TTGO

TTGO F6 Pro E-Bike

Faltbares 20-Zoll-Fatbike mit Tiefeinstieg, 864-Wh-Akku, Heckmotor mit 70 Nm, gefederter Sattelstütze und 150 kg Zuladung

4,4 /5 · datenbasierte Einordnung
  • 864 Wh (48 V, 18 Ah), laut TTGO 120 bis 140 km
  • Heckmotor mit 70 Nm und Tektro-Hydraulikbremsen
  • Federgabel plus gefederte Sattelstütze, 20 x 4,0 Zoll Fat-Reifen
  • Laut TTGO 27 kg, rund 6 kg leichter als das F6 Boost
  • 150 kg Zuladung, Faltmaß 90 x 47 x 75 cm
  1. Amazon
    1.099,00 €
    Zum Shop*

Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details

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Technische Daten

Modellnummer
TTGO-F6-PRO
Motor
Heckmotor, bürstenlos, 48 V, 250 W Nenndauerleistung
Drehmoment
70 Nm
Sensorik
Geschwindigkeitssensor
Akku
48 V / 18 Ah, 864 Wh, entnehmbar
Ladegerät
54,6 V / 3 A
Ladezeit
rund 6 Stunden
Reichweite
120 bis 140 km
Höchstgeschwindigkeit
25 km/h
Unterstützungsstufen
5 Stufen
Schaltung
Shimano 7-Gang Kettenschaltung
Bremsen
Tektro hydraulische Scheibenbremsen
Federung
Federgabel, gefederte Sattelstütze; Federwege nicht angegeben
Laufräder
20 Zoll
Bereifung
20 x 4,0 Zoll Fatbike-Reifen
Rahmen
Aluminium 6061, faltbar, Tiefeinstieg
Display
LCD-Farbdisplay
Beleuchtung
LED-Scheinwerfer und Rücklicht, beide mit E-Prüfzeichen
Schutzart
IPX5
Kette
1/2 x 3/32 Zoll, 114 Glieder
Ausstattung
Gepäckträger, Schutzbleche, Komfortsattel, Aluminium-Pedale
Gewicht
27 kg
Zuladung
150 kg
Körpergröße
160 bis 195 cm
Sitzhöhe
770 bis 980 mm
Lenkerhöhe
1.180 bis 1.310 mm
Radstand
1.210 mm
Gesamtlänge
1.780 mm
Faltmaß
900 x 470 x 750 mm
Garantie
2 Jahre laut TTGO-Shop, 1 Jahr laut Amazon-Listung

Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das TTGO F6 Pro ist ein faltbares Fatbike auf 20 Zoll mit Tiefeinstieg. Es teilt mit dem günstigeren F6 Boost den großen 864-Wh-Akku, den 70-Nm-Heckmotor und die 4 Zoll breiten Reifen. Dazu kommen eine gefederte Sattelstütze, eine Schutzart nach IPX5 und laut Hersteller ein deutlich geringeres Gewicht. Grundlage dieser Einordnung sind das TTGO-Datenblatt, die Amazon-Listung, die Ausstattung und der Preis.

Spricht dafür

  • 864 Wh im Faltrad: realistisch 55 bis 75 km, fast doppelt so viel wie der Klassenschnitt
  • 70 Nm und 48 V ziehen die breiten Reifen auch bergauf und mit Gepäck zügig an
  • Federgabel, gefederte Sattelstütze und Fat-Reifen machen Kopfsteinpflaster erträglich
  • 150 kg Zuladung, einer der höchsten Werte unter den Falträdern
  • Hydraulische Tektro-Bremsen und Licht mit E-Prüfzeichen ab Werk

Spricht dagegen

  • Geschwindigkeitssensor statt Drehmomentsensor, das günstigere F6 Boost hat den besseren Sensor
  • Federwege und die genaue Bauart der Hinterradfederung nennt TTGO nicht
  • Das angegebene Gewicht von 27 kg ist bei dieser Ausstattung auffällig niedrig
Preis-Leistung 4,7
Ausstattung 3,8
Akku und Reichweite 4,9
Komfort und Federung 4,3

Das TTGO F6 Pro im Detail

F6 Pro, F6 Boost und F7: die Abgrenzung

TTGO führt drei faltbare 20-Zoll-Räder mit Tiefeinstieg, die sich auf den ersten Blick ähneln. Das TTGO F6 Boost hat denselben 864-Wh-Akku, dieselben 20 x 4,0 Zoll Reifen und denselben 70-Nm-Motor, fährt aber mit starrer Sattelstütze und kostet weniger. Das TTGO F7 setzt auf schmalere 3-Zoll-Reifen, einen kleineren 720-Wh-Akku und einen gefederten Hinterbau.

Das F6 Pro liegt dazwischen: Es behält die dicken Reifen und den großen Akku des F6 Boost und ergänzt eine gefederte Sattelstütze sowie die Schutzart IPX5. Beim Sensor geht es einen Schritt zurück, TTGO nennt einen Geschwindigkeitssensor, während F6 Boost und F7 mit Drehmomentsensor arbeiten. Wer diese Wahl verstehen will, findet die Unterschiede im Ratgeber Drehmomentsensor beim E-Bike.

Die Federung: was belegt ist

TTGO beschreibt ein „dreifaches Dämpfungssystem“ aus Federgabel, gefederter Softtail-Sattelstütze und ergonomischem Rahmen. Die Amazon-Listung spricht von einer „vollgefederten Konstruktion (Federgabel + Softtail-Rahmen)“, die Amazon-Detailtabelle führt dagegen nur „Gabelfederung“. Einen Hinterbaudämpfer nennt das TTGO-Datenblatt nicht, Federwege weist keine Quelle aus.

Belegt sind damit die Federgabel und die gefederte Sattelstütze. Zusammen mit den 4 Zoll breiten Reifen, die mit niedrigem Luftdruck selbst viel schlucken, ergibt das ein komfortables Paket für Kopfsteinpflaster, Schotter und Waldwege. Wer eine echte Hinterbaufederung mit Dämpfer sucht, findet sie beim F7.

864 Wh: der eigentliche Kaufgrund

Der entnehmbare Akku fasst 864 Wh (48 V, 18 Ah). Falträder dieser Klasse bringen meist 400 bis 600 Wh mit. TTGO nennt 120 bis 140 km im Boost-Modus, ein Bestwert unter günstigen Bedingungen.

Fat-Reifen rollen schwerer als schmale Reifen, realistisch verbraucht ein solches Rad 12 bis 16 Wh pro Kilometer in mittlerer Stufe. Aus 864 Wh werden damit rund 55 bis 75 km, in höchster Stufe oder auf Schotter etwa 45 km. Das reicht für Tagesausflüge vom Campingplatz oder eine ganze Pendelwoche mit 10 km pro Richtung. Die Kehrseite ist die Ladezeit von rund 6 Stunden am 3-A-Ladegerät. Deine eigene Strecke rechnest Du im Reichweiten-Rechner durch.

Heckmotor mit 70 Nm und Geschwindigkeitssensor

Der 48-V-Heckmotor liefert 250 W Nenndauerleistung und 70 Nm. Das ist für ein Faltrad viel und reicht, um die breiten Reifen auch bergauf und mit Gepäck anzuschieben. Die Schiebeleistung verteilt sich auf fünf Unterstützungsstufen.

Der Geschwindigkeitssensor schaltet die Unterstützung zu, sobald sich die Kurbel dreht, und regelt sie über die gewählte Stufe. Das fühlt sich beim Anfahren weniger fein an als ein Drehmomentsensor, der auf den Pedaldruck reagiert, dafür hilft der Motor mit derselben Kraft, auch wenn Du nur locker mittrittst. Für entspanntes Cruisen passt das gut, wer sportlich und dosiert fahren möchte, ist beim F6 Boost besser aufgehoben.

Gewicht: 27 kg laut Hersteller

TTGO und Amazon geben übereinstimmend 27 kg an. Für ein Fatbike mit 864-Wh-Akku und gefederter Sattelstütze ist das auffällig leicht, denn das bauähnliche F6 Boost führt TTGO mit 33,5 kg. Eine Erklärung für den Unterschied liefert TTGO nicht. Wir übernehmen den Herstellerwert, empfehlen aber, mit rund 30 kg zu planen, wenn Du das Rad regelmäßig tragen oder auf einen Heckträger heben musst.

Die Zuladung liegt bei 150 kg und damit an der Spitze der Faltrad-Klasse. Selbst ein 110 kg schwerer Fahrer hat so noch Luft für einen vollen Gepäckträger. Welche Träger ein schweres Faltrad sicher transportieren, beschreibt der Ratgeber E-Bike-Fahrradträger.

Bremsen, Licht und Schutz vor Wetter

Gebremst wird mit hydraulischen Tektro-Scheibenbremsen, bei einem Rad dieser Masse die richtige Wahl: wenig Handkraft, konstanter Druckpunkt, kein Nachstellen. Scheinwerfer und Rücklicht tragen das E-Prüfzeichen, laut Amazon ist das Rad StVZO-konform ausgestattet.

Die Schutzart IPX5 bescheinigt Schutz gegen Strahlwasser. Regenfahrten sind damit unkritisch, den Hochdruckreiniger solltest Du trotzdem vom Motor fernhalten. Pflegetipps für nasse Tage sammelt der Ratgeber E-Bike im Regen.

Maße und Falten

Gefaltet misst das F6 Pro 90 x 47 x 75 cm, aufgeklappt 178 cm bei 121 cm Radstand. Das passt in den Kofferraum eines Kompaktkombis, in Wohnmobil-Heckgaragen und in Abstellräume. Die Sitzhöhe reicht von 77 bis 98 cm, TTGO nennt eine Körpergröße von 160 bis 195 cm. Durch den tiefen Einstieg steigst Du auch mit Rucksack oder in Alltagskleidung bequem auf.

Einordnung

Gegenüber dem F6 Boost zahlst Du beim F6 Pro einen Aufpreis für die gefederte Sattelstütze, IPX5 und das geringere Gewicht, verzichtest aber auf den Drehmomentsensor. Weitere Falträder im Vergleich zeigen die Listen der besten E-Klappräder und die TTGO-Herstellerseite.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Bewertung4,4 von 54,4 von 54,2 von 53,8 von 5
Preis1.099,00 €ab 1.099,00 €1.099,00 €ab 1.099,00 €
MotorHeckmotor, bürstenlos, 48 V, 250 W NenndauerleistungHinterrad-Nabenmotor, bürstenlos, 48 V, 250 W NenndauerleistungNabenmotor im Hinterrad, 48 V, 250 W Nenndauerleistung (650 W Spitze laut Dukawey), 65 Nm250 W Hinterrad-Nabenmotor, 36 V, 40 Nm
Akku48 V / 18 Ah, 864 Wh, entnehmbar48 V / 15 Ah, 720 Wh, entnehmbar48 V, 20 Ah, 960 Wh, 18650-Zellen, herausnehmbar36 V, 10 Ah (360 Wh), LG-Zellen mit BMS
Reichweite120 bis 140 km100 bis 120 kmbis 160 km mit Tretunterstützung laut Dukaweybis zu 120 km (Stufe 1), 85 km (Stufe 2), 60 km (Stufe 3)
Gewicht27 kg30,7 kg28 kg19,4 kg (16,9 kg ohne Akku)

Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.

Fazit: Für wen lohnt sich das TTGO F6 Pro?

Das TTGO F6 Pro ist ein Faltrad für lange Strecken und schlechte Wege: 864 Wh, 70 Nm, 4 Zoll breite Reifen, Federgabel plus gefederte Sattelstütze und 150 kg Zuladung. Für Camper, Pendler mit Kopfsteinpflaster und schwerere Fahrer ist das eine starke Kombination.

Die Entscheidung fällt beim Sensor. Wer Wert auf feinfühliges Anfahren legt, greift zum günstigeren F6 Boost mit Drehmomentsensor. Wer mehr Sitzkomfort will und das niedrigere Gewicht schätzt, bekommt mit dem F6 Pro für ca. 1.099,00 € das rundere Alltagspaket.

Häufige Fragen

Beide haben 864 Wh, 70 Nm und 20 x 4,0 Zoll Reifen. Das F6 Pro ergänzt eine gefederte Sattelstütze und IPX5 und wiegt laut TTGO 27 statt 33,5 kg. Dafür nutzt es einen Geschwindigkeitssensor, das F6 Boost einen Drehmomentsensor. Das F6 Boost ist zudem günstiger.

Belegt sind eine Federgabel und eine gefederte Softtail-Sattelstütze. Amazon wirbt mit einem Softtail-Rahmen, die Amazon-Detailtabelle und das TTGO-Datenblatt nennen aber keinen Hinterbaudämpfer. Federwege gibt keine Quelle an.

TTGO nennt 120 bis 140 km. Mit Fat-Reifen liegt der realistische Verbrauch bei 12 bis 16 Wh pro Kilometer, aus 864 Wh werden so rund 55 bis 75 km. Auf Schotter und in der höchsten Stufe sind es etwa 45 km.

TTGO und Amazon nennen 27 kg. Das ist für ein Fatbike mit 864-Wh-Akku ungewöhnlich wenig, das bauähnliche F6 Boost führt TTGO mit 33,5 kg. Wer das Rad oft trägt, plant besser mit rund 30 kg.

Laut TTGO 90 x 47 x 75 cm. Aufgeklappt ist es 178 cm lang, der Radstand liegt bei 121 cm. Gefaltet passt es in die meisten Kombi-Kofferräume und in Wohnmobil-Heckgaragen.

TTGO nennt 160 bis 195 cm. Die Sitzhöhe reicht von 77 bis 98 cm, die Lenkerhöhe lässt sich von 118 auf 131 cm einstellen. Der tiefe Einstieg erleichtert das Aufsteigen für alle Größen.

Die maximale Zuladung liegt bei 150 kg, einer der höchsten Werte unter den Falträdern. Damit bleibt auch für schwerere Fahrer Spielraum für Gepäck auf dem serienmäßigen Gepäckträger.

Laut Amazon ja: Scheinwerfer und Rücklicht tragen das E-Prüfzeichen, Schutzbleche und Gepäckträger sind montiert. Mit 250 W und 25 km/h gilt das F6 Pro als Pedelec und braucht weder Kennzeichen noch Versicherung.