Preisentwicklung
Tiefstpreis im Zeitraum: 1.164,00 € (25.08.2026) · Höchstpreis: 1.187,04 €
TELEFUNKEN XC940 Expedition E-Bike
Trekking-Pedelec mit 24-Gang-Kettenschaltung, hydraulischen Scheibenbremsen und 417,6-Wh-Akku im Unterrohr
- 24-Gang-Kettenschaltung von Shimano, in dieser Preisklasse die breiteste Übersetzung
- Hydraulische Promax-Scheibenbremsen vorn und hinten
- Zoom-Federgabel mit Lockout, für glatten Asphalt sperrbar
- Panzerkabelschloss, Gepäckträger und komplette StVZO-Ausstattung ab Werk
- 417,6-Wh-Akku vollintegriert im Unterrohr, abnehmbar
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Technische Daten
- Typ
- E-Trekkingbike (Pedelec bis 25 km/h)
- Modellnummer
- XC940 Expedition
- Motor
- 250 W Ananda-Heckmotor, Drehmoment nicht ausgewiesen
- Akku
- Greenway Lithium-Ionen, 36 V, 11,6 Ah (417,6 Wh), vollintegriert im Unterrohr, abnehmbar
- Reichweite
- bis zu 100 km
- Ladezeit
- 6 bis 8 Stunden
- Schaltung
- Shimano, 24-Gang-Kettenschaltung (3 x 8), Rapidfire-Schalthebel
- Bremsen
- Promax, hydraulische Scheibenbremsen vorn und hinten, mit Motorabschaltung
- Federgabel
- Zoom Trekking-Federgabel, Aluminium, mit Lockout
- Laufräder
- 28 Zoll
- Reifen
- Reflexbereifung, Autoventil
- Rahmen
- Aluminium, Trapezform (Damen), Rahmenhöhe 50 cm
- Beleuchtung
- AXA LED mit 35 Lux vorn, AXA LED hinten mit 15 Lux, Standlicht vorn und hinten
- Reflektoren
- Front, Heck, Speichen, dazu Reflexbereifung
- Sattel
- Selle Royal Trekkingsattel mit Schnellverschluss, ungefedert
- Lenker
- Trekking-Lenker mit Ergo-Griffen
- Schiebehilfe
- ja
- Gewicht
- 24 bis 25 kg (Händlerangaben abweichend)
- Zulässiges Gesamtgewicht
- 120 kg
- Maße (aufgebaut)
- 180 x 60 x 80 cm
- Lieferumfang
- Akku, Ladegerät, Bedienungsanleitung, Panzerkabelschloss
- Farbe
- Weinrot
- Montagegrad
- zu 98 % vormontiert, Lenker quer, Pedale lose
- Modelljahr
- 2024
Angaben laut Hersteller/Händler – Stand der Veröffentlichung, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Das TELEFUNKEN XC940 Expedition ist ein Trekking-Pedelec mit einer Ausstattung, die in dieser Preisklasse selten zusammenkommt: 24 Gänge, hydraulische Scheibenbremsen und eine gefederte Gabel mit Lockout. Gegengerechnet wird das über den Akku, der mit 417,6 Wh der kleinste unter den aktuellen TELEFUNKEN-Trekkingrädern ist. Diese Rezension ordnet ein, für welche Strecken die Kombination aufgeht.
Spricht dafür
- 24 Gänge decken Steigungen und schnelles Rollen gleichermaßen ab
- Hydraulische Scheibenbremsen statt der klassenüblichen V-Brakes
- Federgabel mit Lockout, Komfort auf Schotter und volle Kraftübertragung auf Asphalt
- Panzerkabelschloss im Lieferumfang, sonst ein Zubehörposten von 25 bis 50 €
- Selle-Royal-Sattel und Ergo-Griffe, beides ist am Einstiegs-Pedelec keine Selbstverständlichkeit
Spricht dagegen
- 417,6 Wh sind für ein Trekkingrad knapp, Tagestouren über 60 km werden zur Rechenaufgabe
- 120 kg zulässiges Gesamtgewicht lassen mit Gepäck wenig Spielraum
- 35 Lux vorn sind auf unbeleuchteten Wegen dunkel
- Der Hersteller weist kein Drehmoment für den Heckmotor aus
- Nur eine Rahmenhöhe (50 cm) und ein Rahmentyp verfügbar
Das TELEFUNKEN XC940 Expedition im Detail
24 Gänge: der eigentliche Unterschied zum Rest der Klasse
Unter 1.200 € fahren Pedelecs meist mit 7 Gängen. Das XC940 bekommt eine Shimano-Kettenschaltung mit 24 Gängen, aufgebaut als klassische Dreifach-Kurbel mit 8 Ritzeln hinten. Der Unterschied liegt in der Bandbreite: Eine 7-Gang-Kassette deckt rund 244 % ab, eine 3x8-Kombination kommt je nach Abstufung auf über 400 %.
Praktisch heißt das, Du hast am Berg einen echten kleinen Gang und rollst auf der Ebene trotzdem noch mit Druck auf dem Pedal, statt bei 25 km/h ins Leere zu treten. Genau das ist auf Tagestouren mit wechselndem Profil der Punkt, an dem sich eine breite Übersetzung auszahlt. Der Preis dafür sind drei Kettenblätter vorn, die mehr Pflege verlangen als eine Nabenschaltung und deren Umwerfer gelegentlich nachjustiert werden will.
417,6 Wh in Alltagsgrößen gerechnet
Der Greenway-Akku sitzt vollintegriert im Unterrohr und liefert 11,6 Ah bei 36 V, also 417,6 Wh. TELEFUNKEN nennt bis zu 100 km, dieser Wert entsteht in niedrigster Unterstützung auf flacher Strecke.
Rechne mit realistischem Verbrauch: Ein Trekkingrad zieht in mittlerer Stufe 8 bis 12 Wh pro Kilometer, daraus werden 35 bis 52 km. Fährst Du überwiegend in hoher Unterstützung, mit Gepäck oder gegen Wind, landest Du bei 14 bis 16 Wh/km und damit bei 26 bis 30 km. Für den Arbeitsweg reicht das gut, für die Wochenendtour über 80 km brauchst Du eine Ladepause. Deine eigene Strecke rechnest Du im Reichweiten-Rechner durch. Die Ladezeit von 6 bis 8 Stunden passt auf eine Nacht, für eine Zwischenladung in der Mittagspause ist sie zu lang.
Hydraulische Bremsen: der stille Klassenvorteil
Verbaut sind hydraulische Scheibenbremsen von Promax an beiden Rädern. Der Unterschied zu den in dieser Preisklasse üblichen V-Brakes zeigt sich vor allem bei Nässe, weil eine Scheibe kaum Wasser mitschleppt und die Bremskraft sofort anliegt. Dazu kommt die geringere Handkraft: Hydraulik überträgt den Druck verlustfrei, ein Finger genügt.
Beim XC940 stoppt das System zusätzlich die Motorunterstützung, sobald Du bremst. Das klingt nach einer Kleinigkeit und verhindert im Alltag die unangenehmste Eigenschaft billiger Pedelecs, nämlich den Motor, der beim Bremsen noch eine halbe Umdrehung nachschiebt. Wie viel Bremsenwartung kostet, steht im Ratgeber Bremsbeläge wechseln.
Heckmotor ohne Drehmomentangabe
Der Motor stammt von Ananda und sitzt in der Hinterradnabe. TELEFUNKEN nennt die Nenndauerleistung von 250 W und lässt das Drehmoment offen, was die Einordnung erschwert: Heck-Nabenmotoren dieser Klasse liegen typischerweise zwischen 40 und 55 Nm.
Was die Bauform leistet, lässt sich trotzdem sagen. Ein Heckmotor schiebt aus dem Rad heraus, hat mehr Gewicht über der Antriebsachse als ein Frontmotor und rutscht deshalb an Steigungen später durch. Gegenüber einem Mittelmotor fehlt ihm die Übersetzung durch die Schaltung, weshalb er am steilen Berg früher an seine Grenze kommt. Die Unterschiede der Bauformen stehen ausführlich im Ratgeber E-Bike mit Nabenmotor.
Federgabel mit Lockout und der Rest der Ausstattung
Vorn arbeitet eine Zoom-Trekking-Federgabel mit Lockout. Auf Waldwegen und Kopfsteinpflaster nimmt sie die harten Schläge aus dem Lenker, auf glattem Asphalt sperrst Du sie und verlierst keine Tretenergie mehr an das Ein- und Ausfedern. Diese Sperre ist der Grund, warum eine einfache Stahlfedergabel am Trekkingrad trotzdem Sinn ergibt.
Dazu kommen ein Selle-Royal-Trekkingsattel mit Schnellverschluss und Ergo-Griffe am Trekking-Lenker. Beides sind Teile, an denen Hersteller in dieser Klasse gern sparen, und beide entscheiden nach zwei Stunden im Sattel darüber, ob Hände und Sitzfläche noch mitspielen.
Wo gespart wurde: Licht, Zuladung, Rahmenauswahl
Der AXA-Scheinwerfer leuchtet mit 35 Lux. Auf beleuchteten Straßen genügt das, auf einem unbeleuchteten Radweg im Wald ist es knapp; angenehm werden 70 bis 100 Lux. Immerhin gibt es Standlicht vorn und hinten, das Rad bleibt an der Ampel sichtbar.
Deutlicher wiegt das zulässige Gesamtgewicht von 120 kg. Bei rund 25 kg Eigengewicht bleiben 95 kg für Fahrer und Gepäck, was mit Packtaschen und Einkauf schneller eng wird, als es klingt. Wer mehr Reserve braucht, findet sie im Ratgeber E-Bike für Übergewichtige. Angeboten wird zudem nur eine Rahmenhöhe von 50 cm in Trapezform, die Passform prüfst Du am besten vorher im Rahmengrößen-Rechner.
Gewichtsangaben: zwei Händler, zwei Zahlen
Beim Gewicht weichen die Quellen ab. Das Lidl-Datenblatt nennt rund 25 kg, die Amazon-Listung 24 kg. Beides bewegt sich im üblichen Rahmen für ein voll ausgestattetes Trekking-Pedelec mit Nabenmotor, und beides bedeutet dasselbe für den Alltag: Zum Tragen in den Keller ist das Rad zu schwer, für den Fahrradträger am Auto solltest Du die Stützlast prüfen.
Warum sich Räder dieser Bauart selten unter 24 kg drücken lassen, erklärt der Ratgeber E-Bike-Gewicht. Der Akku lässt sich abnehmen, was beim Verladen rund 2,5 kg spart.
Einordnung und Preisgefüge
Das XC940 kostet bei Lidl ca. 1.175,90 €, bei Amazon liegt es aktuell bei ca. 1.099,99 €. Beide Kaufwege stehen oben als eigener Button, und der Vergleich lohnt sich, weil die Händler in dieser Klasse dicht beieinander liegen und der Lidl-Preis schwankt.
Innerhalb des TELEFUNKEN-Programms ist das XC940 das Tourenmodell: Die Multitalent-Citybikes sind einfacher übersetzt und günstiger, das UH210 zielt auf den Stadtverkehr. Gegen ein FISCHER Viator 4.2i mit Mittelmotor und 522 Wh verliert das XC940 bei Akku und Antriebskonzept, bei der Gangbandbreite liegt es vorn. Weitere Räder der Klasse stehen in der Bestenliste Trekking-E-Bikes und im Ratgeber Trekking-E-Bike.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | ![]() | |||
|---|---|---|---|---|
| Preis | ca. 1.099,99 € | ca. 1.099,00 € | ca. 1.099,00 € | ca. 1.104,00 € |
| Motor | 250 W Ananda-Heckmotor, Drehmoment nicht ausgewiesen | Nabenmotor im Hinterrad, 250 W (EU-Version), 65 Nm | Vinka RH30 Heckmotor, 250 W, 36 V | FISCHER Heckmotor, 50 Nm |
| Akku | Greenway Lithium-Ionen, 36 V, 11,6 Ah (417,6 Wh), vollintegriert im Unterrohr, abnehmbar | 48 V, 15 Ah, 720 Wh, entnehmbar, ca. 3,95 kg | 36 V, 14,7 Ah, 529,2 Wh, Samsung Lithium-Ionen | 48 V, 9,8 Ah (459 Wh), entnehmbar |
| Reichweite | bis zu 100 km | bis 90 km laut DUOTTS, 50 bis 60 km ohne Mittreten | bis 110 km laut GRUNDIG | bis zu 120 km (je nach Modus) |
| Gewicht | 24 bis 25 kg (Händlerangaben abweichend) | 26,5 kg | 25 kg | 26 kg |
| Bewertung | 3,5 / 5 | 4,1 / 5 | 3,7 / 5 | 3,9 / 5 |
Mit * markierte Links sind Affiliate-Links: Kaufst Du darüber, erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Preise als Richtwert, Angaben laut Hersteller/Händler. Über „Zur Rezension" kommst Du zu unserer ausführlichen Einordnung des jeweiligen Modells.
Fazit: Für wen lohnt sich das TELEFUNKEN XC940 Expedition?
Das XC940 Expedition ist ein gut ausgestattetes Trekkingrad für mittlere Distanzen. 24 Gänge, hydraulische Scheibenbremsen und eine sperrbare Federgabel bekommst Du unter 1.200 € sonst kaum zusammen, dazu liegen Schloss und volle StVZO-Ausstattung im Karton. Für Arbeitswege bis etwa 25 km je Richtung und Ausflüge am Wochenende passt das Paket.
Die Grenze setzt der Akku. 417,6 Wh reichen für 35 bis 50 km unter realistischen Bedingungen, und die 120 kg zulässiges Gesamtgewicht lassen mit Gepäck wenig Luft. Wer regelmäßig lange Touren plant oder viel zuladen will, sollte eine Klasse höher zu einem Rad mit 500 Wh und mehr greifen. Wer die Strecke kennt und im Rahmen bleibt, bekommt hier viel Technik fürs Geld.
Häufige Fragen
TELEFUNKEN nennt bis zu 100 km als Bestwert bei niedriger Unterstützung. Rechnest Du mit realistischen 8 bis 12 Wh pro Kilometer, ergeben 417,6 Wh rund 35 bis 52 km. In höchster Stufe, mit Gepäck oder bei Gegenwind sinkt die Reichweite auf 26 bis 30 km.
Vor allem Bandbreite. Eine 7-Gang-Kassette deckt rund 244 % ab, die Dreifach-Kurbel mit 8 Ritzeln kommt auf über 400 %. Du hast dadurch am Berg einen deutlich kleineren Gang und trittst bei 25 km/h auf der Ebene nicht ins Leere. Dafür brauchen Umwerfer und Kette etwas mehr Pflege.
Ja, vorn und hinten arbeiten hydraulische Scheibenbremsen von Promax. Sie greifen bei Nässe sofort, verlangen wenig Handkraft und verschleißen die Felge nicht. Zusätzlich stoppt das System die Motorunterstützung, sobald Du den Bremshebel ziehst.
Die Angaben der Händler gehen leicht auseinander: Das Lidl-Datenblatt nennt rund 25 kg, die Amazon-Listung 24 kg. Der Akku lässt sich abnehmen und spart beim Verladen etwa 2,5 kg. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 120 kg.
Das XC940 Expedition wird in Trapezform mit 50 cm Rahmenhöhe angeboten, eine zweite Größe gibt es nicht. Diese Höhe passt üblicherweise zu Körpergrößen ab etwa 165 cm. Der tiefe Durchstieg erleichtert das Auf- und Absteigen, entscheidend bleibt die einstellbare Sattelhöhe.
Ja, ein Panzerkabelschloss liegt bei, dazu Akku, Ladegerät und Bedienungsanleitung. Für den kurzen Stopp reicht das. Steht das Rad länger im öffentlichen Raum, solltest Du ein Bügel- oder Faltschloss der gehobenen Sicherheitsstufen ergänzen.
Der AXA-Scheinwerfer leuchtet mit 35 Lux, das Rücklicht mit 15 Lux, beide mit Standlicht und gespeist aus dem Fahrakku. Auf beleuchteten Straßen genügt das, auf unbeleuchteten Radwegen sind 70 bis 100 Lux angenehmer.
Ja. Mit 250 W Nenndauerleistung und Unterstützung bis 25 km/h gilt es als Pedelec und damit rechtlich als Fahrrad. Führerschein, Versicherungskennzeichen und Helm sind nicht vorgeschrieben. Beleuchtung, Reflektoren und Klingel entsprechen ab Werk der StVZO.
Das Rad kommt zu 98 % vormontiert. Zu tun bleiben der Lenker, der quer angeliefert wird, und die Pedale. Dafür brauchst Du einen Innensechskant und einen 15er-Schlüssel. Vor der ersten Fahrt gehören Bremsen, Schaltung und Reifendruck geprüft.



