Preisentwicklung
Tiefstpreis im Zeitraum: 899,00 € (10.09.2026)
TTGO C2 PRO E-Bike
26-Zoll-Cityrad mit 648-Wh-Akku, Heckmotor mit 52 Nm, Frontkorb, Gepäckträger und gedämpftem Komfortsattel
- 648-Wh-Akku in einem Rad unter 800 €
- Frontkorb und Gepäckträger ab Werk, der Korb lässt sich abnehmen
- Komfortsattel mit integrierter Dämpfung plus Federgabel
- 26 Zoll und Sitzhöhenspanne für 160 bis 185 cm
- LCD-Farbdisplay mit fünf Unterstützungsstufen
Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details
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Technische Daten
- Motor
- Heckmotor, 250 W Nenndauerleistung, 36 V
- Drehmoment
- 52 Nm
- Sensorik
- Geschwindigkeitssensor
- Akku
- 36 V / 18 Ah, 648 Wh, abnehmbar
- Ladegerät
- 42 V / 2 A
- Ladezeit
- 6 bis 8 Stunden
- Reichweite
- 80 bis 120 km
- Höchstgeschwindigkeit
- 25 km/h
- Unterstützungsstufen
- 5
- Schaltung
- Shimano 7-Gang Kettenschaltung
- Bremsen
- Mechanische Scheibenbremsen
- Federung
- Federgabel, dazu Komfortsattel mit Dämpfung
- Laufräder
- 26 Zoll
- Bereifung
- 26 x 1,95 Zoll
- Rahmen
- Aluminium, Tiefeinstieg
- Display
- LCD-Farbdisplay
- Beleuchtung
- Integrierter LED-Scheinwerfer, Rücklicht mit E-Prüfzeichen
- Gepäckträger
- ab Werk montiert
- Korb
- Frontkorb, abnehmbar
- Kettenblatt
- Stahl, 1/2 x 3/32 Zoll, 122 Glieder
- Gewicht
- 27,8 kg
- Zuladung
- 125 kg
- Körpergröße
- 160 bis 185 cm
- Garantie
- 1 Jahr
Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Das TTGO C2 PRO ist ein 26-Zoll-Cityrad, das mit Frontkorb, Gepäckträger und einem 648-Wh-Akku ausgeliefert wird. Beim Preis liegt es im Bereich, in dem viele Räder mit 400 bis 500 Wh antreten.
Die Auslegung zielt klar auf den Alltag: Einkauf, Arbeitsweg, Fahrt zum Bahnhof. Grundlage der Einordnung sind das TTGO-Datenblatt, die Amazon-Listung und die ausführliche Produktbeschreibung bei OTTO.
Spricht dafür
- 648 Wh sind in dieser Preisklasse ein Ausreißer nach oben
- Frontkorb und Gepäckträger gehören zum Lieferumfang, der Korb ist abnehmbar
- Komfortsattel mit Dämpfung ergänzt die Federgabel dort, wo sie nicht wirkt
- Sitzposition für 160 bis 185 cm, der tiefe Einstieg erleichtert das Aufsteigen
Spricht dagegen
- Geschwindigkeitssensor: die Unterstützung reagiert auf die Kurbeldrehung und läuft beim Ausrollen kurz nach
- Mechanische Scheibenbremsen verlangen an 27,8 kg spürbar mehr Handkraft
- 27,8 kg Eigengewicht bei 125 kg Zuladung lassen rund 97 kg für Fahrer und Einkauf
- Die Motorposition weist TTGO auf der eigenen Produktseite abweichend von den Händlern aus
Das TTGO C2 PRO im Detail
648 Wh in einem Rad unter 800 €
Der Akku misst 36 V und 18 Ah, das ergibt 648 Wh. Er lässt sich zum Laden entnehmen. TTGO nennt eine Reichweite von 80 bis 120 km.
Diese Kapazität ist der stärkste Einzelwert des Rads. In der Klasse zwischen 700 und 900 € liegen die meisten Akkus bei 400 bis 500 Wh, das C2 PRO bringt rund ein Drittel mehr mit. Umgerechnet heißt das: Ein Cityrad mit 27,8 kg verbraucht im gemischten Alltag 9 bis 13 Wh pro Kilometer, daraus werden 50 bis 72 km pro Ladung. Sparsam in Stufe 1 und 2 gefahren sind die genannten 100 bis 120 km erreichbar, mit voller Unterstützung und Gegenwind bleiben rund 45 km. Für einen 12-km-Arbeitsweg heißt das: Du lädst zweimal pro Woche. Deine eigene Strecke rechnet der Reichweiten-Rechner durch.
Der Geschwindigkeitssensor und was er im Alltag bedeutet
Die Unterstützung steuert ein Geschwindigkeitssensor, den TTGO im Datenblatt und OTTO in der Produktbeschreibung übereinstimmend nennen. Er registriert die Kurbeldrehung und ruft dann die Leistung der gewählten Stufe ab.
Diese Bauart ist in der Preisklasse Standard und funktioniert im Alltag zuverlässig, hat aber zwei Eigenheiten. Beim Anfahren vergeht ein kurzer Moment, bis die Kurbel weit genug gedreht ist und der Motor einsetzt. Und beim Aufhören schiebt er noch ein bis zwei Sekunden nach. In engen Kurven, beim Rangieren am Fahrradständer und im dichten Verkehr fährst Du deshalb bewusster mit der Bremse. Wer ein direkteres Ansprechen will, findet es bei Rädern mit Drehmomentsensor, etwa dem TTGO E-SUVO. Der Unterschied ist im Ratgeber Drehmomentsensor am E-Bike ausführlich erklärt.
52 Nm am Hinterrad: wo die Grenze liegt
Der Motor sitzt im Hinterrad, leistet 250 W Nenndauerleistung an 36 V und gibt 52 Nm ab.
52 Nm sind für Stadtbetrieb ausreichend dimensioniert. Sie ziehen Dich mit Einkauf im Korb zügig von der Ampel weg und bewältigen kurze Rampen, etwa aus einer Tiefgarage oder über eine Brücke. Die Grenze liegt an längeren Steigungen: Bei 27,8 kg Rad plus Fahrer plus Gepäck arbeitest Du an einem Anstieg von mehreren hundert Metern spürbar mit, zumal die Sieben-Gang-Schaltung wenig Spielraum zum Herunterschalten lässt. Für flaches bis leicht welliges Gelände passt die Auslegung. Wie sich ein Nabenmotor grundsätzlich verhält, ordnet der Ratgeber E-Bike mit Nabenmotor ein.
Die Motorposition: eine Angabe, drei Quellen
Hier lohnt Transparenz. Das TTGO-Datenblatt führt beim C2 PRO einen Mittelmotor. Die OTTO-Produktbeschreibung nennt an zwei Stellen ausdrücklich einen 36-V-Heckmotor mit 52 Nm, und die Amazon-Listung ordnet die Schaltung dem Hinterrad zu.
Die Specs-Tabelle folgt hier den beiden Händlerangaben, weil sie sich decken und ausführlicher sind. Dafür spricht auch die Technik: Ein Mittelmotor kostet in der Fertigung deutlich mehr, und TTGO verlangt für das C7 SE mit Bafang-M210-Mittelmotor rund 500 € mehr. Für Dich ändert das die Kaufentscheidung selten, weil beide Bauarten in der Ebene ähnlich fahren. Wenn Du gezielt einen Mittelmotor suchst, lohnt eine Nachfrage vor dem Kauf oder der Blick auf Modelle, bei denen alle Quellen ihn führen.
Korb, Gepäckträger und der Alltagsnutzen
Zum Lieferumfang gehören ein abnehmbarer Frontkorb und ein Gepäckträger am Heck.
Das klingt banal und ist der praktische Kern dieses Rads. Ein nachgerüsteter Korb kostet 30 bis 60 €, ein passender Gepäckträger 40 bis 80 €, dazu kommt die Montage. Hier ist beides ab Werk montiert und aufeinander abgestimmt. Der Frontkorb nimmt Tasche, Helm oder eine Einkaufstüte auf und bleibt während der Fahrt im Blick, der Heckträger trägt Packtaschen oder einen Heckkorb. Dass sich der Korb abnehmen lässt, ist der wichtigere Teil: So fährst Du am Wochenende ohne ihn und hast ein aufgeräumtes Rad. Worauf es beim Heckträger ankommt, steht im Ratgeber E-Bike-Gepäckträger.
Federgabel und gedämpfter Sattel: zwei Stellen, ein Ziel
Vorn arbeitet eine Federgabel, dazu kommt ein Komfortsattel mit integrierter Dämpfung. Gerollt wird auf 26 x 1,95 Zoll.
Die Kombination ist durchdacht, weil beide Bauteile an unterschiedlichen Stellen greifen. Die Gabel nimmt Stöße auf, die über das Vorderrad und den Lenker in die Handgelenke laufen, also Bordsteinkanten und Schlaglöcher. Der gedämpfte Sattel fängt ab, was über das starre Hinterrad direkt in die Wirbelsäule geht. Bei einem Rad ohne Hinterbaufederung ist genau das die relevante Achse. Die 1,95 Zoll breiten Reifen sind schmaler als bei komfortorientierten Rädern mit 2,4 Zoll, sie rollen dafür leichter. Auf glattem Stadtasphalt ist das der bessere Kompromiss.
Mechanische Bremsen an 27,8 kg
Verzögert wird über mechanische Scheibenbremsen. Die Bauart ist in dieser Preisklasse üblich und hat klare Vor- und Nachteile.
Sie funktioniert bei jedem Wetter besser als eine Felgenbremse und lässt sich mit einem Sechskantschlüssel selbst nachstellen, ohne Entlüften und ohne Werkstatt. Dafür brauchst Du mehr Handkraft: Bei 27,8 kg Rad plus 80 kg Fahrer plus Einkauf ziehst Du deutlich kräftiger am Hebel als bei einer Hydraulikanlage. An langen Gefällstrecken macht sich das in der Hand bemerkbar. Für die Stadt reicht die Anlage, für hügeliges Gelände mit viel Gepäck wäre Hydraulik die bessere Wahl.
27,8 kg und die Frage nach der Zuladung
TTGO nennt 27,8 kg, die Amazon-Listung führt 26 kg. Wir folgen dem Herstellerwert, weil Amazon bei E-Bikes häufig ohne Akku oder mit dem Versandgewicht rechnet. Die Zuladung liegt bei 125 kg.
Nach Abzug des Radgewichts bleiben rund 97 kg für Fahrer, Kleidung, Korbinhalt und Gepäcktaschen. Für die meisten reicht das, bei schwereren Fahrern mit vollem Einkauf wird es knapp. Beim Fahren spielt das Gewicht kaum eine Rolle, weil der Motor es trägt. Es zählt beim Anheben über eine Schwelle und beim Transport in den Keller. Wer mehr Reserve braucht, findet Modelle mit höherer Freigabe im Ratgeber E-Bike für Übergewichtige.
Einordnung in der Klasse
In der Klasse unter 800 € ist das C2 PRO über den Akku positioniert. 648 Wh, Korb und Gepäckträger für unter 800 € sind ein gutes Paket für Leute, die viel im Alltag fahren und selten steile Anstiege haben. Für einen Aufpreis bekommst Du beim TTGO E-SUVO Drehmomentsensor, Hydraulikbremsen und 70 Nm. Wo das Rad in der Klasse rangiert, zeigen die Listen beste E-City-Bikes und E-Bikes unter 1.000 €. Weitere Modelle der Marke stehen auf der TTGO-Herstellerseite.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | TTGO C2 PRO E-Bike*diese Seite | |||
|---|---|---|---|---|
| Bewertung | ||||
| Preis | ab 769,00 € | 749,99 € | ab 749,00 € | ab 799,00 € |
| Motor | Heckmotor, 250 W Nenndauerleistung, 36 V | Nabenmotor, 250 W Nenndauerleistung, 36 V | Nabenmotor, 250 W Nennleistung, 500 W Spitzenleistung | Heckmotor, 250 W Nenndauerleistung, 48 V |
| Akku | 36 V / 18 Ah, 648 Wh, abnehmbar | 36 V / 10,4 Ah (374,4 Wh), Lithium-Ionen, am Sitzrohr, herausnehmbar | 36 V, 12,5 Ah, 450 Wh, herausnehmbar | 48 V / 17,5 Ah, 840 Wh, im Unterrohr, entnehmbar |
| Reichweite | 80 bis 120 km | 35 km im reinen Elektrobetrieb, bis 90 km mit Tretunterstützung (laut RCB) | bis 60 km mit Tretunterstützung laut DYU | 70 bis 110 km |
| Gewicht | 27,8 kg | 27,1 kg | 27 kg | 31 kg |
Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.
Fazit: Für wen lohnt sich das TTGO C2 PRO?
Das TTGO C2 PRO ist ein Alltagsrad für Leute, die in der Stadt viel transportieren und dabei nicht ständig laden wollen. Der 648-Wh-Akku ist in dieser Preisklasse ein Ausreißer nach oben, und Korb plus Gepäckträger ab Werk sparen Dir 70 bis 140 € Nachrüstung. Für ca. 769,00 € ergibt das ein stimmiges Paket für flache Städte und Pendelstrecken bis rund 25 km je Richtung.
Abstriche machst Du beim Ansprechverhalten und beim Bremsen. Der Geschwindigkeitssensor reagiert träger als ein Drehmomentsensor, und die mechanischen Scheibenbremsen verlangen bei 27,8 kg spürbar Handkraft. Wenn Du hügelig wohnst oder besonderen Wert auf das Fahrgefühl legst, sind die rund 200 € Aufpreis zum E-SUVO gut angelegt. Für alle anderen bleibt das C2 PRO eines der praktischsten Räder unter 800 €.
Häufige Fragen
Er misst 36 V und 18 Ah, das ergibt 648 Wh, und lässt sich zum Laden entnehmen. In der Preisklasse zwischen 700 und 900 € liegen die meisten Akkus bei 400 bis 500 Wh, das C2 PRO bringt also rund ein Drittel mehr Kapazität mit.
TTGO nennt 80 bis 120 km. Realistisch sind 50 bis 72 km bei gemischter Nutzung, sparsam gefahren 100 bis 120 km und mit voller Unterstützung gegen den Wind rund 45 km. Für einen 12-km-Arbeitsweg bedeutet das etwa zwei Ladungen pro Woche.
Nein, es arbeitet mit einem Geschwindigkeitssensor. Der registriert die Kurbeldrehung und ruft die Leistung der gewählten Stufe ab. Dadurch setzt der Motor beim Anfahren mit kurzer Verzögerung ein und schiebt beim Aufhören ein bis zwei Sekunden nach. Ein Drehmomentsensor folgt dagegen dem Pedaldruck.
Ja, beides ist ab Werk montiert. Der Frontkorb lässt sich abnehmen, der Gepäckträger am Heck bleibt fest. Nachgerüstet würden beide Teile zusammen 70 bis 140 € kosten, dazu käme die Montage.
TTGO gibt 6 bis 8 Stunden von leer auf voll an. Das Ladegerät liefert 42 V bei 2 A. Wer schneller laden will, lädt sinnvollerweise nach jeder Fahrt nach, statt den Akku ganz leer zu fahren, das schont die Zellen zusätzlich.
Mechanische Scheibenbremsen an Vorder- und Hinterrad. Sie lassen sich mit einem Sechskantschlüssel selbst nachstellen und arbeiten bei Nässe zuverlässiger als Felgenbremsen. Bei 27,8 kg Radgewicht brauchst Du allerdings mehr Handkraft als an einer hydraulischen Anlage.
TTGO nennt 27,8 kg, die Amazon-Listung führt 26 kg. Wir übernehmen den Herstellerwert, weil Amazon bei E-Bikes häufig ohne Akku oder mit dem Versandgewicht rechnet. Bei 125 kg Zuladung bleiben rund 97 kg für Fahrer und Gepäck.
TTGO und die OTTO-Beschreibung nennen übereinstimmend 160 bis 185 cm. Angepasst wird über die Sattelstütze, der tiefe Einstieg erleichtert das Auf- und Absteigen unabhängig von der Größe.
Die Quellen weichen ab. OTTO nennt zweimal ausdrücklich einen 36-V-Heckmotor mit 52 Nm, die Amazon-Listung ordnet die Schaltung dem Hinterrad zu, das TTGO-Datenblatt führt dagegen einen Mittelmotor. Wir folgen den Händlerangaben. Falls Du gezielt einen Mittelmotor suchst, kläre das vor dem Kauf beim Händler.
Ja. Mit 250 W Nenndauerleistung und Unterstützung bis 25 km/h gilt es als Pedelec. Du brauchst weder Versicherungskennzeichen noch Führerschein und darfst auf allen Radwegen fahren. Das Rücklicht trägt laut Datenblatt ein E-Prüfzeichen.


