Preisentwicklung
Tiefstpreis im Zeitraum: 1.199,00 € (05.09.2026)
TENWAYS CGO600 E-Bike
Leichtes Singlespeed-Stadtrad mit Riemenantrieb, 16 kg fahrfertig und 252-Wh-Akku im Unterrohr
- 16 kg fahrfertig: eines der leichtesten Pedelecs mit StVZO-Ausstattung
- Riemenantrieb als Singlespeed, kein Kettenöl und kein Schaltwerk
- Hydraulische TEKTRO-Scheibenbremsen an beiden Rädern
- Mivice S200 Drehmomentsensor statt einfachem Trittfrequenzsensor
- 252-Wh-Akku, herausnehmbar und in der Wohnung ladbar
* Affiliate-Link: Für Käufe über diesen Link erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.
Technische Daten
- Typ
- Urban-E-Bike (Pedelec bis 25 km/h), StVZO-konform
- Modellname
- CGO600 New Edition
- Motor
- Mivice M070 Hinterrad-Nabenmotor, 250 W, 40 Nm
- Sensorik
- Mivice S200 Drehmomentsensor, Mivice C201 Controller
- Akku
- 36 V, 7 Ah / 252 Wh, Lithium-Ionen mit Samsung-, LG- oder Panasonic-Zellen, herausnehmbar
- Reichweite
- bis zu 70 km laut Herstellerangabe, abhängig von Straßenzustand und Fahrergewicht
- Gewicht
- 16 kg (Nettogewicht ohne Anbauteile 15 kg)
- Zul. Gesamtgewicht
- 145 kg
- Schaltung
- Singlespeed, keine Gangschaltung
- Antrieb
- Maßgeschneiderter MICHELIN-Riemen, MICHELIN-Kettenblatt mit 60 Zähnen
- Bremsen
- TEKTRO Scheibenbremsen, hydraulisch, vorn und hinten
- Federung
- keine, Starrgabel aus 6061-Aluminium
- Laufräder
- 700C Aluminiumfelgen (28 Zoll)
- Reifen
- CST pannensichere Reifen, 700C
- Rahmen
- Aluminium 6061, Diamantrahmen
- Rahmengrößen
- M und L
- Display
- DIGITECH TFT-Farbdisplay
- Beleuchtung
- StVZO-konforme LED-Beleuchtung
- Tretlager
- vollständig verdeckt
- Steigfähigkeit
- für ebene Straßen ausgelegt laut Hersteller
- Geometrie
- Radstand 1.100 mm (M) bzw. 1.099,7 mm (L), Überstandshöhe 805 mm (M) bzw. 823 mm (L)
Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Das TENWAYS CGO600 ist das Einstiegsmodell der CGO600-Plattform und zugleich das leichteste: 16 kg fahrfertig laut Datenblatt, ein Riemenantrieb ohne Schaltung und ein 252-Wh-Akku im Unterrohr. Für ca. 1.199,00 € bekommst Du damit ein Stadtrad, das sich beim Tragen und Rangieren kaum von einem unmotorisierten Rad unterscheidet. Diese Rezension ordnet ein, wofür der konsequente Leichtbau trägt und wo der kleine Akku die Grenze zieht. Grundlage sind das Hersteller-Datenblatt, die Ausstattung und der Preis.
Spricht dafür
- 16 kg fahrfertig: Kellertreppe, Fahrradträger und Bahnmitnahme bleiben ohne Kraftakt möglich
- Riemenantrieb ohne Schaltwerk: kein Kettenöl, kein Nachspannen, keine Schaltjustage
- Hydraulische Scheibenbremsen an beiden Rädern sind in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit
- Drehmomentsensor dosiert die Unterstützung proportional zur Tretkraft
- TFT-Farbdisplay und StVZO-Beleuchtung gehören zum Lieferumfang
- Akku herausnehmbar: Laden funktioniert auch ohne Steckdose am Stellplatz
Spricht dagegen
- 252 Wh sind der kleinste Akku der Plattform, für Tagestouren reicht das nicht
- 40 Nm und eine feste Übersetzung: TENWAYS gibt das Rad nur für ebene Straßen frei
- Kein Gepäckträger im Lieferumfang, er kostet als Zubehör rund 59 €
- Die Ladezeit weist TENWAYS im Datenblatt nicht aus
- Nur zwei Rahmengrößen, das CGO600 Pro deckt mit S bis XL mehr Körpergrößen ab
Das TENWAYS CGO600 im Detail
15 oder 16 kg: welche Zahl auf der Straße gilt
TENWAYS bewirbt das CGO600 mit 15 kg. Das ist das Nettogewicht, und es gilt laut Datenblatt ohne sämtliches Zubehör. Daneben steht ein Gesamtgewicht von 16 kg, das Schutzbleche, Ständer und die übrigen Anbauteile einschließt. Fahrfertig auf der Straße rechnest Du also mit 16 kg, und selbst diese Zahl bleibt außergewöhnlich.
Zur Einordnung: Ein 28-Zoll-Pedelec mit Licht, Schutzblechen und Gepäckträger wiegt üblicherweise 22 bis 27 kg. Die Differenz von 6 bis 11 kg entscheidet im Alltag darüber, ob das Rad noch in den vierten Stock kommt oder unten im Hof stehen bleibt. Sie entscheidet auch darüber, ob Du es allein auf einen Fahrradträger hebst. Warum das Gewicht am E-Bike so viel ausmacht, rechnet unser Ratgeber E-Bike-Gewicht vor.
Woher die 16 kg kommen
Der Leichtbau ist kein Zufall, er folgt aus drei Entscheidungen. Erstens der Singlespeed-Antrieb: Schaltwerk, Kassette, Zug und Hebel wiegen zusammen rund ein Kilogramm. Zweitens der 252-Wh-Akku, der gegenüber einem 500-Wh-Akku etwa 1,5 kg spart. Drittens die Starrgabel aus 6061-Aluminium, die gegenüber einer Federgabel rund 1,5 kg leichter ausfällt.
Jede dieser Entscheidungen hat eine Kehrseite, und alle drei zeigen sich beim selben Streckenprofil: an der Steigung, auf der langen Tour und auf schlechtem Untergrund. Auf ebener Stadtstrecke bleibt von den Nachteilen wenig übrig, dort zahlt sich der Leichtbau bei jedem Antritt und an jeder Ampel aus.
252 Wh: die Reichweite realistisch gerechnet
TENWAYS nennt bis zu 70 km und stellt den Wert selbst unter den Vorbehalt von Straßenzustand und Fahrergewicht. Rechnerisch entspräche das 3,6 Wh pro Kilometer, also flaches Gelände, niedrigste Unterstützungsstufe und kräftiges Mittreten.
Für die Alltagsplanung rechnest Du mit 7 bis 11 Wh pro Kilometer. Aus 252 Wh werden damit 23 bis 36 km. Das CGO600 liegt eher am oberen Ende dieser Spanne, weil 16 kg und schmale Reifen wenig Rollwiderstand erzeugen und der schwache Motor selten unter Volllast läuft. In der höchsten Stufe oder gegen Wind bleiben rund 20 km. Für einen Arbeitsweg bis etwa 10 km je Richtung genügt das ohne Zwischenladen. Dein eigenes Profil kannst Du im Reichweiten-Rechner durchspielen. Der Akku sitzt im Unterrohr und lässt sich entnehmen, Du kannst ihn also in der Wohnung laden und im Winter mit ins Warme nehmen. Wie Du ihn über die kalte Jahreszeit bringst, steht im Ratgeber E-Bike-Akku lagern.
Der MICHELIN-Riemen: die Besonderheit der New Edition
Die aktuelle New Edition fährt mit einem maßgeschneiderten MICHELIN-Riemen und einem MICHELIN-Kettenblatt mit 60 Zähnen. Die ältere Classic Edition nutzte an dieser Stelle den bekannteren Gates Carbon-Riemen mit Gates-CDX-Kurbelgarnitur. Beide Systeme verfolgen dasselbe Prinzip: ein zahnbewehrter Riemen aus faserverstärktem Kunststoff ersetzt die Kette.
Im Alltag heißt das: kein Kettenöl, keine schwarzen Streifen an der Wade, kein Nachspannen. Ein Riemen hält typischerweise ein Vielfaches der Laufleistung einer Kette und arbeitet praktisch geräuschlos. Der Preis dafür ist Flexibilität, denn eine feste Übersetzung lässt sich an keiner Rampe leichter machen. Wie sich Riemen und Kette im Unterhalt unterscheiden, ordnet unser Ratgeber E-Bike-Kette ölen ein.
40 Nm am Hinterrad: was der Mivice-Motor leistet
Im Hinterrad sitzt ein Mivice M070 mit 250 W Nenndauerleistung und 40 Nm maximalem Drehmoment. Mivice ist ein Zulieferer, der sich auf leichte, kompakte Nabenmotoren spezialisiert hat. 40 Nm sind ein zurückhaltender Wert: Kräftige City-Pedelecs liegen bei 45 bis 65 Nm, Mittelmotoren erreichen 75 bis 85 Nm.
TENWAYS ist an dieser Stelle offen und schreibt in die eigene Spezifikation, das Rad sei für ebene Straßen geeignet. Diese Selbsteinschätzung solltest Du ernst nehmen. Weil eine feste Übersetzung dazukommt, entscheidet an einer Rampe Deine eigene Beinkraft. Auf der anderen Seite wiegt das Rad nur 16 kg, und genau das entlastet den Motor: Jedes Kilogramm weniger heißt weniger Hangabtriebskraft am Berg. Wie viel Drehmoment für welchen Einsatz nötig ist, rechnet unser Ratgeber Wie viel Watt sollte ein guter E-Bike-Motor haben vor, die Bauformen vergleicht E-Bike mit Nabenmotor.
Der Drehmomentsensor: der spürbarste Ausstattungspunkt
Gesteuert wird über den Mivice S200 Drehmomentsensor zusammen mit dem C201-Controller. Der Sensor misst, wie fest Du in die Pedale trittst, und dosiert die Unterstützung proportional dazu. Günstigere Räder arbeiten mit einem Trittfrequenzsensor, der nur erkennt, ob sich die Kurbel dreht, und die Unterstützung deshalb verzögert und in Schüben liefert.
An einem Singlespeed wiegt dieser Unterschied besonders schwer. Weil Du die Übersetzung nicht anpassen kannst, ist die Feindosierung der Unterstützung das einzige Werkzeug, mit dem sich das Rad an wechselnde Lasten anpasst. Was die Sensortypen unterscheidet, steht im Ratgeber Drehmomentsensor am E-Bike.
Bremsen und Reifen: wo TENWAYS nicht spart
Verbaut sind hydraulische Scheibenbremsen von TEKTRO an beiden Rädern. Bei einem Rad für 1.199 € ist das der bessere Standard: Hydraulik braucht weniger Handkraft, dosiert feiner und verliert bei Nässe kaum an Wirkung. Viele Wettbewerber legen in dieser Preisklasse mechanische Scheibenbremsen bei, die häufiger nachgestellt werden wollen.
Die CST-Reifen im Format 700C tragen eine Pannenschutzeinlage. Das Datenblatt nennt für das CGO600 keine Reifenbreite, während TENWAYS sie beim Schwestermodell CGO600 Pro mit 45 mm ausweist. Verzichten musst Du auf eine Federung: Die Gabel ist eine Starrgabel aus 6061-Aluminium, Stöße von Kopfsteinpflaster und abgesenkten Bordsteinen landen ungefiltert im Lenker. Wer Federungskomfort will, findet ihn im Sortiment beim TENWAYS CGO800S mit SR-SUNTOUR-Gabel.
Was im Datenblatt fehlt
Zwei Angaben lässt TENWAYS offen. Die Ladezeit steht in der Spezifikation nicht, obwohl sie bei einem Pendlerrad zur Planung gehört. Bei 252 Wh und einem üblichen 2-A-Ladegerät landet man rechnerisch bei etwa 3,5 Stunden, eine Herstellerangabe ersetzt diese Überschlagsrechnung allerdings nicht. Ebenso fehlt eine Angabe zur Schutzart von Motor und Akku.
Ein Gepäckträger gehört nicht zum Lieferumfang, TENWAYS führt ihn als Zubehör für rund 59 €. Wer mit Pendlertasche oder Einkauf unterwegs ist, sollte diesen Posten einplanen, und zwar von Anfang an: Ein Rucksack auf 16 kg Rad verschiebt den Schwerpunkt spürbar nach oben. Welche Träger sich wofür eignen, steht im Ratgeber E-Bike-Gepäckträger.
CGO600, Pro oder Plus: die Entscheidung im Sortiment
TENWAYS führt drei Räder auf derselben Plattform, und der Unterschied liegt vor allem im Akku und in der Schaltung. Das CGO600 ist die Basis: 252 Wh, Singlespeed, 16 kg, zwei Rahmengrößen. Das CGO600 Pro bringt 360 Wh und vier Rahmengrößen von S bis XL, wiegt dafür 19 kg fahrfertig. Das CGO600 Plus ergänzt eine Shimano-Claris-Schaltung mit 8 Gängen und den stärkeren C9-Motor mit 45 Nm.
Die Entscheidung hängt an Deiner Strecke. Flach und kurz spricht klar für das Basismodell, weil Gewicht und Preis dort den größten Nutzen bringen. Ab etwa 15 km je Richtung wird der größere Akku des Pro zum Argument, und sobald regelmäßig Steigungen dazukommen, ist die Schaltung des Plus das wichtigere Merkmal. Ein Blick lohnt auch auf unsere Bestenliste Urban-E-Bikes.
Für wen das CGO600 passt
Es passt zu Stadtpendlern mit flachem Streckenprofil und kurzen Wegen, die ein wartungsarmes Rad wollen und Wert darauf legen, es tragen zu können. Wer im Altbau ohne Aufzug wohnt, das Rad regelmäßig in die Bahn mitnimmt oder es in einen Kofferraum heben muss, findet hier eines der ganz wenigen Pedelecs, bei denen das ohne fremde Hilfe gelingt. Auch als Zweitrad neben dem Auto oder als Rad für die kurze Strecke zum Bahnhof ergibt die Auslegung Sinn. Was ein City-E-Bike generell leisten sollte, ordnet unser Ratgeber ein.
Im Hügelland kommen 40 Nm und die feste Übersetzung dagegen schnell an ihre Grenze, und bei Strecken über 30 km wird der kleine Akku zum begrenzenden Faktor. Wer viel Gepäck transportiert oder auf schlechtem Untergrund fährt, ist mit einem schwereren Rad mit Federung und größerem Akku besser bedient. Ein leichtes, auffälliges Stadtrad ist zudem ein beliebtes Diebstahlziel, ein gutes Fahrradschloss fürs E-Bike gehört fest in die Rechnung.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | ![]() | |||
|---|---|---|---|---|
| Bewertung | ||||
| Preis | 1.199,00 € | 1.299,00 € | 1.079,00 € | 1.354,00 € |
| Motor | Mivice M070 Hinterrad-Nabenmotor, 250 W, 40 Nm | 250 W MIVICE M070 Hinterrad-Nabenmotor, 40 Nm | 250 W Hinterrad-Nabenmotor, 36 V | Bafang H700 Heckmotor, 36 V, 250 W, 40 Nm |
| Akku | 36 V, 7 Ah / 252 Wh, Lithium-Ionen mit Samsung-, LG- oder Panasonic-Zellen, herausnehmbar | 36 V, 10 Ah (360 Wh), Samsung-Zellen, herausnehmbar | 36 V, 11,6 Ah (417,6 Wh), Phylion, im Rahmen integriert | 36 V, 11,6 Ah (417,6 Wh), im Unterrohr integriert, entnehmbar |
| Reichweite | bis zu 70 km laut Herstellerangabe, abhängig von Straßenzustand und Fahrergewicht | bis zu 100 km (Stufe 1) | bis zu 100 km | bis zu 100 km |
| Gewicht | 16 kg (Nettogewicht ohne Anbauteile 15 kg) | 15,6 kg (N1 Air), 16,4 kg (N1 Air ST) | 26 kg | ca. 20 kg |
Stand: 11.10.2026, 20:34 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.
Fazit: Für wen lohnt sich das TENWAYS CGO600?
Das CGO600 verfolgt eine klare Linie und hält sie durch: wenig Technik, wenig Gewicht, wenig Wartung. Riemen statt Kette, ein Gang statt einer Schaltung, ein kleiner Akku statt eines großen, eine Starrgabel statt einer Federung. Daraus entstehen 16 kg fahrfertig, dazu kommen hydraulische Bremsen an beiden Rädern und ein Drehmomentsensor, der die Unterstützung sauber dosiert. Für ca. 1.199,00 € ist das eine ungewöhnlich konsequente Zusammenstellung.
Zugreifen solltest Du, wenn Deine Wege flach sind, unter 10 km je Richtung liegen und Dir Tragbarkeit und Wartungsarmut wichtiger sind als Reichweite und Komfort. Zurückhalten solltest Du Dich, wenn Steigungen, längere Touren oder schlechte Wegstrecken zu Deinem Alltag gehören. In diesen Fällen sind das CGO600 Pro mit größerem Akku, das CGO600 Plus mit Schaltung oder das CGO800S mit Federgabel und Durchstieg die passendere Wahl.
Häufige Fragen
TENWAYS nennt 15 kg Nettogewicht und 16 kg Gesamtgewicht. Das Nettogewicht gilt laut Datenblatt ohne sämtliches Zubehör, das Gesamtgewicht schließt Schutzbleche, Ständer und die übrigen Anbauteile ein. Fahrfertig auf der Straße gelten also 16 kg. Der Hersteller weist für alle Gewichtsangaben eine Toleranz von 3 bis 5 Prozent aus.
Nein. Das Rad fährt als Singlespeed mit einer festen Übersetzung, verbunden über einen maßgeschneiderten MICHELIN-Riemen und ein Kettenblatt mit 60 Zähnen. Es gibt weder Schalthebel noch Schaltwerk. Wenn Du eine Schaltung brauchst, führt TENWAYS das CGO600 Plus mit Shimano Claris und 8 Gängen.
TENWAYS gibt bis zu 70 km an und stellt den Wert unter den Vorbehalt von Straßenzustand und Fahrergewicht. Für die Alltagsplanung rechnest Du mit 7 bis 11 Wh pro Kilometer, aus 252 Wh werden damit 23 bis 36 km. Wegen des geringen Gewichts liegt das CGO600 eher am oberen Ende. In der höchsten Unterstützungsstufe oder bei Gegenwind bleiben rund 20 km.
Der Akku und die Größenauswahl. Das Basismodell hat 252 Wh und wiegt 16 kg fahrfertig, das Pro bringt 360 Wh und 19 kg. Beim Pro stehen vier Rahmengrößen von S bis XL zur Wahl, beim CGO600 sind es M und L. Motor, Sensorik und Bremsen sind bei beiden gleich.
Ja. Der 252-Wh-Akku sitzt im Unterrohr und ist laut Datenblatt herausnehmbar. Du kannst ihn also in der Wohnung laden, auch wenn am Stellplatz keine Steckdose vorhanden ist, und ihn im Winter zum Temperieren mit ins Warme nehmen. Eine Ladezeit weist TENWAYS im Datenblatt nicht aus.
Nur bedingt. TENWAYS gibt in der eigenen Spezifikation an, das Rad sei für ebene Straßen ausgelegt. Der Mivice M070 liefert 40 Nm, dazu kommt die feste Übersetzung ohne Schaltung. Das geringe Gewicht von 16 kg hilft am Berg, ersetzt aber weder Drehmoment noch einen leichteren Gang. Im Hügelland ist ein Rad mit Mittelmotor die bessere Wahl.
TENWAYS bietet die Größen M und L an. Sie unterscheiden sich vor allem im Sitzrohr (500 gegen 540 mm) und in der Überstandshöhe (805 gegen 823 mm), das Oberrohr ist bei beiden 610 mm lang. Wer zwischen den Größen liegt oder unsicher ist, findet im Rechner für die passende Rahmenhöhe eine Orientierung.
Nein. Schutzbleche, Ständer und die StVZO-konforme Beleuchtung gehören zum Lieferumfang, der Heckgepäckträger ist Zubehör und kostet bei TENWAYS rund 59 €. Wer das Rad für Einkäufe oder mit Pendlertasche nutzt, sollte diesen Posten von Anfang an einrechnen.
Nein. Verbaut ist eine Starrgabel aus 6061-Aluminium, die zum Leichtbaukonzept gehört und gegenüber einer Federgabel rund 1,5 kg spart. Auf Kopfsteinpflaster und abgesenkten Bordsteinen kommen Stöße dadurch ungefiltert am Lenker an. Wer Federungskomfort sucht, findet ihn im Sortiment beim CGO800S mit SR-SUNTOUR-Gabel.
Nein. Der Motor unterstützt nur beim Treten und regelt bei 25 km/h ab, die Nenndauerleistung liegt bei 250 W. Damit gilt das Rad rechtlich als Fahrrad. Es braucht weder Kennzeichen noch Führerschein oder Zulassung, und Du darfst damit Radwege benutzen.



