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Tiefstpreis im Zeitraum: 1.199,99 € (11.09.2026)

TTGO

TTGO F6 Boost E-Bike

Faltbares 20-Zoll-Fatbike mit Tiefeinstieg, 864-Wh-Akku, Heckmotor mit 70 Nm, Drehmomentsensor und 150 kg Zuladung

4,3 /5 · datenbasierte Einordnung
  • 864 Wh unter 1.000 €, fast doppelt so viel wie der Klassenschnitt
  • Drehmomentsensor statt des in dieser Klasse üblichen Trittfrequenzsensors
  • 20 x 4,0 Zoll Fat-Reifen und Federgabel mit Lockout
  • 150 kg zulässige Zuladung, einer der höchsten Werte im Segment
  • Faltmaß 86 x 50 x 78 cm, passend für Kofferraum und Wohnmobil
Preisvergleich ab 959,00 €
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Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details

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Technische Daten

Motor
Heckmotor, bürstenlos, 48 V, 250 W Nenndauerleistung
Drehmoment
70 Nm
Sensorik
Drehmomentsensor
Akku
48 V / 18 Ah, 864 Wh, Lithium, entnehmbar
Ladegerät
54,6 V / 3 A
Ladezeit
rund 6 Stunden
Reichweite
120 bis 140 km
Höchstgeschwindigkeit
25 km/h
Unterstützungsstufen
5 Stufen
Schaltung
Shimano 7-Gang Kettenschaltung
Bremsen
hydraulische Scheibenbremsen
Federung
Federgabel mit Lockout, starrer Hinterbau, Komfortsattel
Laufräder
20 Zoll
Bereifung
20 x 4,0 Zoll Fatbike-Reifen
Rahmen
Aluminium 6061, faltbar, Tiefeinstieg
Lenker
Aluminium
Felgen
Aluminium
Display
LCD-Farbdisplay
Beleuchtung
LED-Scheinwerfer und Rücklicht, beide mit E-Prüfzeichen
Gewicht
33,5 kg
Zuladung
150 kg
Körpergröße
160 bis 195 cm
Sitzhöhe
830 bis 1.020 mm
Lenkerhöhe
1.230 bis 1.375 mm
Radstand
1.160 mm
Gesamtlänge
1.730 mm
Faltmaß
860 x 500 x 780 mm
Kartonmaß
1.410 x 300 x 670 mm
Garantie
1 Jahr

Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das TTGO F6 Boost ist ein faltbares Fatbike auf 20 Zoll, das eine Zahl mitbringt, die in dieser Preisklasse sonst kaum vorkommt: 864 Wh. Dazu kommen ein Heckmotor mit 70 Nm, ein Drehmomentsensor und eine zulässige Zuladung von 150 kg.

Für ca. 959,00 € ergibt das ein Rad für Pendler mit langem Weg, für Wohnmobil-Reisende und für alle, die viel Akku für wenig Geld suchen. Grundlage der Einordnung sind das TTGO-Datenblatt, die Händler-Listungen bei Amazon und OTTO sowie der Vergleich innerhalb der Klasse. OTTO führt dasselbe Rad unter der Kurzbezeichnung F6B.

Spricht dafür

  • 864 Wh unter 1.000 €: in dieser Klasse liegen 500 bis 600 Wh im Schnitt
  • Drehmomentsensor statt Trittfrequenzsensor, die Unterstützung folgt dem Pedaldruck
  • 150 kg Zuladung, damit auch für schwere Fahrer und viel Gepäck freigegeben
  • Fat-Reifen mit 4,0 Zoll Breite plus Federgabel mit Lockout
  • Faltrahmen mit 86 x 50 x 78 cm Packmaß, dazu Tiefeinstieg zum Aufsteigen
  • Hydraulische Scheibenbremsen und Beleuchtung mit E-Prüfzeichen ab Werk

Spricht dagegen

  • 33,5 kg: Falten allein löst das Transportproblem nicht, gehoben werden muss trotzdem
  • Sieben Gänge sind an einem Rad dieser Masse eine knappe Bandbreite
  • Federweg der Gabel, Bremsenhersteller und Zelltyp des Akkus bleiben offen
  • Nur 1 Jahr Herstellergarantie laut Amazon-Listung
Preis-Leistung 4,7
Ausstattung 3,7
Akku und Reichweite 4,9
Falten und Transport 3,9

Das TTGO F6 Boost im Detail

864 Wh: der Wert, der dieses Rad trägt

Im Unterrohr steckt ein Akku mit 48 V und 18 Ah, also 864 Wh. Er lässt sich entnehmen und in der Wohnung laden, was bei einem Rad mit 33,5 kg praktisch zählt.

Zur Einordnung: In der Klasse bis 1.000 € liegt der Normalfall bei 500 bis 600 Wh. Das F6 Boost bringt gut die Hälfte mehr mit, und das bei einem Preis, der bei Amazon unter der 1.000-Euro-Marke bleibt. Den Zelltyp nennt TTGO nicht, während Wettbewerber in dieser Klasse inzwischen häufig mit 21700-Zellen werben. Geladen wird mit 54,6 V und 3 A in rund 6 Stunden, was für diese Kapazität zügig ist. Wie ein Akku lange durchhält, steht im Ratgeber E-Bike-Akku richtig lagern.

140 km Reichweite: die Zahl in Alltagsgrößen

TTGO nennt 120 bis 140 km. Bemerkenswert ist, dass die ausführliche Herstellerbeschreibung im OTTO-Feed die Kehrseite gleich mitliefert: Bei hoher Belastung, häufigen Steigungen, winterlichen Temperaturen und höchster Unterstützungsstufe nennt sie 50 bis 80 km.

Diese Ehrlichkeit ist selten und passt zu unserer eigenen Rechnung. Ein Fatbike verbraucht mehr als ein Cityrad, weil 4,0 Zoll breite Reifen deutlich mehr Rollwiderstand erzeugen und 33,5 kg Masse bewegt werden wollen. Mit 12 bis 18 Wh pro Kilometer werden aus 864 Wh 48 bis 72 km. Auf glattem Asphalt in der sparsamsten Stufe sind 95 bis 115 km erreichbar, im Sand oder bei Kälte mit voller Unterstützung bleiben 35 bis 45 km. Selbst der untere Wert deckt einen Arbeitsweg von 20 km je Richtung ab. Deine eigene Strecke rechnet der Reichweiten-Rechner durch.

Der Drehmomentsensor: das eigentliche Ausstattungsmerkmal

Die Unterstützung steuert ein Drehmomentsensor. Er misst, wie kräftig Du auf das Pedal drückst, und gibt die Motorleistung proportional dazu ab.

In der Klasse unter 1.000 € ist das keine Selbstverständlichkeit, dort arbeitet meist ein Trittfrequenzsensor, der lediglich zählt, ob sich die Kurbel dreht, und dann eine feste Leistung abruft. Der Unterschied zeigt sich an der Ampel und in engen Kurven: Beim Drehmomentsensor setzt die Kraft mit dem Pedaldruck ein und endet mit ihm, statt verzögert anzuschieben und nachzulaufen. An einem 33,5-kg-Rad mit Fat-Reifen ist das ein Gewinn an Kontrolle, weil die Masse sonst unvermittelt losschiebt. Wie die Sensorik technisch arbeitet, erklärt der Ratgeber Drehmomentsensor am E-Bike.

70 Nm am 20-Zoll-Laufrad

Angetrieben wird das F6 Boost von einem bürstenlosen Heckmotor mit 48 V, 250 W Nenndauerleistung und 70 Nm Drehmoment.

70 Nm sind für einen Nabenmotor ein guter Wert, und am 20-Zoll-Laufrad wirkt Drehmoment günstiger als am 28er: Der kürzere Hebelarm übersetzt dieselbe Kraft in mehr Vortrieb am Boden. Deshalb ziehen kleine Räder an der Ampel kräftig an. Die Rechnung hat ihre Grenze an langen Steigungen, wo ein Nabenmotor unabhängig von der Schaltung dreht und in einem ungünstigen Drehzahlbereich arbeitet. Mit 33,5 kg plus Fahrer wird die Sieben-Gang-Schaltung am Berg knapp. Wie sich ein Nabenmotor am Anstieg schlägt, ordnet der Ratgeber E-Bike mit Nabenmotor ein.

Fat-Reifen und Federgabel: wo der Komfort herkommt

Vorn arbeitet eine Federgabel mit Lockout, die sich per Hebel blockieren lässt. Auf Kopfsteinpflaster federt sie, auf glattem Asphalt sperrst Du sie und verlierst keine Tretenergie ans Einfedern. Der Hinterbau ist starr, und der Sattel ist laut TTGO ein gepolsterter Komfortsattel ohne gefederte Stütze.

Das trennt das F6 Boost von den vollgefederten Schwestermodellen der Marke. Den Komfort hinten tragen hier die 4,0 Zoll breiten Reifen: Bei 1,0 bis 1,4 bar Luftdruck arbeitet ein Fat-Reifen wie eine Luftfederung mit mehreren Zentimetern Weg und dämpft feine Stöße besser als jede Stahlfedergabel. Das ist an einem 20-Zoll-Rad wichtig, weil kleine Laufräder tiefer in Schlaglöcher fallen und härter über Kanten rollen als große. Für Schotter, Waldwege und Schnee reicht das Niveau, für ruppige Trails nicht. Den Federweg der Gabel weist TTGO nicht aus, ebenso wenig den Bremsenhersteller.

Falten: was 86 x 50 x 78 cm praktisch bedeuten

Der Rahmen aus 6061-Aluminium lässt sich falten, das Packmaß gibt TTGO mit 86 x 50 x 78 cm an. Gefaltet passt das Rad damit in die meisten Kombi-Kofferräume, in eine Wohnmobil-Heckgarage und in einen Abstellraum.

Die Einschränkung heißt 33,5 kg. Gefaltet wird das Rad kompakter, leichter wird es nicht. Es in einen Kofferraum zu heben, verlangt entweder zwei Personen oder eine Rampe, und eine Treppe ist damit praktisch ausgeschlossen. Wer regelmäßig hebt, sollte zuerst den Akku entnehmen, das nimmt gut vier Kilo aus dem Rahmen. Für den Transport im Auto ist ein E-Bike-Fahrradträger oft die bessere Lösung als der Kofferraum. Zum Mitnehmen in der Bahn oder zum häufigen Tragen taugt die Kombination aus Faltrahmen und Fat-Reifen dagegen kaum, dafür gibt es leichtere Klappräder im Ratgeber E-Bike-Klapprad.

150 kg Zuladung und der Tiefeinstieg

Die zulässige Zuladung von 150 kg ist einer der höchsten Werte, die wir in dieser Preisklasse gesehen haben. Üblich sind 120 bis 125 kg.

Der Wert umfasst Fahrer, Kleidung und Gepäck, das Rad selbst zählt nicht hinein. Für schwerere Fahrer ist das der eigentliche Kaufgrund, weil viele Räder dort rechnerisch schon im Grenzbereich laufen. Dazu kommt der Tiefeinstieg, der Rahmen läuft in einem tiefen Bogen zum Tretlager. Aufsteigen geht ohne Bein über den Sattel, was bei einem Rad mit montiertem Gepäckträger zählt. TTGO gibt eine Körpergröße von 160 bis 195 cm an, angepasst wird über die Sattelhöhe von 830 bis 1.020 mm. Mehr zum Thema Tragfähigkeit steht im Ratgeber E-Bike für Übergewichtige.

Zwei Modellbezeichnungen

Das Rad läuft je nach Händler als F6 Boost oder als F6B. Technisch beschreiben beide Bezeichnungen dasselbe Modell mit 864 Wh, 70 Nm und 150 kg Zuladung.

Einordnung: 960 € gegen die Klasse

Unter 1.000 € bekommst Du selten 864 Wh, und noch seltener zusammen mit einem Drehmomentsensor, hydraulischen Bremsen und 150 kg Zuladung. Die typische Konkurrenz in diesem Preisband fährt mit 500 bis 600 Wh, Trittfrequenzsensor und mechanischen Scheibenbremsen.

Bezahlt wird das über drei Punkte: 33,5 kg Gewicht, sieben Gänge und eine Garantie von einem Jahr statt der bei Markenrädern üblichen zwei. Wer ein leichtes Faltrad für die Bahn sucht, ist hier falsch. Wer viel Akku, viel Tragfähigkeit und ein Rad für gemischten Untergrund sucht, bekommt für das Geld ungewöhnlich viel Hardware. Wo das F6 Boost in seiner Klasse steht, zeigen die Listen beste E-Klappräder und E-Bikes unter 1.000 €. Weitere Modelle stehen auf der TTGO-Herstellerseite.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Bewertung4,3 von 53,9 von 53,8 von 53,8 von 5
Preisab 959,00 €949,99 €999,00 €999,00 €
MotorHeckmotor, bürstenlos, 48 V, 250 W Nenndauerleistung250 W Heck-Nabenmotor, 55 Nm250 W Nabenmotor, 42 NmBürstenloser Nabenmotor, 250 W, 55 Nm
Akku48 V / 18 Ah, 864 Wh, Lithium, entnehmbar36 V, 15,6 Ah (561,6 Wh), abnehmbar36 V, 9,6 Ah (346 Wh), Samsung-Zellen, herausnehmbar48 V, 624 Wh / 13 Ah, abnehmbar, 3,95 kg
Reichweite120 bis 140 km70–150 km (je nach Modus)bis zu 100 km70 bis 120 km laut Datenblatt
Gewicht33,5 kg29 kg18,5 kg31,0 kg

Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.

Fazit: Für wen lohnt sich das TTGO F6 Boost?

Das TTGO F6 Boost passt zu Dir, wenn Du viel Akku und viel Tragfähigkeit für wenig Geld suchst. 864 Wh, Drehmomentsensor, hydraulische Bremsen und 150 kg Zuladung für ca. 959,00 € ergeben ein Paket, das in dieser Klasse ungewöhnlich vollständig ist. Für lange Arbeitswege, für Schotter und Feldwege und als Zweitrad im Wohnmobil ist es passend ausgestattet.

Der Ausschlussgrund heißt 33,5 kg. Der Faltrahmen macht das Rad kompakter, das Heben in einen Kofferraum bleibt trotzdem eine Zweipersonenaufgabe, und eine Treppe fällt aus. Wer ein leichtes Klapprad für Bahn und Bus sucht, greift besser zu einem Modell ohne Fat-Reifen.

Häufige Fragen

Er misst 48 V und 18 Ah und kommt damit auf 864 Wh. Das ist fast das Doppelte dessen, was Räder unter 1.000 € üblicherweise mitbringen. Der Akku sitzt im Unterrohr, lässt sich entnehmen und wird mit 54,6 V und 3 A in rund 6 Stunden geladen. Den Zelltyp nennt TTGO nicht.

TTGO nennt 120 bis 140 km, die Herstellerbeschreibung bei OTTO nennt für harte Bedingungen 50 bis 80 km. Realistisch sind 48 bis 72 km, weil die 4,0 Zoll breiten Reifen und 33,5 kg Masse den Verbrauch treiben. Auf Asphalt in der sparsamsten Stufe sind 95 bis 115 km erreichbar.

TTGO und die Amazon-Listung geben 33,5 kg an, die OTTO-Beschreibung nennt rund 33 kg. Das Gewicht kommt aus dem 864-Wh-Akku, dem Faltrahmen und den breiten Fatbike-Reifen. Der Akku allein wiegt gut vier Kilo und lässt sich vor dem Heben entnehmen.

Das Faltmaß beträgt 86 x 50 x 78 cm. Damit passt das Rad in die meisten Kombi-Kofferräume, in eine Wohnmobil-Heckgarage und in einen Abstellraum. Leichter wird es dadurch nicht, für den Transport im Auto ist ein Heckträger oft die bequemere Lösung.

Nein. Vorn arbeitet eine Federgabel mit Lockout, der Hinterbau ist starr, und der Sattel ist ein gepolsterter Komfortsattel ohne gefederte Stütze. Den Komfort hinten tragen die 4,0 Zoll breiten Reifen, die mit niedrigem Luftdruck wie ein zusätzliches Federelement arbeiten.

Die zulässige Zuladung liegt bei 150 kg und damit deutlich über dem Klassenschnitt von 120 bis 125 kg. Sie umfasst Fahrer, Kleidung und Gepäck. Das Rad selbst mit seinen 33,5 kg zählt nicht hinein.

Einen Drehmomentsensor. Er misst den Pedaldruck und gibt die Motorleistung proportional dazu ab, statt nur die Kurbeldrehung zu zählen. Die Unterstützung setzt dadurch mit dem Tritt ein und endet mit ihm, was an einem schweren Rad mit Fat-Reifen für mehr Kontrolle sorgt.

Ja. Der Motor leistet 250 W Nenndauerleistung und die Unterstützung endet bei 25 km/h. Damit gilt das Rad als Pedelec und braucht weder Versicherungskennzeichen noch Führerschein. Scheinwerfer und Rücklicht tragen laut TTGO ein E-Prüfzeichen.

Ja. Amazon führt das Modell als F6 Boost, OTTO verwendet die Kurzbezeichnung F6B. Beide Listungen beschreiben dieselbe Ausstattung mit 864 Wh, 70 Nm Heckmotor, Shimano-7-Gang und 150 kg Zuladung. Innerhalb der F6-Reihe gibt es daneben vollgefederte Varianten mit anderer Ausstattung.