Preisentwicklung
Tiefstpreis im Zeitraum: 1.244,00 € (22.09.2026) · Höchstpreis: 1.349,00 €
TELEFUNKEN SUV500 E-Bike
SUV-Pedelec mit Mittelmotor, 468-Wh-Akku, hydraulischen Scheibenbremsen und tiefem Einstieg
- Mittelmotor mit 80 Nm laut Händlerangaben, in dieser Preisklasse die Ausnahme
- Hydraulische Scheibenbremsen und gefederte Suntour-Gabel
- Tiefer Durchstieg, breite 27,5-Zoll-Bereifung und Farbdisplay
- 468-Wh-Akku im Unterrohr, vollintegriert und herausnehmbar
- Komplette StVZO-Ausstattung plus Panzerkabelschloss ab Werk
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Technische Daten
- Typ
- SUV-E-Bike (Pedelec bis 25 km/h)
- Modellnummer
- SUV500
- Motor
- 250 W Mittelmotor, 80 Nm laut Händlerangaben
- Akku
- Phylion, 36 V, 13 Ah (468 Wh), vollintegriert im Unterrohr, herausnehmbar
- Reichweite
- bis zu 100 km
- Schaltung
- Shimano, 7-Gang-Kettenschaltung, Drehgriffschalter
- Bremsen
- hydraulische Scheibenbremsen vorn und hinten, ohne Rücktritt
- Federgabel
- Suntour, Aluminium, gefedert
- Laufräder
- 27,5 Zoll
- Reifen
- breite Bereifung mit Reflexstreifen, Dunlop-Ventil
- Rahmen
- Aluminium, tiefer Einstieg, Rahmenhöhe 48 cm
- Display
- Farbdisplay mit Geschwindigkeit, Strecke und Ladezustand
- Beleuchtung
- LED vorn und hinten mit Standlicht, aus dem Fahrakku gespeist
- Sattel
- City-Sattel mit Schnellverschluss, ungefedert
- Lenker
- City-Lenker mit rutschfesten Griffen
- Schiebehilfe
- ja
- Gewicht
- 27 bis 30 kg (Händlerangaben abweichend)
- Zulässiges Gesamtgewicht
- 125 kg
- Körpergröße
- ab ca. 160 cm
- Lieferumfang
- Akku, Ladegerät, Pedale, Akku-Schlüssel, Panzerkabelschloss, Bedienungsanleitung
- Farbe
- Basaltgrau
- Ausstattung
- Gepäckträger, Seitenständer, Klingel, Schutzbleche
- Modelljahr
- 2025
Angaben laut Hersteller/Händler – Stand der Veröffentlichung, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Das TELEFUNKEN SUV500 ist das einzige Rad im aktuellen TELEFUNKEN-Programm mit Mittelmotor in dieser Preisklasse. Dazu kommen 468 Wh, hydraulische Scheibenbremsen, ein tiefer Durchstieg und breite 27,5-Zoll-Reifen. Diese Rezension klärt, was der Mittelmotor im Alltag wirklich bringt und wo das Rad seine Grenzen hat.
Spricht dafür
- Mittelmotor statt Nabenmotor, am Berg der spürbarste Unterschied dieser Klasse
- 80 Nm laut Händlerangaben, mehr als doppelt so viel wie an den City-Schwestermodellen
- Hydraulische Scheibenbremsen und gefederte Gabel serienmäßig
- Tiefer Einstieg mit 125 kg Gesamtfreigabe, passend ab etwa 160 cm Körpergröße
- Panzerkabelschloss, Gepäckträger, Ständer und Licht liegen bei
Spricht dagegen
- 7 Gänge sind für 80 Nm Drehmoment grob abgestuft
- Mit 27 bis 30 kg das schwerste Rad seiner Preisklasse
- 468 Wh sind bei kräftigem Mittelmotor schneller leer als am sparsamen Nabenmotor
- Drehgriffschalter statt Trigger, Geschmackssache und im Winter mit Handschuhen hakelig
- Der Hersteller weist weder Motormarke noch Sensortyp aus
Das TELEFUNKEN SUV500 im Detail
Mittelmotor: warum das die entscheidende Zeile im Datenblatt ist
Der Motor sitzt am Tretlager und schiebt über die Kette, statt direkt auf die Nabe zu wirken. Das hat zwei Folgen, die Du bei jeder Fahrt merkst. Erstens läuft die Motorkraft durch die Schaltung, an einem steilen Anstieg schaltest Du herunter und der Motor arbeitet dabei ebenfalls in kürzerer Übersetzung. Zweitens sitzt die Masse tief und mittig im Rahmen, was das Rad in Kurven neutraler macht als ein Rad mit schwerer Hinterradnabe.
In dieser Preisklasse ist das die Ausnahme. Räder um 1.300 € fahren fast immer mit Front- oder Heckmotor, weil ein Mittelmotor teurer in Einkauf und Rahmenbau ist. Was die Bauformen jeweils leisten, steht im Ratgeber E-Bike mit Mittelmotor.
80 Nm in der Praxis
Mehrere Händler geben das Drehmoment mit 80 Nm an, TELEFUNKEN selbst nennt in der Lidl-Listung nur die Nenndauerleistung von 250 W. Zum Einordnen: Die City-Modelle der Marke liegen bei 40 Nm, ein Bosch Performance Line CX kommt auf 85 Nm.
Praktisch bedeutet das kräftiges Anfahren an der Ampel und die Fähigkeit, längere Steigungen im Sitzen zu fahren, statt aus dem Sattel zu gehen. Zusammen mit dem tiefen Einstieg ergibt das ein Rad, mit dem auch mit schwerem Einkauf am Berg noch etwas geht. Wer viel bergiges Gelände fährt, sollte allerdings die Kette im Blick behalten, weil das hohe Drehmoment den Verschleiß erhöht. Der Ratgeber E-Bike-Kette pflegen zeigt, was das an Wartung bedeutet.
468 Wh am kräftigen Motor gerechnet
Der Phylion-Akku liefert 13 Ah bei 36 V, also 468 Wh, und sitzt vollintegriert im Unterrohr. Herausnehmen lässt er sich zum Laden. TELEFUNKEN nennt bis zu 100 km.
Ein kräftiger Mittelmotor zieht mehr als ein sparsamer Nabenmotor, gerade wenn man die Leistung auch abruft. Rechne im Alltag mit 10 bis 14 Wh pro Kilometer, daraus werden 33 bis 47 km. In der höchsten Stufe, am Berg oder mit Zuladung landest Du bei 16 bis 20 Wh/km und damit bei 23 bis 29 km. Für den Arbeitsweg und Einkaufsfahrten passt das, für Tagestouren über 60 km ist der Akku zu klein. Nachrechnen kannst Du das mit Deinem Profil im Reichweiten-Rechner.
7 Gänge an 80 Nm: die schwächste Stelle
Geschaltet wird über eine Shimano-7-Gang-Kettenschaltung mit Drehgriffschalter. Die Bandbreite von rund 244 % passt zu einem City-Rad und ist an einem Antrieb mit 80 Nm knapp bemessen: Die Sprünge zwischen den Gängen sind groß, sodass die Trittfrequenz oft daneben liegt, und für steile Rampen fehlt ein wirklich kleiner Gang.
Der Motor überdeckt das, solange die Steigung moderat bleibt. An längeren Anstiegen merkst Du, dass Du eher in den Motor trittst, als selbst mitzuarbeiten. Der Drehgriff ist zudem Geschmackssache; mit dicken Winterhandschuhen lässt er sich schlechter greifen als ein Daumenhebel.
Bremsen, Gabel und die 27,5-Zoll-Bereifung
An beiden Rädern arbeiten hydraulische Scheibenbremsen. Bei einem Rad, das mit Akku, Gepäck und Fahrer schnell 120 kg bewegt, ist das die passende Wahl: Sie greift bei Nässe sofort, verlangt wenig Handkraft und lässt die Felge unversehrt.
Vorn federt eine Suntour-Gabel, dazu kommen breite 27,5-Zoll-Reifen. Die Kombination ist typisch für die SUV-Kategorie: kleinerer Laufraddurchmesser als beim Trekkingrad, dafür mehr Volumen im Reifen. Auf Kopfsteinpflaster, Feldwegen und Schotter schluckt das Volumen die kurzen Schläge, die die Gabel gar nicht erst erreichen. Auf Asphalt kostet es ein wenig Rollwiderstand.
Gewicht: 27 oder 30 kg, je nach Quelle
Beim Gewicht widersprechen sich die Händler deutlich. Die Amazon-Listung nennt 27 kg, das Lidl-Datenblatt rund 30 kg. Lidl gibt für das UH200 denselben Wert an, was den Verdacht nahelegt, dass dort ein pauschaler Wert steht. Selbst mit 27 kg gehört das SUV500 zu den schweren Rädern seiner Klasse, was vom Mittelmotor, dem stabilen Rahmen und der vollen Ausstattung kommt.
Für den Alltag heißt das: Treppen und Fahrradträger werden zur Übung, im Fahren spielt das Gewicht dank tiefem Schwerpunkt kaum eine Rolle. Das zulässige Gesamtgewicht von 125 kg lässt bei 27 kg Eigengewicht rund 98 kg für Fahrer und Gepäck. Mehr zum Thema steht im Ratgeber E-Bike-Gewicht.
Alltagsausstattung: hier fehlt nichts
Ab Werk montiert sind Gepäckträger, Seitenständer, Schutzbleche, Klingel und eine LED-Beleuchtung mit Standlicht vorn und hinten, gespeist aus dem Fahrakku. Dazu kommt ein Panzerkabelschloss im Karton, das einzeln 25 bis 50 € kostet.
Die Lux-Stärke des Scheinwerfers weist der Hersteller nicht aus, das bleibt eine Lücke im Datenblatt. Das Farbdisplay ist in dieser Klasse ungewöhnlich, üblich sind einfache LCD-Anzeigen. Der tiefe Einstieg passt laut Hersteller ab etwa 160 cm Körpergröße und macht das Rad für alle interessant, die nicht mehr über den Sattel steigen wollen.
Einordnung und Preisgefüge
Das SUV500 kostet bei Lidl ca. 1.247,00 €, bei Amazon liegt es aktuell bei ca. 1.399,99 €. Beide Kaufwege stehen oben als eigener Button. Innerhalb der Marke ist es das kräftigste Rad unterhalb der Dreirad-Modelle: Die Multitalent-Reihe fährt mit Frontmotor und weniger Drehmoment, das UH210 mit Heckmotor und kleinerem Akku.
Gegen ein FISCHER Viator 4.2i mit Brose-Mittelmotor und 522 Wh verliert das SUV500 bei Akkugröße und Motorenqualität, beim Preis liegt es klar vorn. Weitere Räder mit Mittelmotor in dieser Preislage stehen in der Bestenliste E-Bikes von 1.000 bis 2.000 €.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | ![]() | |||
|---|---|---|---|---|
| Preis | ca. 1.399,99 € | ca. 1.399,00 € | ca. 1.399,00 € | ca. 1.379,00 € |
| Motor | 250 W Mittelmotor, 80 Nm laut Händlerangaben | Mittelmotor, 36 V, 250 W Nenndauerleistung, laut Amazon-Listung Bafang M210 | AEG ComfortDrive Mittelmotor mit Drehmomentsensor, 36 V, 250 W, 70 Nm | SFM Mittelmotor, 250 W, 70 Nm |
| Akku | Phylion, 36 V, 13 Ah (468 Wh), vollintegriert im Unterrohr, herausnehmbar | 36 V / 18 Ah, 648 Wh, entnehmbar | 399,6 Wh (36 V, 11,1 Ah) Lithium-Ionen, vollintegriert im Unterrohr | 36 V, 418 Wh (11,6 Ah), vollintegriert im Unterrohr, zum Laden entnehmbar |
| Reichweite | bis zu 100 km | 110 bis 130 km | bis zu 110 km | bis 80 km |
| Gewicht | 27 bis 30 kg (Händlerangaben abweichend) | 28 kg | 26,5 kg | 26,5 kg |
| Bewertung | 3,9 / 5 | 4,4 / 5 | 3,8 / 5 | 3,9 / 5 |
Mit * markierte Links sind Affiliate-Links: Kaufst Du darüber, erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Preise als Richtwert, Angaben laut Hersteller/Händler. Über „Zur Rezension" kommst Du zu unserer ausführlichen Einordnung des jeweiligen Modells.
Fazit: Für wen lohnt sich das TELEFUNKEN SUV500?
Das SUV500 ist das Rad für hügeliges Gelände unter den günstigen Pedelecs. Der Mittelmotor mit 80 Nm laut Händlerangaben, hydraulische Scheibenbremsen und die gefederte Gabel ergeben ein Paket, das man in dieser Preisklasse selten zusammen bekommt. Für Pendler mit Steigungen auf der Strecke, für Einkaufsfahrten mit Gepäck und für alle, die einen tiefen Durchstieg brauchen, passt es gut.
Die Grenzen liegen bei Reichweite und Schaltung. 468 Wh bedeuten realistisch 33 bis 47 km, und die 7 Gänge sind für so viel Drehmoment grob abgestuft. Wer regelmäßig Touren über 60 km fährt, sollte zu einem Rad mit 500 Wh und mehr greifen. Wer täglich 20 bis 30 km mit Anstiegen zurücklegt, bekommt hier viel Antrieb fürs Geld.
Häufige Fragen
Ja. Der Motor sitzt am Tretlager und überträgt seine Kraft über die Kette, die Amazon-Listung weist ihn ausdrücklich als Mittelmotor aus. Damit läuft die Motorkraft durch die Schaltung, und das Gewicht liegt tief und mittig im Rahmen.
Mehrere Händler geben 80 Nm an, TELEFUNKEN selbst nennt in der Lidl-Listung nur die Nenndauerleistung von 250 W. Zum Vergleich: Die City-Modelle der Marke liegen bei 40 Nm, ein Bosch Performance Line CX erreicht 85 Nm.
TELEFUNKEN nennt bis zu 100 km. Realistisch liegt der Verbrauch bei einem kräftigen Mittelmotor bei 10 bis 14 Wh pro Kilometer, aus 468 Wh werden damit 33 bis 47 km. In höchster Unterstützung, am Berg oder mit Gepäck sind es 23 bis 29 km.
Die Angaben gehen auseinander: Amazon nennt 27 kg, das Lidl-Datenblatt rund 30 kg. Weil Lidl für das Schwestermodell UH200 denselben Wert angibt, ist der Amazon-Wert plausibler. In jedem Fall gehört das SUV500 zu den schweren Rädern seiner Klasse.
Für moderate Steigungen ja, weil der Motor viel Arbeit übernimmt. Die Bandbreite von rund 244 % ist für so viel Drehmoment allerdings grob abgestuft: Die Sprünge zwischen den Gängen sind groß, und für steile Rampen fehlt ein kleiner Gang zum Mittreten.
TELEFUNKEN nennt eine Mindestkörpergröße von etwa 160 cm bei 48 cm Rahmenhöhe. Durch den tiefen Einstieg steigst Du durch statt über den Sattel, entscheidend ist deshalb vor allem die passend einstellbare Sattelhöhe.
Ja. LED-Beleuchtung vorn und hinten mit Standlicht, Reflektoren, Reflexstreifen in den Reifen, Klingel, Schutzbleche und Seitenständer sind ab Werk montiert. Als Pedelec mit 250 W und Unterstützung bis 25 km/h braucht es weder Führerschein noch Versicherungskennzeichen.
SUV-Räder fahren kleinere Laufräder mit mehr Reifenvolumen, hier 27,5 Zoll statt 28 Zoll, dazu meist eine gefederte Gabel und einen tieferen Einstieg. Das ergibt mehr Komfort auf Schotter und Kopfsteinpflaster, kostet auf Asphalt etwas Rollwiderstand.
Akku, Ladegerät, Pedale, Akku-Schlüssel, Bedienungsanleitung und ein Panzerkabelschloss. Für längere Standzeiten im öffentlichen Raum reicht ein Kabelschloss nicht, dort brauchst Du ein Bügel- oder Faltschloss der gehobenen Sicherheitsstufen.



