TELEFUNKEN Multitalent RC680 E-Bike
City-Pedelec mit Tiefeinstieg, Ananda-Mittelmotor mit 80 Nm und 705,6-Wh-Akku
- 705,6-Wh-Akku, einer der größten in dieser Preisklasse
- Ananda M81 Mittelmotor mit 80 Nm und Drehmomentsensor
- Shimano 10-Gang Kettenschaltung statt der klassenüblichen 7-Gang-Nabe
- Tiefeinstieg, Federgabel und gefederte Sattelstütze für bequemes Sitzen
- Hydraulische Shimano-MT200-Bremsen mit 160-mm-Scheiben, Licht mit Tagfahrlicht
Stand: 11.10.2026, 20:34 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details
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Technische Daten
- Typ
- City-E-Bike / Tiefeinsteiger (Pedelec bis 25 km/h)
- Modellnummer
- RC680 Multitalent
- Motor
- Ananda M81 Mittelmotor, 36 V, 250 W, 80 Nm
- Sensorik
- Drehmomentsensor
- Akku
- 36 V, 19,6 Ah (705,6 Wh), entnehmbar und abschließbar
- Akkuzellen
- Phylion
- Reichweite
- bis zu 140 km
- Gewicht
- 26 kg
- Schaltung
- Shimano 10-Gang Kettenschaltung, Rapidfire-Schalthebel
- Bremsen
- Shimano MT200 hydraulisch, Scheiben 160/160 mm
- Federung
- SR Suntour Federgabel, einstellbar
- Sattelstütze
- gefedert, mit Alu-Sattelstütze
- Laufräder
- 28 Zoll
- Reifen
- 28 Zoll mit Reflexstreifen
- Display
- LCD-Multifunktions-Display
- Beleuchtung
- LED mit Tagfahrlicht vorn, Rücklicht mit Standlicht
- Rahmen
- Aluminium-Tiefeinsteiger, Rahmenhöhe 49 cm
- Farbe
- Weiß / Grau
- Zul. Gesamtgewicht
- 125 kg
- Ausstattung
- Gepäckträger, Seitenständer, Klingel, Schutzbleche
- Garantie
- 5 Jahre auf den Rahmen, 2 Jahre auf Komponenten
- Montagegrad
- zu 98 % vormontiert geliefert
- UVP
- 2.499,90 €
Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Das TELEFUNKEN Multitalent RC680 ist ein City-Pedelec mit Tiefeinstieg, das zwei Dinge kombiniert, die in dieser Preisklasse selten zusammenkommen: einen Mittelmotor mit 80 Nm und einen 705,6-Wh-Akku. Dazu kommen eine 10-Gang-Kettenschaltung und hydraulische Scheibenbremsen. Diese Rezension ordnet ein, was die Ausstattung im Alltag bedeutet.
Spricht dafür
- 705,6 Wh sind für ein City-Rad um 1.200 € außergewöhnlich viel Kapazität
- Mittelmotor mit 80 Nm und Drehmomentsensor, viele Räder dieser Klasse fahren mit Nabenmotoren um 40 Nm
- Zehn Gänge decken Steigungen und schnelles Rollen gleichermaßen ab
- Hydraulische Scheibenbremsen statt der in dieser Preislage üblichen Felgen- oder Mechanikbremsen
- Tiefeinstieg mit Federgabel und gefederter Sattelstütze, dazu Licht mit Tagfahrlichtfunktion
- Fünf Jahre Garantie auf den Rahmen
Spricht dagegen
- Zulässiges Gesamtgewicht von nur 125 kg, bei 26 kg Eigengewicht bleiben 99 kg für Fahrer und Gepäck
- 26 kg Eigengewicht erschweren Treppen, Verladen und das Fahren ohne Unterstützung
- Kettenschaltung braucht mehr Pflege als eine gekapselte Nabenschaltung, gerade im Winterbetrieb
- Ananda ist als Antriebshersteller weniger verbreitet als Bosch oder Shimano, das Servicenetz ist entsprechend dünner
- Nur eine Rahmenhöhe mit 49 cm
Das TELEFUNKEN RC680 im Detail
Ananda M81: 80 Nm für unter 1.300 €
Angetrieben wird das RC680 vom Ananda M81, einem Mittelmotor mit 250 W Nenndauerleistung und 80 Nm Drehmoment. Der chinesische Hersteller Ananda beliefert zahlreiche europäische Marken im Einstiegs- und Mittelklassesegment. Technisch ist der M81 ein Drehmomentsensor-Antrieb, er misst also die Pedalkraft und regelt die Unterstützung danach.
80 Nm sind in dieser Preisklasse ein Ausreißer nach oben. Vergleichbare City-Räder um 1.200 € arbeiten fast immer mit Front- oder Heckmotoren zwischen 35 und 50 Nm. Der Unterschied zeigt sich am Anstieg mit vollen Einkaufstaschen und beim Anfahren an der Ampel. Was den Motor im Detail auszeichnet und wo seine Grenzen liegen, steht im Ratgeber zum Ananda M81. Warum die Bauform am Tretlager im Alltag Vorteile hat, erklärt E-Bike mit Mittelmotor.
705,6 Wh: die eigentliche Sensation der Ausstattungsliste
Der Akku fasst 705,6 Wh (36 V, 19,6 Ah) und stammt von Phylion, einem der großen Zellkonfektionäre für E-Bike-Akkus. Zum Vergleich: In der Preisklasse um 1.200 € sind 360 bis 500 Wh üblich, 700 Wh und mehr findet man sonst erst ab etwa 2.500 €.
TELEFUNKEN nennt bis zu 140 km Reichweite, ein Bestwert für sparsame Unterstützung auf ebener Strecke. Realistisch rechnest Du im Stadtverkehr in mittlerer Stufe mit 8 bis 12 Wh pro Kilometer, das ergibt 59 bis 88 km. Mit Gegenwind, Zuladung und häufigem Anfahren steigt der Verbrauch auf 14 bis 18 Wh/km, dann bleiben 39 bis 50 km. Für Pendler heißt das konkret: Bei 15 km pro Richtung fährst Du zwei bis drei Tage, bevor Du laden musst. Der Reichweiten-Rechner rechnet Deine Strecke durch, die Stromkosten liefert der Akku-Rechner.
Zehn Gänge statt Nabenschaltung: bewusste Entscheidung mit zwei Seiten
TELEFUNKEN verbaut eine Shimano 10-Gang-Kettenschaltung mit Rapidfire-Schalthebeln. In der City-Klasse ist das ungewöhnlich, dort dominiert die 7-Gang-Nabenschaltung, oft mit Rücktritt.
Der Vorteil liegt in der Bandbreite: Zehn Gänge decken steile Anstiege und zügiges Rollen bei 25 km/h gleichermaßen ab, während eine 7-Gang-Nabe an beiden Enden Kompromisse macht. Der Nachteil ist die Pflege. Eine offene Kette mit Schaltwerk verschmutzt, will regelmäßig geölt werden und verschleißt im Winterbetrieb mit Streusalz schneller als eine gekapselte Nabe. Wer sein Rad ganzjährig draußen abstellt, sollte das einplanen. Schalten unter Last solltest Du bei einem 80-Nm-Motor ohnehin vermeiden, das schont Kette und Ritzel.
Bremsen und Federung: hier stimmt die Auslegung
Verzögert wird über Shimano MT200, hydraulisch, mit 160-mm-Scheiben vorn und hinten. Für ein Rad mit 26 kg Eigengewicht und bis zu 125 kg Systemgewicht ist das die richtige Wahl, denn hydraulische Scheiben brauchen weniger Handkraft und funktionieren bei Nässe verzögerungsfrei. In dieser Preisklasse liefern viele Wettbewerber noch mechanische Scheiben- oder gar Felgenbremsen.
Gefedert wird an zwei Stellen: eine einstellbare SR-Suntour-Federgabel vorn und eine gefederte Sattelstütze hinten. Diese Kombination nimmt Kopfsteinpflaster, abgesenkte Bordsteine und Feldwege spürbar Schärfe. Zusammen mit dem Tiefeinstieg ergibt das ein Rad, das auf Komfort ausgelegt ist statt auf Sportlichkeit.
125 kg Systemgewicht: der Punkt, den Du prüfen solltest
Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 125 kg. Bei 26 kg Eigengewicht bleiben rund 99 kg für Fahrer, Kleidung und Gepäck. Das ist der schwächste Wert im Datenblatt, denn viele Trekkingräder erlauben 150 kg gesamt.
Praktisch heißt das: Ein Fahrer mit 85 kg darf noch etwa 14 kg zuladen, also einen normalen Wocheneinkauf. Wer schwerer ist oder regelmäßig Packtaschen mitnimmt, kommt an die Grenze. Wer hier grundsätzlich planen muss, findet die passenden Modelle im Ratgeber E-Bike für Übergewichtige. Die 26 kg selbst merkst Du beim Fahren kaum, weil der Motor trägt, dafür umso mehr an Kellertreppen und beim Verladen. Wie sich Gewichte über die Bauarten verteilen, zeigt der Ratgeber zum E-Bike-Gewicht.
Ausstattung ab Werk: wenig Nacharbeit nötig
Das RC680 kommt zu 98 % vormontiert, üblicherweise fehlen nur Lenker ausrichten, Pedale anschrauben und Sattelhöhe einstellen. An Bord sind Gepäckträger, Seitenständer, Klingel, Schutzbleche und eine StVZO-Lichtanlage, deren Frontscheinwerfer eine Tagfahrlichtfunktion hat und deren Rücklicht mit Standlicht arbeitet.
Für den Alltag heißt das: Du brauchst nur noch ein Schloss. Was sinnvoll ist, wenn Du Gepäck transportieren willst, steht im Ratgeber zum E-Bike-Gepäckträger. Der Rahmen bekommt fünf Jahre Garantie, auf Komponenten gelten zwei Jahre.
Einordnung im TELEFUNKEN-Programm
Innerhalb der Multitalent-Reihe steht das RC680 an der Spitze. Das RC840 Multitalent arbeitet mit Frontmotor, Nabenschaltung mit Rücktritt und einem 374-Wh-Akku, es ist das einfachere, deutlich günstigere Rad für kurze Stadtwege. Wer dagegen wartungsarm pendeln will, findet mit dem Urban UH220 ein Modell mit Riemenantrieb und Automatikschaltung. Alle Modelle der Marke stehen auf der TELEFUNKEN-Herstellerseite, der Klassenvergleich in der Liste der besten E-City-Bikes.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | ![]() | |||
|---|---|---|---|---|
| Bewertung | ||||
| Preis | 1.794,99 € | ab 1.799,00 € | 1.799,00 € | 1.776,25 € |
| Motor | Ananda M81 Mittelmotor, 36 V, 250 W, 80 Nm | Mivice X700 Mittelmotor, 250 W Nenndauerleistung | Bafang Heckmotor mit integriertem Automatikgetriebe, 250 W Nenndauerleistung | Bafang M210 Mittelmotor, 250 W, 65 Nm |
| Akku | 36 V, 19,6 Ah (705,6 Wh), entnehmbar und abschließbar | 48 V, 644 Wh, in den Rahmen integriert und entnehmbar | 37 V / 10 Ah, 370 Wh, Zellen von DMEGC, entnehmbar | 36 V, 17,5 Ah (630 Wh), vollintegriert, seitlich entnehmbar |
| Reichweite | bis zu 140 km | bis 161 km laut Hersteller | bis 100 km | bis zu 150 km |
| Gewicht | 26 kg | 26,2 kg inklusive Akku | 24,5 kg | 32,9 kg laut Amazon, FISCHER nennt kein Nettogewicht |
Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.
Fazit: Für wen lohnt sich das TELEFUNKEN RC680?
Das RC680 ist ein Komfort-Cityrad für Leute, die viel fahren und selten laden wollen. 705,6 Wh reichen im Stadtverkehr realistisch für 59 bis 88 km, der 80-Nm-Mittelmotor zieht auch beladen jede Steigung hoch, und mit zehn Gängen, hydraulischen Scheibenbremsen und doppelter Federung ist die Ausstattung für ca. 1.794,99 € ungewöhnlich vollständig.
Zwei Einschränkungen gehören dazu: Das zulässige Gesamtgewicht von 125 kg lässt bei 26 kg Eigengewicht nur 99 kg Zuladung, und die Kettenschaltung braucht im Ganzjahresbetrieb mehr Pflege als eine gekapselte Nabe. Wer allein oder zu zweit pendelt, Touren am Wochenende fährt und das Rad trocken abstellen kann, bekommt hier eines der stimmigsten Pakete unter 1.300 €. Wer schwer beladen unterwegs ist, sollte zu einem Rad mit 150 kg Freigabe greifen.
Häufige Fragen
Einen Ananda M81 Mittelmotor mit 36 Volt, 250 W Nenndauerleistung und 80 Nm Drehmoment. Er arbeitet mit Drehmomentsensor, misst also die Pedalkraft statt nur die Trittfrequenz. In der Preisklasse um 1.200 € sind sonst Front- oder Heckmotoren mit 35 bis 50 Nm üblich.
TELEFUNKEN nennt bis zu 140 km, das setzt sparsame Unterstützung auf ebener Strecke voraus. Im Stadtverkehr in mittlerer Stufe sind 59 bis 88 km realistisch (8 bis 12 Wh pro Kilometer). Mit Gegenwind, Zuladung und häufigem Anfahren steigt der Verbrauch auf 14 bis 18 Wh/km, dann bleiben 39 bis 50 km.
Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 125 kg. Bei 26 kg Eigengewicht bleiben rund 99 kg für Fahrer, Kleidung und Gepäck. Bei einem Fahrergewicht von 85 kg sind das noch etwa 14 kg Zuladung. Wer schwerer ist oder regelmäßig Packtaschen mitnimmt, sollte ein Rad mit 150 kg Freigabe wählen.
Die zehn Gänge liefern mehr Bandbreite als eine 7-Gang-Nabe, sowohl am Berg als auch beim schnellen Rollen. Der Preis dafür ist mehr Pflege: Die offene Kette verschmutzt, braucht regelmäßig Öl und verschleißt im Winter mit Streusalz schneller als eine gekapselte Nabe.
Ja, der 705,6-Wh-Akku lässt sich entnehmen und abschließen. Du kannst ihn also in der Wohnung laden, was besonders im Winter sinnvoll ist, weil Lithium-Zellen bei Frost nicht geladen werden sollten. Die Zellen stammen von Phylion.
TELEFUNKEN führt das RC680 in dieser einen Rahmenhöhe als Tiefeinsteiger. 49 cm bei 28-Zoll-Laufrädern deckt üblicherweise etwa 165 bis 185 cm ab. Durch den tiefen Einstieg und die verstellbare Sattelstütze ist der nutzbare Bereich größer als bei einem Diamantrahmen.
Hydraulische Shimano MT200 Scheibenbremsen mit 160-mm-Scheiben vorn und hinten. Sie brauchen weniger Handkraft als mechanische Systeme und verzögern bei Nässe ohne Verzögerung. Für ein Rad mit 26 kg und bis zu 125 kg Systemgewicht ist das eine passende Auslegung.
Ja. Mit 250 W Nenndauerleistung und Unterstützung bis 25 km/h gilt es als Pedelec und damit rechtlich als Fahrrad. Führerschein und Versicherungskennzeichen entfallen. Die StVZO-Lichtanlage mit Tagfahrlicht vorn und Standlicht hinten ist ab Werk montiert.
Das Rad kommt zu 98 % vormontiert. Üblicherweise musst Du nur den Lenker ausrichten, die Pedale anschrauben und die Sattelhöhe einstellen. Prüfe danach Bremsen und Schaltung, bei Kettenschaltungen verstellt sich der Zug auf dem Transportweg gelegentlich.



