Preisentwicklung
Tiefstpreis im Zeitraum: 1.099,99 € (13.09.2026) · Höchstpreis: 1.159,00 €
TTGO C3 SE E-Bike
28-Zoll-Cityrad mit Tiefeinstieg, 648-Wh-Akku, Heckmotor mit 55 Nm, Federgabel und E-Mark-Beleuchtung
- 648 Wh im entnehmbaren Akku, mehr als die meisten Cityräder dieser Klasse
- Tiefeinsteiger-Rahmen ohne Oberrohr, Auf- und Absteigen ohne Bein-Schwung
- Scheinwerfer und Rücklicht mit E-Prüfzeichen ab Werk
- 28 x 2,0 Zoll CST-Reifen mit Pannenschutz und Federgabel
- 26 kg bei 120 kg zulässiger Zuladung, Gepäckträger integriert
Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details
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Technische Daten
- Motor
- Heckmotor, bürstenlos, 36 V, 250 W Nenndauerleistung
- Drehmoment
- 55 Nm
- Sensorik
- Geschwindigkeitssensor
- Akku
- 36 V / 18 Ah, 648 Wh, entnehmbar
- Ladegerät
- 42 V / 3 A
- Ladezeit
- 6 bis 8 Stunden
- Reichweite
- 80 bis 120 km
- Höchstgeschwindigkeit
- 25 km/h
- Unterstützungsstufen
- 5 Stufen
- Schaltung
- Shimano, 7 Gänge, Drehgriffschalter
- Bremsen
- mechanische Scheibenbremsen vorn und hinten
- Federung
- Federgabel vorn
- Laufräder
- 28 Zoll
- Reifen
- CST, 28 x 2,0 Zoll, pannensicher
- Rahmen
- Aluminium 6061, Tiefeinstieg
- Display
- LCD-Farbdisplay
- Beleuchtung
- LED-Scheinwerfer und Rücklicht mit E-Prüfzeichen
- Gewicht
- 26 kg
- Zuladung
- 120 kg
- Körpergröße
- 165 bis 195 cm
- Sitzhöhe
- 880 bis 1.090 mm
- Lenkerhöhe
- 1.140 bis 1.170 mm
- Radstand
- 1.130 mm
- Maße
- 185 x 66 x 117 cm
- Garantie
- 6 Monate laut Amazon-Listung
Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Das TTGO C3 SE ist ein 28-Zoll-Cityrad mit Tiefeinstieg und einem für die Klasse großen Akku: 648 Wh stecken im entnehmbaren Rahmenakku. Dazu kommen ein Heckmotor mit 55 Nm, eine Federgabel und eine Beleuchtung mit E-Prüfzeichen.
Für ca. 928,00 € entsteht daraus ein unaufgeregtes Pendlerrad. Grundlage der Einordnung sind das TTGO-Datenblatt, die Händler-Listungen bei Amazon und OTTO sowie der Vergleich innerhalb der Preisklasse. Bei Drehmoment, Gewicht und Zuladung widersprechen sich die Quellen, das steht weiter unten offen im Text.
Spricht dafür
- 648 Wh im entnehmbaren Akku, deutlich über dem Klassenschnitt von 360 bis 500 Wh
- Tiefeinsteiger-Rahmen, das erleichtert Auf- und Absteigen im Stadtverkehr spürbar
- Scheinwerfer und Rücklicht mit E-Prüfzeichen, damit ist die Beleuchtung im Straßenverkehr zulässig
- Pannensichere CST-Reifen und Federgabel, beides senkt den Wartungsaufwand im Alltag
- 26 kg sind für ein 28-Zoll-Rad mit 648 Wh ein ordentlicher Wert
Spricht dagegen
- Mechanische Scheibenbremsen statt einer hydraulischen Anlage, die Züge müssen nachgestellt werden
- Nur 6 Monate Herstellergarantie laut Amazon-Listung, das Schwestermodell C5 bekommt 12
- Geschwindigkeitssensor statt Drehmomentsensor, die Unterstützung reagiert träger auf den Pedaldruck
- Drehgriffschalter statt Daumenschalter, Geschmackssache und im Winter mit Handschuhen hakelig
- Eine einzige Rahmengröße für eine Spanne von 30 cm Körpergröße
Das TTGO C3 SE im Detail
648 Wh an einem Cityrad unter 1.000 €
Der Akku ist das Argument dieses Rades. 36 V und 18 Ah ergeben 648 Wh, und er lässt sich zum Laden aus dem Rahmen nehmen. Cityräder dieser Preisklasse bringen üblicherweise 360 bis 500 Wh mit, das C3 SE legt also rund ein Drittel drauf.
TTGO nennt 80 bis 120 km Reichweite. Diese Zahl entsteht in der sparsamsten Stufe auf flacher Strecke. Ein 26-kg-Rad mit schmalen 2,0-Zoll-Reifen ist sparsamer unterwegs als ein Fatbike und braucht im gemischten Alltag rund 8 bis 11 Wh pro Kilometer, daraus werden 59 bis 81 km. Das deckt sich am unteren Ende mit der Herstellerangabe. Sparsam auf Asphalt sind 90 bis 108 km erreichbar, mit voller Unterstützung und Gegenwind bleiben 45 bis 55 km. Ein Arbeitsweg von 12 km je Richtung ist damit zwei bis drei Tage am Stück abgedeckt. Ein Detail am Rande: Das Amazon-Datenfeld führt 20.000 mAh, was 20 Ah entspräche. Datenblatt und Produktbeschreibung nennen übereinstimmend 18 Ah, wir rechnen mit diesem Wert. Deine eigene Strecke rechnet der Reichweiten-Rechner durch.
Der Tiefeinstieg und warum er mehr ist als Bequemlichkeit
Der Rahmen läuft ohne Oberrohr, das Aufsteigen funktioniert also mit einem Schritt durch statt mit einem Bein über den Sattel. Im OTTO-Titel heißt das Tiefeinsteiger-Rahmen.
Im Stadtverkehr zahlt das mehrfach ein. An einer Ampel steigst Du ab, ohne das Rad zu kippen. Mit Gepäck auf dem Träger bleibt der Schwung über den Sattel ohnehin schwierig. Und wer Rücken oder Hüfte schont, spart sich genau die Bewegung, die wehtut. Der Preis dafür ist konstruktiv: Ohne Oberrohr fehlt dem Rahmen ein versteifendes Element, weshalb Unterrohr und Sitzrohr kräftiger ausfallen. Das erklärt einen Teil der 26 kg. Weitere Räder dieser Bauform stehen in der Übersicht E-City-Bikes und im Ratgeber Damen-E-Bike.
55 oder 52 Nm: ein Widerspruch in den Listungen
Beim Drehmoment gehen die Quellen auseinander. Das TTGO-Datenblatt nennt 55 Nm, die OTTO-Beschreibung ebenfalls 55 Nm, allein die Amazon-Listung führt 52 Nm.
Zwei Quellen gegen eine ergeben ein klares Bild, wir rechnen mit 55 Nm. Praktisch trennt die Werte ohnehin wenig. 55 Nm sind für ein Cityrad ein solider Wert: Sie reichen für Brückenrampen, Unterführungen und mäßige Steigungen im Stadtgebiet. Für alpine Anstiege mit vollem Gepäck ist das Rad nicht gebaut, dafür bräuchte es eher die 70 Nm des Schwestermodells C5. Gesteuert wird die Kraft über einen Geschwindigkeitssensor: Er registriert, dass sich die Kurbel dreht, und schaltet die gewählte Stufe zu. Wie kräftig Du trittst, fließt nicht ein. Den Unterschied zum Drehmomentsensor erklärt der Ratgeber Drehmomentsensor am E-Bike.
Mechanische Bremsen: der deutlichste Sparpunkt
Gebremst wird über mechanische Scheibenbremsen vorn und hinten, die über einen Bowdenzug ziehen. Datenblatt und Amazon-Listung stimmen hier überein.
Der Unterschied zu einer hydraulischen Anlage ist im Alltag spürbar. Ein Stahlzug braucht mehr Handkraft, seine Dosierung ist gröber, und er längt sich mit der Zeit, sodass der Belagabstand nachgestellt werden muss. Das geht am Stellrad in wenigen Minuten, will aber gemacht werden. Für ein Cityrad mit 25 km/h Spitze und 120 kg Zuladung reicht die Verzögerung im Stadtverkehr aus. Wer regelmäßig lange Gefälle fährt oder voll beladen unterwegs ist, bekommt im C5 für rund 30 € weniger eine Tektro-Hydraulikanlage. Das ist der klarste Unterschied zwischen den beiden Modellen. Was ein Belagwechsel kostet, steht im Ratgeber E-Bike-Bremsbeläge wechseln.
E-Prüfzeichen an der Beleuchtung
Scheinwerfer und Rücklicht tragen laut TTGO-Datenblatt ein E-Prüfzeichen. Das ist ein Punkt, den viele Räder dieser Preisklasse offen lassen.
Die Bedeutung ist rechtlich konkret: In Deutschland muss die Beleuchtung an einem Pedelec der StVZO entsprechen, und das Prüfzeichen belegt die Bauartgenehmigung. Ohne sie ist die Lampe im Straßenverkehr nicht zulässig, auch wenn sie hell leuchtet. Bei einer Kontrolle oder nach einem Unfall kann das teuer werden. Den Lux-Wert des Scheinwerfers nennt TTGO nicht, ebenso wenig, ob eine Standlichtfunktion verbaut ist. Was sonst noch an ein verkehrssicheres Rad gehört, steht im Ratgeber E-Bike-Kennzeichen und Rechtslage.
26 Kilogramm, 120 Kilo Zuladung und zwei Widersprüche
Beim Gewicht nennt das TTGO-Datenblatt 26 kg, die Amazon-Detailtabelle ebenfalls 26 kg. Ein Amazon-Produktmerkmal und die OTTO-Beschreibung sprechen dagegen von 25 kg Nettogewicht. Die Differenz von einem Kilo dürfte auf unterschiedliche Konfigurationen zurückgehen, etwa mit oder ohne Pedale.
Bei der Zuladung ist es umgekehrt: Das Datenblatt nennt 125 kg, Amazon und OTTO übereinstimmend 120 kg. Hier folgen wir den beiden Händlerquellen, die sich decken, und rechnen mit 120 kg. Für ein Cityrad ist das ein normaler Wert, er umfasst Fahrer, Kleidung und Gepäck. Wer schwerer ist oder regelmäßig Einkäufe transportiert, sollte die Grenze im Blick behalten, dazu passt der Ratgeber E-Bike für Übergewichtige. Ein Gepäckträger ist ab Werk integriert, seine Traglast weist TTGO nicht aus.
Sieben Gänge am Drehgriff
Geschaltet wird über eine Shimano-7-Gang-Kettenschaltung. Die Amazon-Detailtabelle nennt als Schalthebel-Typ einen Drehgriff, wie man ihn von klassischen Cityrädern kennt.
Das ist Geschmackssache. Ein Drehgriff schaltet mehrere Gänge in einer Bewegung und braucht keinen separaten Hebel am Lenker. Dafür musst Du den Griff loslassen und drehen, was mit dicken Winterhandschuhen hakelig wird und bei ruppigem Untergrund Konzentration kostet. Sieben Gänge reichen für Stadtverkehr und flache Touren aus. An längeren Steigungen zeigt sich die grobe Abstufung, solange der Motor läuft, überdeckt er das jedoch. Spürbar wird es erst bei leerem Akku oder oberhalb von 25 km/h.
Einordnung: C3 SE oder C5?
Die spannendste Frage bei diesem Rad ist der Vergleich mit dem eigenen Schwestermodell. Das TTGO C5 bringt Tektro-Hydraulikbremsen, 70 Nm statt 55 Nm und eine gefederte Sattelstütze mit. Beide haben 648 Wh, 26 kg und sieben Gänge.
Das C3 SE hält dagegen: schmalere 2,0-Zoll-Reifen, die auf Asphalt leichter rollen, echte 28 Zoll statt 27,5, den ausgewiesenen Tiefeinstieg und die Beleuchtung mit E-Prüfzeichen. Wer überwiegend auf glattem Asphalt pendelt und den bequemen Einstieg braucht, ist hier richtig. Wer auch auf Schotter unterwegs ist oder Wert auf hydraulische Bremsen legt, fährt mit dem C5 besser. Gegen die Preisklasse gerechnet steht das C3 SE ordentlich da. Der große Akku und die zulässige Beleuchtung sind reale Vorteile, die mechanischen Bremsen der reale Preis dafür. Wo das Rad in seiner Klasse steht, zeigen die Listen beste E-City-Bikes und E-Bikes unter 1.000 €. Weitere Modelle stehen auf der TTGO-Herstellerseite.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | TTGO C3 SE E-Bike*diese Seite | |||
|---|---|---|---|---|
| Bewertung | ||||
| Preis | ab 928,00 € | ab 949,00 € | 904,00 € | 899,00 € |
| Motor | Heckmotor, bürstenlos, 36 V, 250 W Nenndauerleistung | 250 W Front-Nabenmotor, 40 Nm | Ananda M129F CAN Vorderrad-Nabenmotor, 36 V, 250 W, max. 40 Nm | Heckmotor, 36 V, 250 W Nenndauerleistung |
| Akku | 36 V / 18 Ah, 648 Wh, entnehmbar | Phylion, 36,5 V, 13 Ah (474 Wh), im Gepäckträger integriert, abnehmbar | 36,9 V, 14,4 Ah (531 Wh), Greenway, am Sitzrohr, abnehmbar | 36 V / 13 Ah, 468 Wh, entnehmbar, im Gepäckträger |
| Reichweite | 80 bis 120 km | bis zu 100 km | 15 bis 130 km je nach Fahrweise und Zuladung | 45 bis 90 km laut Datenblatt |
| Gewicht | 26 kg | 24 kg | 22,8 kg | 27 kg |
Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.
Fazit: Für wen lohnt sich das TTGO C3 SE?
Das TTGO C3 SE passt zu Dir, wenn Du ein bequemes Pendlerrad für Asphaltstrecken suchst und den großen Akku mitnehmen willst. 648 Wh, Tiefeinstieg, pannensichere Reifen und eine Beleuchtung mit E-Prüfzeichen für ca. 928,00 € ergeben ein Rad, das im Alltag wenig Aufmerksamkeit fordert. Der Tiefeinstieg macht es zur guten Wahl, wenn das Bein nicht mehr über den Sattel soll.
Weniger passend ist es, wenn Du hydraulische Bremsen erwartest oder regelmäßig auf Schotter unterwegs bist. Beides bekommst Du im Schwestermodell C5. Auch die 6 Monate Garantie laut Amazon-Listung sind knapp bemessen.
Häufige Fragen
36 V bei 18 Ah, also 648 Wh. Er sitzt im Rahmen und lässt sich zum Laden entnehmen. Damit liegt er deutlich über dem Klassenschnitt von 360 bis 500 Wh. Das Amazon-Datenfeld nennt abweichend 20.000 mAh, Datenblatt und Produktbeschreibung bestätigen übereinstimmend 18 Ah.
TTGO nennt 80 bis 120 km. Realistisch sind 59 bis 81 km bei gemischter Nutzung, weil ein 26-kg-Rad mit schmalen 2,0-Zoll-Reifen rund 8 bis 11 Wh pro Kilometer braucht. Sparsam auf Asphalt sind 90 bis 108 km möglich, mit voller Unterstützung gegen den Wind bleiben 45 bis 55 km.
Es sind 55 Nm. Das TTGO-Datenblatt und die OTTO-Beschreibung nennen diesen Wert übereinstimmend, allein die Amazon-Listung führt 52 Nm. Für ein Cityrad reichen 55 Nm für Brückenrampen und mäßige Steigungen im Stadtgebiet aus.
Mechanische Scheibenbremsen vorn und hinten, sie ziehen über einen Bowdenzug. Für 25 km/h Spitze und 120 kg Zuladung reicht die Verzögerung im Stadtverkehr. Der Zug muss nachgestellt werden, sobald sich der Belag abnutzt, das geht am Stellrad in wenigen Minuten.
Ja. Scheinwerfer und Rücklicht tragen laut TTGO-Datenblatt ein E-Prüfzeichen, damit ist die Bauartgenehmigung nach StVZO belegt. Den Lux-Wert des Scheinwerfers und eine mögliche Standlichtfunktion weist TTGO nicht aus.
Das Datenblatt und die Amazon-Detailtabelle nennen 26 kg, ein Amazon-Produktmerkmal und die OTTO-Beschreibung sprechen von 25 kg Nettogewicht. Die Differenz dürfte auf unterschiedliche Konfigurationen zurückgehen, etwa mit oder ohne Pedale.
Amazon und OTTO nennen übereinstimmend 120 kg, das TTGO-Datenblatt 125 kg. Wir rechnen mit den 120 kg der beiden Händlerquellen. Die Zuladung umfasst Fahrer, Kleidung und Gepäck, das Rad selbst zählt nicht hinein.
TTGO gibt 165 bis 195 cm an. Es gibt nur eine Rahmengröße, angepasst wird über die Sattelhöhe von 880 bis 1.090 mm. Der Tiefeinstieg erleichtert das Auf- und Absteigen unabhängig von der Körpergröße.
Ja. Der Motor leistet 250 W Nenndauerleistung und die Unterstützung endet bei 25 km/h. Damit gilt das Rad als Pedelec und braucht weder Versicherungskennzeichen noch Führerschein.
Akku, Gewicht und Gangzahl sind gleich. Das C5 bekommt Tektro-Hydraulikbremsen, 70 Nm statt 55 Nm und eine gefederte Sattelstütze, rollt dafür auf 27,5 x 2,4 Zoll. Das C3 SE hat echte 28 Zoll, schmalere Reifen für leichteren Rollwiderstand auf Asphalt und den ausgewiesenen Tiefeinstieg.


