung nennt 48 V / 14 Ah; im Unterrohr integriert
Reichweitebis zu 100 km80–150 km (je nach Modus)bis zu 125 km55–110 km laut SAMEBIKE (Stufe 1, 75-kg-Fahrer, flache Strecke), bis 100 km laut Amazon
Gewicht24 bis 26 kg (Händlerangaben abweichend)27 kg25,5 kg25,5 kg
Bewertung3,5 / 54,3 / 53,6 / 54,3 / 5

Mit * markierte Links sind Affiliate-Links: Kaufst Du darüber, erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Preise als Richtwert, Angaben laut Hersteller/Händler. Über „Zur Rezension" kommst Du zu unserer ausführlichen Einordnung des jeweiligen Modells.

Fazit: Für wen lohnt sich der TELEFUNKEN Aufsteiger M921?

Der Aufsteiger M921 ist ein Einstiegs-E-MTB für Wald- und Feldwege. Mit 468 Wh und 29 Zoll bringt er die beiden Zutaten mit, die auf Forstwegen zählen, und bleibt dabei unter 1.000 €. Für die Feierabendrunde, den Weg zum Angelplatz oder Schotterstrecken am Wochenende ist er passend ausgestattet.

Zwei Punkte solltest Du einplanen. Die mechanischen Bremsen verlangen mehr Handkraft und regelmäßiges Nachstellen, und ohne Licht und Klingel fehlt die Straßenzulassung, die Nachrüstung kostet 40 bis 80 €. Wer ernsthaft Trails fahren oder lange Abfahrten mitnehmen will, ist mit einem Rad mit Mittelmotor und hydraulischen Bremsen besser bedient. Für den Einstieg ins Gelände ohne großes Budget passt der M921.

TELEFUNKEN Aufsteiger M921 E-Bike ca. 924,00 €
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Häufige Fragen

Als Pedelec mit 250 W und Unterstützung bis 25 km/h ist er rechtlich ein Fahrrad und braucht weder Führerschein noch Versicherungskennzeichen. Ab Werk fehlen ihm allerdings Beleuchtung, Klingel und Reflektoren. Für Fahrten auf öffentlichen Straßen musst Du diese StVZO-Teile nachrüsten, das kostet rund 40 bis 80 €.

TELEFUNKEN nennt bis zu 100 km. Im Gelände liegt der Verbrauch bei 12 bis 18 Wh pro Kilometer, aus 468 Wh werden damit 26 bis 39 km. Auf Forstwegen mit moderater Unterstützung sind 45 bis 55 km realistisch.

Das ist die Sparstelle der Preisklasse. Mechanische Scheiben werden über einen Zug betätigt, brauchen mehr Handkraft und müssen häufiger nachgestellt werden, weil sich der Zug längt. Gegenüber Felgenbremsen bleiben sie bei Nässe und Schlamm klar im Vorteil.

Für moderate Anstiege ja, zumal der Motor mitschiebt. Die Bandbreite liegt bei rund 244 %, moderne E-MTB-Schaltungen erreichen 400 bis 500 %. An steilen Rampen fehlt der ganz kleine Gang, und die Sprünge zwischen den Gängen sind groß.

Den Federweg weist der Hersteller nicht aus. Die Gabel stammt von Suntour, ist aus Aluminium und lässt sich per Lockout sperren. Einsteiger-Gabeln dieser Bauart liegen üblicherweise zwischen 63 und 100 mm, eine verbindliche Angabe zu diesem Modell fehlt.

Die Händlerangaben gehen auseinander: Das Lidl-Datenblatt nennt rund 24 kg, die Amazon-Listung 26 kg. Damit liegt das Rad im unteren Bereich seiner Klasse. Der Akku lässt sich zum Verladen abnehmen und spart rund 2,7 kg.

Größere Laufräder treffen Hindernisse in flacherem Winkel und rollen deshalb leichter über Wurzeln und Steine. Sie laufen ruhiger und halten Geschwindigkeit besser. Kleinere 27,5-Zoll-Laufräder beschleunigen dafür spritziger und lassen sich enger um Kurven zirkeln.

Ja, der 468-Wh-Akku sitzt im Unterrohr und lässt sich abnehmen und abschließen. Du kannst ihn in der Wohnung laden, ohne das ganze Rad zu bewegen. Für die Lagerung im Winter gelten die üblichen Regeln, nachzulesen im Ratgeber zum Akku-Lagern.

Eine Rahmenhöhe von 48 cm an einem 29-Zoll-Hardtail passt üblicherweise zu Körpergrößen von etwa 175 bis 190 cm. TELEFUNKEN nennt keine eigene Empfehlung. Weil nur diese eine Größe angeboten wird, solltest Du die Passform vor dem Kauf mit dem Rahmengrößen-Rechner prüfen.