VanMoof S6 E-Bike
Smartes City-E-Bike mit 68-Nm-Frontmotor, 3-Gang-Automatik und eingebautem Diebstahlschutz
- Kick Lock, Alarm und GPS-Ortung ab Werk
- Kräftiger Frontmotor mit 68 Nm
- Automatik-Schaltung, gekapselte Kette
- Auch als S6 Open mit tiefem Einstieg
* Affiliate-Link: Für Käufe über diesen Link erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.
Technische Daten
- Typ
- City-E-Bike, Pedelec bis 25 km/h
- Rahmen
- S6: Diamantrahmen · S6 Open: Tiefeinstieg
- Körpergröße
- S6: 165–210 cm · S6 Open: 155–200 cm
- Laufräder
- S6: 27,5 Zoll · S6 Open: 24 Zoll
- Motor
- Frontnabenmotor, 250 W, 68 Nm
- Sensorik
- Drehmomentsensor
- Unterstützung
- 4 Stufen plus Boost-Taste
- Akku
- 487 Wh, fest verbaut
- Reichweite
- 60–150 km
- Ladezeit
- ca. 4 Stunden (25–100 %)
- Gewicht
- S6: 23,5 kg · S6 Open: 22,5 kg
- Max. Zuladung
- 120 kg (Fahrer und Gepäck)
- Schaltung
- 3-Gang-Automatiknabe
- Antrieb
- Kette, vollständig gekapselt
- Bremsen
- Hydraulische Scheibenbremsen
- Beleuchtung
- Integriert, StVZO-konform (K-Zeichen)
- Display
- Halo Light Display (Leuchtringe)
- Diebstahlschutz
- Kick Lock, Alarm, GPS-Ortung, Apple „Wo ist?“
- Ausstattung
- Schutzbleche, Ständer, Handyhalterung
- Farben
- Drift Black, Pearl Mint, Electric Blue
- Garantie
- 3 Jahre bzw. 7.500 km
Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Mit dem S6 bringt VanMoof das erste komplett neu entwickelte Rad seit dem Neustart unter McLaren Applied. Die Idee dahinter ist typisch für die Marke: ein klarer Rahmen, in dem Akku, Licht und Elektronik verschwinden, und ein Diebstahlschutz, den es bei den meisten anderen Herstellern nur als Zubehör gibt. Angetrieben wird das Rad von einem Frontmotor mit 68 Nm, geschaltet wird automatisch. Für diese Einordnung haben wir Datenblatt, Ausstattung und Preis ausgewertet und das Urteil der Stiftung Warentest sowie Fahrberichte von wattmoves, t3n und ComputerBild einbezogen.
Spricht dafür
- Kick Lock, Alarm und GPS-Ortung serienmäßig
- Schaltet automatisch, Kette komplett gekapselt
- Kräftiger 68-Nm-Motor mit Drehmomentsensor
- Voll ausgestattet inklusive StVZO-Licht
- Stiftung Warentest: „gut“ (2,5)
Spricht dagegen
- Akku fest verbaut, Laden nur am Rad
- Zuladung auf 120 kg begrenzt
- Gepäckträger nur gegen Aufpreis
Das VanMoof S6 im Detail
Diebstahlschutz: Das Rad passt selbst auf sich auf
Der größte Unterschied zu anderen Stadträdern steckt im Rahmen. Zum Abschließen tippst Du mit dem Fuß auf das Kick Lock am Hinterrad: Das Rad ist gesperrt, schaltet sich ab, und der Alarm ist scharf. Das neue Kick Lock rastet laut VanMoof schneller ein als beim Vorgänger und ist komplett wasserdicht. Bewegt jemand das Rad, warnt es erst leise und wird dann richtig laut, gleichzeitig landet eine Nachricht auf Deinem Handy. Entsperrt wird per App oder mit dem Touch-Unlock-Knopf am Lenker, der Dich automatisch erkennt. Notfalls geht es auch per Code.
Kommt das Rad trotzdem weg, meldet es seinen Standort über Satellit (GPS und Galileo) und ein eingebautes Mobilfunkmodul und taucht zusätzlich in Apples „Wo ist?“-App auf. Aus der Ferne lässt es sich sperren. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, bucht den Theft-Proof-Service dazu: Dann suchen VanMoofs Bike Hunter nach dem Rad, und bleibt es länger als 14 Tage verschwunden, gibt es ein Ersatzrad. Mit Theft Proof reicht laut VanMoof das Kick Lock als einziges Schloss, das schwere Kettenschloss kann dann zu Hause bleiben. Und weil der Akku fest verbaut ist, kann ihn unterwegs auch niemand abziehen.
Kaum ein anderes Serien-E-Bike bringt so viel Schutz schon ab Werk mit. Eine Sache solltest Du trotzdem prüfen: Manche Fahrradversicherungen verlangen, dass das Rad an einem festen Gegenstand angeschlossen ist. Bist Du so versichert, lohnt für längere Stopps ein zweites Schloss.

Motor: Kräftiger Zug aus dem Vorderrad
Der Motor sitzt in der Vorderradnabe und leistet 250 W bei 68 Nm Drehmoment. Für einen Nabenmotor ist das ein starker Wert: Die meisten Stadträder mit Nabenmotor in unseren Rezensionen kommen auf 40 bis 45 Nm. Ein Drehmomentsensor misst, wie kräftig Du in die Pedale trittst, und gibt die Unterstützung passend dazu frei. Das sorgt für ein gleichmäßiges, natürliches Anfahren.
Vier Unterstützungsstufen decken die Stadt gut ab, dazu kommt eine Boost-Taste für den schnellen Start an der Ampel. Die Stiftung Warentest beschreibt die Unterstützung als kraftvoll, auch an Steigungen, ComputerBild den Motor als fast unhörbar. Gut zu wissen: Weil der Motor am Vorderrad zieht, auf dem weniger Gewicht lastet, kann das Rad auf nassem Kopfsteinpflaster am Hang beim kräftigen Anfahren etwas Grip verlieren. Wer das im Hinterkopf hat, dosiert dort einfach etwas vorsichtiger.

Schaltung: Drei Gänge, die sich selbst wählen
Ums Schalten kümmert sich beim S6 die Nabe. Die neue 3-Gang-Automatik wählt den Gang anhand der Geschwindigkeit, das Magazin wattmoves beschreibt sie als rein mechanisch. Die Kette läuft in einem geschlossenen Gehäuse und spannt sich automatisch nach. Regen und Straßendreck kommen kaum an sie heran, die Hose bleibt sauber, und Kettenpflege spielt praktisch keine Rolle mehr.
Drei Gänge klingen nach wenig. In der Stadt reicht das gut, weil der Motor beim Anfahren kräftig mithilft. Nur an langen, steilen Anstiegen kannst Du keinen leichteren Gang vorwählen. Fährst Du so etwas täglich, lohnt eine Probefahrt bei einem VanMoof-Partner. Ein ähnliches Automatik-Konzept, allerdings mit zwei Gängen und Riemen, bietet das ADO Air 28 Pro.

Akku und Reichweite: Wie weit kommst Du wirklich?
Der Akku fasst 487 Wh, wurde zusammen mit Panasonic entwickelt und sitzt fest im Rahmen. VanMoof nennt 60 bis 150 km Reichweite. Die 150 km gelten für die kleinste Stufe unter guten Bedingungen, die 60 km für volle Unterstützung. Im Stadtverkehr mit mittlerer Stufe braucht ein E-Bike dieser Art grob 8 bis 12 Wh pro Kilometer. Realistisch sind damit 40 bis 60 km pro Ladung, bei ruhiger Fahrweise auch mehr: Das Magazin wattmoves kam gemischt auf rund 80 km.
Fährst Du täglich 10 km zur Arbeit und zurück, lädst Du also zwei- bis dreimal pro Woche. Deine eigene Strecke kannst Du im Reichweiten-Rechner durchspielen.

Laden, Gewicht, Gepäck und Komfort
Geladen wird immer am Rad. Von 25 auf 100 % dauert das laut VanMoof rund vier Stunden, von 50 auf 100 % zweieinhalb. Mit einer Steckdose in Garage oder Keller ist das bequem. Wohnst Du im dritten Stock ohne Aufzug, trägst Du zum Laden jedes Mal 23,5 kg nach oben (das S6 Open wiegt 22,5 kg). Das ist die eine Frage, die Du vor dem Kauf ehrlich beantworten solltest.
Fahrer und Gepäck dürfen laut VanMoof zusammen 120 kg wiegen. Gepäckträger gibt es als Zubehör: vorn für 10 kg, hinten für 15 kg und als verstärkte Heavy-Duty-Version für bis zu 27 kg. Das Zubehör der Vorgänger S5 und A5 passt laut VanMoof auch an die S6-Serie.
Eine Federgabel hat das S6 nicht. Für holprige Strecken bietet VanMoof eine gefederte Sattelstütze mit rund 30 mm Federweg als Zubehör an, t3n und ComputerBild heben sie in ihren Fahrberichten als spürbaren Komfortgewinn hervor.
S6 oder S6 Open: Welcher Rahmen passt zu Dir?
Beide Versionen kosten dasselbe und haben dieselbe Technik. Der Unterschied liegt im Rahmen:
| Laut VanMoof | S6 | S6 Open |
|---|---|---|
| Einstieg | hohes Oberrohr | tief |
| Körpergröße | 165–210 cm | 155–200 cm |
| Laufräder | 27,5 Zoll | 24 Zoll |
| Überstandshöhe | 82 cm | 62 cm |
| Länge | 1,82 m | 1,67 m |
| Gewicht | 23,5 kg | 22,5 kg |
Das S6 Open ist die bequemere Wahl, wenn Du kleiner bist, oft auf- und absteigst oder das Bein ungern über ein hohes Oberrohr schwingst. Mit den 24-Zoll-Rädern ist es außerdem gut 14 cm kürzer und passt leichter in Aufzug oder Flur. Das S6 passt bis 210 cm auch sehr großen Fahrern und rollt auf den größeren Rädern etwas ruhiger über Bordsteinkanten und Kopfsteinpflaster.

Licht, Display und App
Vorder- und Rücklicht sitzen im Rahmen und tragen das deutsche K-Zeichen, sind also StVZO-konform. Das Licht schaltet sich automatisch ein, auf Wunsch steuerst Du es über die App. Als Anzeige dienen zwei Leuchtringe am Lenker, das Halo Light Display: links der Akkustand, rechts Unterstützungsstufe und Tempo. Alles Weitere zeigt Dein Smartphone, das in der mitgelieferten Peak-Design-Halterung am Lenker sitzt.
Die VanMoof-App ist kostenlos und reicht für Entsperren, Einstellungen, Ortung und Updates. Wer mehr möchte, bucht Ride Pro für 59 € im Jahr. Damit kommen ein noch genaueres Live-Tracking im Diebstahlfall, Akku- und Alarmstatus aus der Ferne und die Verbindung zu Apple Health oder Health Connect dazu. Laut VanMoof bringt die App außerdem eine fahrradoptimierte Navigation mit. Auch die Töne sind neu: Die elektronische Klingel passt ihren Ton an die Situation an, den Klang wählst Du in der App.

Preis, Garantie und Stiftung Warentest
Das S6 kostet ca. 3.298,00 €, egal ob als S6 oder S6 Open und in allen drei Farben: Drift Black, Pearl Mint und Electric Blue. Dafür kommt es komplett ausgestattet. Schloss, Alarm und Ortung, Licht, Schutzbleche, Ständer und Handyhalterung sind ab Werk dabei, fürs Pendeln musst Du also kaum etwas dazukaufen. Dazu gibt VanMoof drei Jahre Garantie, begrenzt auf 7.500 km. Geliefert wird im Karton mit Werkzeug für die Endmontage. Wer das Rad lieber fertig aufgebaut übernimmt, bestellt über einen VanMoof-Partner in der Nähe. Über diese Partner laufen auch Service und Reparaturen, und laut t3n lässt sich das S6 leichter reparieren als der Vorgänger S5.
Die Stiftung Warentest hat das S6 in Heft 05/2026 zusammen mit neun weiteren Urban-E-Bikes geprüft und mit „gut“ (2,5) bewertet, das reichte für einen geteilten zweiten Platz. Gelobt wurden die kräftige Unterstützung und das entspannte Fahrverhalten, Abzüge gab es für die Beleuchtung und weil der Antrieb nach der Spritzwasserprüfung kurz aussetzte. Wie sich das S6 gegen andere Stadträder schlägt, zeigt unsere Liste der besten City-E-Bikes.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich das VanMoof S6 gegen andere Stadträder aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | ![]() | |||
|---|---|---|---|---|
| Bewertung | ||||
| Preis | 3.298,00 € | 1.799,00 € | 2.199,00 € | 1.354,00 € |
| Motor | Frontnabenmotor, 250 W, 68 Nm | Bafang Heckmotor mit integriertem Automatikgetriebe, 250 W Nenndauerleistung | TENWAYS C9 Hinterrad-Nabenmotor, 250 W, 45 Nm | Bafang H700 Heckmotor, 36 V, 250 W, 40 Nm |
| Akku | 487 Wh, fest verbaut | 37 V / 10 Ah, 370 Wh, Zellen von DMEGC, entnehmbar | 36 V, 374,4 Wh / 10,4 Ah, Lithium-Ionen, herausnehmbar | 36 V, 11,6 Ah (417,6 Wh), im Unterrohr integriert, entnehmbar |
| Reichweite | 60–150 km | bis 100 km | bis zu 85 km laut Herstellerangabe, abhängig von Straßenzustand und Fahrergewicht | bis zu 100 km |
| Gewicht | S6: 23,5 kg · S6 Open: 22,5 kg | 24,5 kg | 23 kg (Nettogewicht ohne Anbauteile 21 kg) | ca. 20 kg |
Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.
Fazit: Für wen lohnt sich das VanMoof S6?
Das VanMoof S6 ist ein Rad für alle, die in der Stadt pendeln und ihr Rad oft draußen abstellen. Beim Diebstahlschutz gehört es zum Besten, was ein Serien-E-Bike derzeit bietet. Dazu kommen eine Automatik, die Dir das Schalten abnimmt, eine gekapselte Kette ohne Pflegeaufwand und ein Motor, der auch an Steigungen kräftig mitzieht. Wer ein durchdachtes, komplett ausgestattetes Stadtrad mit starkem Design sucht, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Vor dem Kauf solltest Du nur klären, wo Du lädst: Ohne Steckdose am Abstellplatz trägst Du das Rad zum Laden in die Wohnung. Bist Du kleiner oder willst bequem aufsteigen, ist das S6 Open die passende Wahl.
Häufige Fragen
Nein, der 487-Wh-Akku ist fest im Rahmen verbaut. Geladen wird direkt am Rad, von 25 auf 100 % dauert das laut VanMoof rund vier Stunden. Du brauchst also eine Steckdose in der Nähe Deines Abstellplatzes.
VanMoof nennt 60 bis 150 km, je nach Unterstützungsstufe, Strecke und Fahrergewicht. Im Stadtverkehr mit mittlerer Stufe sind realistisch 40 bis 60 km drin, bei ruhiger Fahrweise auch mehr. Das Magazin wattmoves kam gemischt auf rund 80 km.
Das S6 hat ein hohes Oberrohr und 27,5-Zoll-Räder und passt laut VanMoof für 165 bis 210 cm. Das S6 Open hat einen tiefen Einstieg und 24-Zoll-Räder, passt für 155 bis 200 cm und ist ein Kilo leichter. Technik, Ausstattung und Preis sind identisch.
Wer den Theft-Proof-Service bucht, braucht laut VanMoof kein weiteres Schloss: Das Kick Lock sperrt das Hinterrad, schaltet den Alarm scharf, und das Rad lässt sich per GPS orten. Ohne Theft Proof oder wenn Deine Fahrradversicherung verlangt, dass das Rad an einem festen Gegenstand angeschlossen ist, lohnt für längere Stopps ein zweites Schloss.
Theft Proof kostet 280 € für zwei oder 390 € für drei Jahre und muss innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf gebucht werden. Meldest Du einen Diebstahl innerhalb von 48 Stunden in der App, suchen die Bike Hunter von VanMoof nach dem Rad. Taucht es binnen 14 Tagen nicht auf, bekommst Du ein Ersatzrad.
Für den Alltag nicht: Entsperren, Einstellungen und Ortung laufen über die kostenlose VanMoof-App. Das Abo Ride Pro kostet 59 € pro Jahr (14 Tage kostenlos testbar) und ergänzt ein genaueres Live-Tracking, Akku- und Alarmstatus aus der Ferne sowie die Anbindung an Gesundheits-Apps.
Laut VanMoof dürfen Fahrer und Gepäck zusammen 120 kg wiegen. Wer regelmäßig schwer beladen fährt, sollte diese Grenze im Blick behalten.
Drei Jahre oder 7.500 km ab Lieferung, je nachdem, was zuerst eintritt. Der Diebstahlschutz Theft Proof ist davon getrennt und wird bei Bedarf zusätzlich gebucht.
In Heft 05/2026 bekam das S6 die Note 2,5 („gut“) und teilte sich unter zehn Urban-E-Bikes den zweiten Platz. Gelobt wurden die kräftige Unterstützung und das entspannte Fahrverhalten, Kritik gab es an der Beleuchtung.



