TELEFUNKEN Multitalent RC840 E-Bike
City-Pedelec mit Tiefeinstieg, Shimano Nexus 7 mit Rücktritt und Korb ab Werk
- Tiefeinsteiger-Alurahmen mit 48 cm, Aufsteigen ohne Beinschwung
- Shimano Nexus 7-Gang-Nabenschaltung mit Rücktrittbremse
- Abnehmbarer Einkaufskorb und Panzerschloss liegen bei
- Akku hinter dem Sitzrohr, abnehmbar und abschließbar
- Zwei Akku-Ausführungen im Handel: 374,4 Wh und 531,3 Wh
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Technische Daten
- Typ
- E-Citybike (Pedelec bis 25 km/h)
- Modellnummer
- RC840 Multitalent
- Motor
- 250 W Front-Nabenmotor (Ananda), 40 Nm
- Akku
- 36 V, 10,4 Ah (374,4 Wh), Greenway, abnehmbar
- Akku-Alternative
- 531,3 Wh in der bei Lidl geführten Ausführung
- Ladezeit
- 4 bis 6 Stunden
- Reichweite
- bis zu 100 km (Herstellerangabe)
- Gewicht
- 24,5 kg
- Schaltung
- Shimano Nexus, 7-Gang-Nabenschaltung
- Bremsen
- V-Brakes vorn und hinten, zusätzlich Rücktritt
- Federung
- Federgabel
- Laufräder
- 28 Zoll
- Display
- LCD mit Geschwindigkeit, Strecke und Ladezustand
- Beleuchtung
- StVZO-konform, LED, mit Reflexbereifung
- Rahmen
- Aluminium, Tiefeinsteiger, RH 48 cm
- Farbe
- Weiß und Anthrazit
- Sattel
- Selle Royal mit Alu-Sattelstütze
- Zul. Gesamtgewicht
- 120 kg
- Länge
- 195 cm
- Lieferumfang
- abnehmbarer Korb, Panzerschloss, Ladegerät
- Montagegrad
- zu 98 % vormontiert geliefert
Angaben laut Hersteller/Händler – Stand der Veröffentlichung, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Das TELEFUNKEN Multitalent RC840 ist ein City-Pedelec für unter 1.000 €, das den Alltag im Blick hat: Tiefeinstieg, Shimano Nexus 7 mit Rücktritt, ein abnehmbarer Einkaufskorb und ein Panzerschloss im Lieferumfang. Der Antrieb sitzt im Vorderrad, der Akku hinter dem Sitzrohr. Diese Rezension ordnet ein, wofür das Rad in dieser Preisklasse reicht und wo die Grenzen liegen.
Spricht dafür
- Kompletter Alltagsaufbau unter 1.000 €: Korb, Schloss, Gepäckträger, StVZO-Licht
- Tiefeinstieg mit 48 cm Rahmenhöhe, bequemes Auf- und Absteigen auch mit Einkauf
- Shimano Nexus 7 schaltet im Stand und bleibt gekapselt, dazu Rücktritt für Gewohnheitsfahrer
- Akku abnehmbar und abschließbar, lädt bequem in der Wohnung
- Mit 24,5 kg vergleichsweise handlich für ein Rad dieser Klasse
Spricht dagegen
- V-Brakes statt Scheibenbremsen, bei Nässe deutlich später greifend
- 374,4 Wh sind ein kleiner Akku, die 100-km-Angabe ist ein Bestwert
- Frontmotor verliert an Steigungen und auf losem Untergrund leichter die Traktion
- 40 Nm Drehmoment reichen für flache Städte, nicht für hügeliges Gelände
Das RC840 Multitalent im Detail
Frontmotor: was im Vorderrad anders läuft
Der Antrieb sitzt im Vorderrad und liefert 250 W bei 40 Nm. Diese Bauform ist günstig herzustellen und hat einen echten Vorteil: Sie lässt sich beliebig mit einer Nabenschaltung und Rücktritt kombinieren, weil hinten nichts vom Motor belegt ist. Genau deshalb findet man sie an klassischen Citybikes.
Die Kehrseite zeigt sich beim Anfahren am Berg und auf losem Untergrund. Auf dem Vorderrad lastet weniger Gewicht als auf dem Hinterrad, das Rad kann dort durchdrehen, wo ein Heck- oder Mittelmotor noch greift. Auf trockenem Asphalt in einer flachen Stadt merkst Du davon wenig, auf nassem Kopfsteinpflaster oder einer steilen Rampe schon. Die Unterschiede zwischen den Bauformen erklärt der Ratgeber E-Bike mit Nabenmotor.
Zwei Akku-Ausführungen: der wichtigste Punkt vor dem Kauf
Das RC840 läuft unter demselben Namen mit zwei unterschiedlichen Akkus. Die bei Amazon gelistete Ausführung hat 374,4 Wh (36 V, 10,4 Ah), die bei Lidl geführte Ausführung 531,3 Wh. Das sind rund 42 % mehr Kapazität bei einem Aufpreis, der meist im niedrigen zweistelligen Bereich liegt.
Für die Kaufentscheidung ist das der zentrale Hebel: Der Akku ist das teuerste Verschleißteil am E-Bike, und nachrüsten lässt sich Kapazität später nicht. Wenn Du regelmäßig längere Strecken fährst, ist die größere Ausführung das Geld wert. Prüfe deshalb bei jedem Angebot die Wattstunden-Angabe, nicht nur den Modellnamen. Beide Kauf-Buttons oben auf dieser Seite führen zu je einer Ausführung.
374 Wh in Alltagsgrößen gerechnet
TELEFUNKEN nennt bis zu 100 km. Dieser Wert setzt die niedrigste Unterstützungsstufe, flaches Gelände und einen leichten Fahrer voraus. Ein Citybike verbraucht in mittlerer Stufe realistisch 8 bis 12 Wh pro Kilometer.
Aus 374,4 Wh werden damit 31 bis 47 km, aus der großen Ausführung mit 531,3 Wh entsprechend 44 bis 66 km. Für den Weg zur Arbeit über 8 km und den Einkauf am Abend reicht die kleine Ausführung problemlos mehrere Tage. Für Ausflüge über 40 km wird es knapp. Die Ladezeit liegt bei 4 bis 6 Stunden, der Akku sitzt hinter dem Sitzrohr, ist abnehmbar und abschließbar. Deinen eigenen Bedarf kannst Du im Reichweiten-Rechner gegenrechnen.
Nexus 7 mit Rücktritt: die richtige Wahl für die Stadt
Die Shimano Nexus mit sieben Gängen sitzt gekapselt im Hinterrad. Für Stadtverkehr ist das die praktischste Lösung: Du kannst an der roten Ampel im Stand herunterschalten, der Mechanismus bleibt vor Regen und Streusalz geschützt, und es gibt kein Schaltwerk, das beim Abstellen verbogen wird.
Dazu kommt der Rücktritt, für viele Fahrer ein Gewohnheitsargument. Er wirkt auch dann, wenn die Handkraft nachlässt oder die Finger klamm sind. Die sieben Gänge decken das ab, was ein Stadtrad braucht, für Alpenpässe ist das Rad ohnehin nicht gebaut.
V-Brakes: hier wird sichtbar gespart
Gebremst wird über V-Brakes, also Felgenbremsen, ergänzt um den Rücktritt. In dieser Preisklasse ist das verbreitet, es bleibt aber der deutlichste Abstrich am ganzen Rad. Felgenbremsen verlieren bei Nässe spürbar Wirkung, weil die Bremsklötze die Felge erst trockenwischen müssen, bevor sie greifen. Dazu verschleißt die Felge selbst mit.
Praktisch heißt das: mehr Sicherheitsabstand bei Regen und regelmäßiges Prüfen der Bremsklötze. Wer viel bei schlechtem Wetter fährt oder in hügeligem Gelände wohnt, sollte gezielt nach einem Rad mit Scheibenbremsen suchen, auch in dieser Preisklasse gibt es sie inzwischen.
Alltagsausstattung: hier punktet das Rad
Der Lieferumfang ist ungewöhnlich vollständig. Ein abnehmbarer Einkaufskorb und ein Panzerschloss liegen bei, dazu kommen Gepäckträger, Schutzbleche, StVZO-Beleuchtung und Reflexbereifung ab Werk. Ein gutes Schloss kostet einzeln schnell 50 bis 80 €, es ist also ein realer Wert und kein Zubehörzettel.
Der Selle-Royal-Sattel auf einer Alu-Sattelstütze und die Federgabel runden den Komfort ab. Zusammen mit dem Tiefeinstieg ergibt das ein Rad, das man ohne Umgewöhnung fährt. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 120 kg, bei 24,5 kg Eigengewicht bleiben 95,5 kg für Fahrer und Einkauf, was Du bei größeren Transporten einplanen solltest.
Einordnung: was unter 1.000 € realistisch ist
Für ca. 1.099,99 € bekommst Du ein fahrfertiges Stadtrad mit Nabenschaltung, Rücktritt, Korb und Schloss. Bezahlt wird das mit Felgenbremsen, einem kleinen Akku und einem Motor, der für flaches Terrain ausgelegt ist. Das Rad ist damit ehrlich zugeschnitten auf kurze Alltagswege in der Stadt.
Wer hügelig wohnt, viel bei Nässe fährt oder Touren über 40 km plant, wird mit einem Rad der nächsten Preisklasse glücklicher, idealerweise mit Mittelmotor und Scheibenbremsen. Was es in dieser Preislage sonst gibt, zeigt die Liste der besten E-Bikes unter 1.000 €, die Alternativen mit Tiefeinstieg stehen im Ratgeber Damen-E-Bike.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | ![]() | |||
|---|---|---|---|---|
| Preis | ca. 1.099,99 € | ca. 1.099,00 € | ca. 1.119,00 € | ca. 1.069,00 € |
| Motor | 250 W Front-Nabenmotor (Ananda), 40 Nm | Nabenmotor im Hinterrad, 48 V, 250 W Nenndauerleistung (650 W Spitze laut Dukawey), 65 Nm | 250 W Front-Nabenmotor, 30 Nm | Hinterrad-Nabenmotor, bürstenlos, 250 W Nenndauerleistung |
| Akku | 36 V, 10,4 Ah (374,4 Wh), Greenway, abnehmbar | 48 V, 14 Ah, 672 Wh, 18650-Zellen, herausnehmbar, IP54 | 36 V, 13 Ah (468 Wh), Greenway, im Gepäckträger integriert | 48 V / 15 Ah, 720 Wh, entnehmbar |
| Reichweite | bis zu 100 km (Herstellerangabe) | bis 120 km mit Tretunterstützung laut Dukawey, bis 60 km rein elektrisch | bis zu 100 km | 80 bis 120 km |
| Gewicht | 24,5 kg | 29,5 kg | 25 kg | 28 kg |
| Bewertung | 3,6 / 5 | 4,2 / 5 | 3,5 / 5 | 4,1 / 5 |
Mit * markierte Links sind Affiliate-Links: Kaufst Du darüber, erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Preise als Richtwert, Angaben laut Hersteller/Händler. Über „Zur Rezension" kommst Du zu unserer ausführlichen Einordnung des jeweiligen Modells.
Fazit: Für wen lohnt sich das TELEFUNKEN RC840?
Das RC840 Multitalent ist ein Stadtrad für kurze Wege. Tiefeinstieg, Nexus 7 mit Rücktritt, Korb und Schloss ergeben für ca. 1.099,99 € ein Paket, mit dem Du sofort losfährst. Für den Weg zur Arbeit, zum Bahnhof und zum Einkauf in einer flachen Stadt passt der Zuschnitt.
Zwei Dinge solltest Du vor dem Kauf klären. Erstens die Akku-Ausführung: 374,4 Wh reichen für 31 bis 47 km, die alternativ erhältlichen 531,3 Wh für 44 bis 66 km, und nachrüsten lässt sich das später nicht. Zweitens die V-Brakes, die bei Nässe später greifen als Scheibenbremsen. Wer hügelig wohnt oder längere Touren plant, sollte eine Preisklasse höher schauen.
Häufige Fragen
Es gibt zwei Ausführungen unter demselben Modellnamen: eine mit 374,4 Wh (36 V, 10,4 Ah) und eine mit 531,3 Wh. Die bei Amazon gelistete Variante hat den kleineren Akku, Lidl führt die größere Ausführung. Prüfe deshalb bei jedem Angebot die Wattstunden-Angabe, der Modellname allein sagt es nicht.
TELEFUNKEN nennt bis zu 100 km, das ist ein Bestwert für niedrigste Stufe und flaches Gelände. Realistisch verbraucht ein Citybike 8 bis 12 Wh pro Kilometer. Aus 374,4 Wh werden damit 31 bis 47 km, aus der 531,3-Wh-Ausführung 44 bis 66 km.
Ja. Die Shimano Nexus 7-Gang-Nabenschaltung ist mit Rücktrittbremse ausgeführt, zusätzlich bremsen V-Brakes an Vorder- und Hinterrad. Der Rücktritt wirkt auch dann zuverlässig, wenn die Finger klamm sind oder die Handkraft nachlässt.
Ein Frontmotor lässt hinten Platz für Nabenschaltung und Rücktritt, deshalb ist er an klassischen Citybikes verbreitet. Der Nachteil: Auf dem Vorderrad lastet weniger Gewicht, an steilen Anstiegen und auf losem Untergrund kann es früher durchdrehen als bei einem Heck- oder Mittelmotor.
Der Hersteller gibt 24,5 kg an. Das ist für ein voll ausgestattetes City-E-Bike mit Korb und Gepäckträger ein normaler Wert. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 120 kg, es bleiben also rund 95 kg für Fahrer und Zuladung.
Für flaches Stadtgebiet bei überwiegend trockenem Wetter ja. Bei Nässe greifen Felgenbremsen später, weil die Bremsklötze die Felge erst trockenwischen müssen, und die Felge verschleißt mit. Wer viel bei Regen oder in hügeligem Gelände fährt, ist mit Scheibenbremsen sicherer unterwegs.
Ja. Als Pedelec mit 250 W Nenndauerleistung und Unterstützung bis 25 km/h gilt es als Fahrrad. Weder Führerschein noch Versicherungskennzeichen sind nötig, und die Beleuchtung entspricht der StVZO. Die Reflexbereifung ist ab Werk montiert.
Neben dem Ladegerät gehören ein abnehmbarer Einkaufskorb und ein Panzerschloss zum Lieferumfang, dazu Gepäckträger, Schutzbleche und StVZO-Beleuchtung ab Werk. Das Rad kommt zu 98 % vormontiert, zu tun bleiben Lenker ausrichten und Pedale anschrauben.
Für Alltagsfahrer in flachen Städten, die kurze Strecken zurücklegen: Arbeitsweg, Bahnhof, Einkauf. Der Tiefeinstieg hilft allen, die nicht mehr über den Sattel steigen möchten. Für hügeliges Gelände, häufige Nässe oder Touren über 40 km ist eine Preisklasse höher die bessere Wahl.



