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Tiefstpreis im Zeitraum: 2.399,00 € (09.10.2026) · Höchstpreis: 2.679,00 €

ZÜNDAPP

ZÜNDAPP X1000 E-Bike

Vollgefedertes E-Mountainbike auf 29 Zoll mit 110-Nm-Mittelmotor, 733-Wh-Akku und Shimano Cues in zehn Gängen

4,4 /5 · datenbasierte Einordnung
  • Vollgefederter Aluminiumrahmen mit Federgabel und Hinterbaudämpfer
  • Ananda-M100-Mittelmotor mit 110 Nm laut Datenblatt
  • 733-Wh-Rahmenakku von Greenway, Reichweite laut Zündapp 20 bis 170 km
  • 29-Zoll-Laufräder mit 2,6 Zoll breiten Stollenreifen
  • Shimano Cues mit zehn Gängen und 11-39er-Kassette, Farbdisplay mit Bluetooth
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Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details

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Technische Daten

Typ
Vollgefedertes E-Mountainbike (Pedelec bis 25 km/h)
Modellname
X1000
Motor
Ananda M100 Mittelmotor, 36 V, 250 W, 110 Nm, Motorgewicht 3,5 kg
Unterstützung
5 Stufen plus Schiebehilfe, bis 25 km/h; Sensortyp nicht angegeben
Akku
Greenway Rahmenakku, 19,88 Ah (733,57 Wh)
Ladezeit
4 bis 8 Stunden
Reichweite
20–170 km (je nach Zuladung und Fahrweise)
Gewicht
26 kg
Zul. Gesamtgewicht
120 kg
Schaltung
Shimano Cues SGS, 10-Gang-Kettenschaltung, Kassette LG300 mit 11–39 Zähnen, Kettenblatt 34 Zähne
Bremsen
Shimano MT200 hydraulische Scheibenbremsen, Scheiben 160/160 mm
Federung
Vollfederung mit Federgabel und Hinterbaudämpfer; Federwege und Modelle weist Zündapp nicht aus
Laufräder
29 Zoll, Aluminium-Doublewall-Felgen, Shimano-MT400-Naben, Edelstahlspeichen
Reifen
29 × 2,60 Zoll (66-622), Stollenprofil, laut Produktbild Kenda Booster
Display
Ananda DF130 Farbdisplay mit Bluetooth
Beleuchtung
keine ab Werk, für den Straßenverkehr nachzurüsten
Rahmen
Aluminium-Fully-Rahmen, 47 cm, Überstandshöhe 78 cm
Empf. Körpergröße
165–190 cm
Sattelhöhe
96–104 cm
Cockpit
MTB-Lenker aus Aluminium, 720 mm breit, 9 Grad Kröpfung, Ahead-Vorbau 60 mm
Sattel
Selle Royal Vivo Ergo Moderate, Aluminium-Sattelstütze 30,9 × 350 mm
Lieferumfang
Rad, Reflektoren, Glocke, Ladegerät, Betriebsanleitung
Montagegrad
zu 98 % vormontiert geliefert

Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das ZÜNDAPP X1000 ist das vollgefederte Topmodell unter den Zündapp-E-MTBs: Ananda-Mittelmotor mit 110 Nm, 733-Wh-Akku, Shimano Cues mit zehn Gängen und 29-Zoll-Laufräder mit 2,6 Zoll breiten Reifen. Die Einordnung stützt sich auf das Zündapp-Datenblatt, die Angaben von OTTO, Amazon und weiteren Händlern sowie den Vergleich mit Fullys derselben Preisklasse. Eine wichtige Lücke vorweg: Federwege nennt Zündapp in keiner Quelle.

Spricht dafür

  • Fully mit Mittelmotor in einer Preisklasse, in der etablierte Marken meist Hardtails anbieten
  • 110 Nm Drehmoment, mehr als Bosch Performance Line CX oder Shimano EP8 angeben
  • 733 Wh geben auch bei hohem Geländeverbrauch Reserve für lange Touren
  • 29 × 2,6 Zoll: viel Reifenvolumen für Grip, Komfort und leichtes Überrollen von Hindernissen
  • Mit 26 kg vergleichsweise leicht für ein Fully mit 733-Wh-Akku
  • Farbdisplay mit Bluetooth und Shimano Cues im robusten Linkglide-Standard

Spricht dagegen

  • Federwege, Gabel- und Dämpfermodell nennt Zündapp nicht, bei einem Fully die wichtigsten Kennzahlen
  • 160-mm-Bremsscheiben vorn und hinten sind für ein 26-kg-Fully im Gefälle knapp bemessen
  • Zulässiges Gesamtgewicht von 120 kg: für Fahrer und Ausrüstung bleiben rund 94 kg
  • Ohne Beleuchtung und ohne Seitenständer im Lieferumfang
  • Nur eine Rahmengröße (47 cm), die Sattelhöhe beginnt erst bei 96 cm
Preis-Leistung 4,7
Ausstattung 4,7
Akku & Reichweite 4,5
Gelände & Federung 3,6

Das ZÜNDAPP X1000 im Detail

Ein Fully in der Preisklasse der Marken-Hardtails

Ein Fully federt vorn und hinten. Das Hinterrad bleibt auf Wurzeln und Steinen länger am Boden, was bergauf Traktion und bergab Kontrolle bringt, und der Rücken bekommt weniger Schläge ab. Dafür kommen ein Dämpfer und ein Hinterbau mit Lagern hinzu, was Gewicht, Wartung und Kosten erhöht. Marken-Fullys mit Mittelmotor beginnen meist deutlich oberhalb des X1000, in dessen Preisklasse bieten etablierte Hersteller eher Hardtails an.

Technisch ist das X1000 der vollgefederte Bruder des ZÜNDAPP X900: gleicher Motor, gleicher Akku, gleiche Schaltgruppe. Anders sind der Rahmen, die Laufräder mit 29 statt 27,5 Zoll und die Reifen, die mit 2,6 Zoll deutlich breiter ausfallen. Wie sich die Gattungen unterscheiden, erklärt der Ratgeber E-Mountainbike.

Die große Lücke: Federweg und Dämpfer

Bei einem Fully sind Federweg, Dämpfer und Hinterbau-Kinematik die entscheidenden Kennzahlen. Genau diese fehlen. Das Zündapp-Datenblatt führt nur „Federgabel“ und „Aluminium Fully-Rahmen“, OTTO spricht vom „vollgefederten Aluminiumrahmen“, und auch Amazon und Globus nennen keinen Federweg. Auf dem Produktbild sind eine Federgabel und ein Dämpfer im Rahmendreieck mit Umlenkhebel zu sehen, Hersteller und Bauart beider Elemente bleiben offen.

Für die Kaufentscheidung ist das eine echte Informationslücke. Einsteiger-Fullys arbeiten häufig mit 100 bis 120 mm Federweg und einfachen Dämpfern ohne Zugstufeneinstellung, was für Forstwege, Wurzelpassagen und moderate Trails passt. Ob ein Dämpfer mit Luft oder Stahlfeder arbeitet und ob er sich auf Dein Gewicht abstimmen lässt, macht im Gelände einen spürbaren Unterschied. Wenn Dir das Fahrwerk wichtig ist, frag vor dem Kauf beim Händler nach Federweg, Dämpfermodell und Einstellmöglichkeiten.

Ananda M100: 110 Nm für steile Rampen

Wie im X900 arbeitet der Ananda M100 mit 250 W und 110 Nm, das Datenblatt nennt beim X1000 zusätzlich ein Motorgewicht von 3,5 kg. Das Drehmoment liegt über dem, was Bosch für den Performance Line CX und Shimano für den EP8 angeben (jeweils 85 Nm), und auf dem Niveau des Bafang-Motors im SachsenRAD M5 Centro. Am steilen Anstieg entscheidet dieser Wert darüber, ob Du im Sitzen weiterkommst. Wie Du Steigungen mit dem Motor am besten angehst, beschreibt der Ratgeber E-Bike bergauf.

Viel Drehmoment braucht eine feine Dosierung, sonst dreht das Hinterrad auf losem Untergrund durch. Welche Sensorik der M100 nutzt, gibt Zündapp nicht an. Das Fully hilft an dieser Stelle, denn der gefederte Hinterbau hält das Rad besser am Boden als ein starres Heck. Die Grundlagen der Bauart stehen im Ratgeber E-Bike mit Mittelmotor.

733 Wh auf breiten 29-Zoll-Reifen

Der Greenway-Rahmenakku speichert laut Datenblatt 733,57 Wh bei 19,88 Ah. Zündapp nennt dafür eine Reichweite von 20 bis 170 km, ein Globus-Angebot sogar bis 180 km. Im Gelände mit Höhenmetern liegt der Verbrauch bei 12 bis 20 Wh je Kilometer, daraus werden 37 bis 61 km. Die breiten Reifen und der Hinterbau kosten etwas Effizienz, im oberen Teil dieser Spanne landest Du eher auf Forststraßen als auf Trails.

Auf Schotter und Asphalt sind 60 bis 85 km realistisch, die Maximalwerte gelten nur in der kleinsten Stufe auf ebener Strecke. Dein Profil rechnet der Reichweiten-Rechner durch. Geladen wird in 4 bis 8 Stunden, eine volle Ladung kostet bei 35 Cent je Kilowattstunde knapp 30 Cent.

Bremsen: 160-mm-Scheiben am 26-kg-Fully

Verbaut ist die Shimano MT200, eine hydraulische Zweikolben-Bremse aus Shimanos Einstiegsbereich, mit 160-mm-Scheiben vorn und hinten. Das ist die Stelle, an der Zündapp beim X1000 am deutlichsten spart. Der Scheibendurchmesser bestimmt den Hebel, mit dem der Bremssattel wirkt, und die Fläche, über die Wärme abfließt. E-MTBs dieser Gewichtsklasse fahren deshalb meist mit 180 oder 203 mm vorn.

Bei bis zu 120 kg Systemgewicht und langen Abfahrten erhitzen kleine Scheiben schneller, die Bremskraft kann nachlassen. Für Touren im Mittelgebirge mit langen Gefällen lohnt es sich, die vordere Scheibe mit Adapter auf 180 mm zu vergrößern, sofern Gabel und Rahmen das freigeben. Rechne mit 40 bis 80 € je Rad plus Montage. Was Beläge und deren Wechsel kosten, steht im Ratgeber E-Bike-Bremsbeläge wechseln.

29 × 2,6 Zoll: viel Volumen für Grip und Komfort

Die Reifen messen 29 × 2,60 Zoll (66-622), das Produktbild zeigt Kenda Booster mit Stollenprofil. Die Amazon-Listung führt eine „Radbreite von 2,6 Zentimeter“, gemeint sind Zoll. Mit 66 mm Breite liegt der Reifen knapp unter dem Plus-Format und lässt sich mit niedrigem Luftdruck fahren, was Grip und Dämpfung auf Wurzeln verbessert.

Große 29-Zoll-Laufräder rollen leichter über Stufen und Steine und halten ihren Schwung. Der Preis dafür ist ein etwas trägeres Lenkverhalten in engen Kurven und mehr Rollwiderstand auf Asphalt. Für ein Tourenfully mit Motorunterstützung ist diese Kombination gut gewählt, weil der Motor den Mehrwiderstand ausgleicht.

26 kg und die 120-kg-Grenze

Zündapp und Amazon nennen übereinstimmend 26 kg, Globus führt 30 kg, vermutlich inklusive Verpackung. Für ein Fully mit 733-Wh-Akku ist das ein guter Wert: Das SachsenRAD M5 Centro wiegt 28,4 kg, das FISCHER Montis 10.0i Ultimate 29,1 kg.

Die Kehrseite ist das zulässige Gesamtgewicht von 120 kg. Abzüglich des Rades bleiben rund 94 kg für Fahrer und Ausrüstung. Mit Helm, Trinkrucksack und Protektoren kommen schnell 5 bis 8 kg zusammen, das Fahrergewicht sollte also eher unter 85 kg liegen. Beim Transport hilft das niedrige Eigengewicht, denn viele Fahrradträger erlauben 30 kg je Rad.

Schaltung und Cockpit

Die Shimano Cues arbeitet mit zehn Gängen, einer Kassette LG300 mit 11 bis 39 Zähnen und einem 34er-Kettenblatt. Das Datenblatt schreibt beim Schaltwerk „U62020“, gemeint ist das Cues-Schaltwerk U6020 SGS, das auch im X900 steckt. Die Kassette ist eine Stufe einfacher als die LG400 des X900, die Abstufung ist identisch.

Am Cockpit sitzen ein 720 mm breiter Lenker mit 9 Grad Kröpfung und ein 60-mm-Vorbau, beides passend für Trails. Eine Vario-Sattelstütze fehlt. Die verbaute Stütze hat 30,9 mm Durchmesser, ein verbreitetes Maß, für das es viele absenkbare Modelle gibt. Ob der Rahmen eine innenverlegte Leitung dafür vorsieht, geht aus den Quellen nicht hervor.

Was für Straße und Alltag fehlt

Zum Lieferumfang gehören laut Zündapp nur Reflektoren, Glocke, Ladegerät und Betriebsanleitung. Beleuchtung und Schutzbleche fehlen, und anders als beim X900 steht auch kein Seitenständer in der Liste. Das Produktbild zeigt das Rad entsprechend nackt.

Wer das X1000 auch auf der Straße bewegt, braucht ein zugelassenes Lichtset mit K-Nummer. Einen Seitenständer an einem Fully zu montieren ist oft schwierig, weil der Hinterbau wenig Platz lässt. Ein Montageständer oder eine Wandhalterung sind dann die praktischere Lösung.

Einordnung

Der direkte Konkurrent im Bestand ist das SachsenRAD M5 Centro in derselben Preisklasse: ebenfalls 110 Nm und 720 Wh, dazu Shimano Deore mit zwölf Gängen, Magura-Bremsen, Luftfederung mit angegebenen Federwegen, eine Vario-Stütze und 145 kg Gesamtgewicht. Es wiegt dafür 2,4 kg mehr. Das X1000 punktet mit Gewicht und Reifenvolumen, das M5 mit dokumentiertem Fahrwerk, stärkeren Bremsen und mehr Zuladung. Weitere Fullys und Hardtails vergleicht die Liste E-Bikes zwischen 2.000 und 3.000 Euro.

Für wen das X1000 passt

Das X1000 passt zu Fahrern zwischen 1,65 und 1,90 m mit bis zu rund 85 kg, die ein komfortables Tourenfully mit kräftigem Antrieb und großem Akku suchen. Forstwege, Schotter, Wurzelpassagen und moderate Trails sind sein Revier, und auf langen Touren spielt der 733-Wh-Akku seine Stärke aus.

Zurückhaltung empfiehlt sich für ambitionierte Trailfahrer, denn Fahrwerksdaten fehlen und die Bremsen sind knapp dimensioniert. Wer überwiegend auf Forststraßen unterwegs ist, bekommt denselben Antrieb im günstigeren X900.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Bewertung4,4 von 54,4 von 54,4 von 54,7 von 5
Preisab 2.399,00 €ab 2.399,00 €ab 2.448,98 €ab 2.449,00 €
MotorAnanda M100 Mittelmotor, 36 V, 250 W, 110 Nm, Motorgewicht 3,5 kgDERUIZ ZentriDrive Mittelmotor, 48 V, 250 W Nenndauerleistung, max. 900 W, 110 NmAEG Sport Drive II Mittelmotor, 48 V, 250 W, 100 NmBrose Drive S Mag Mittelmotor, 90 Nm
AkkuGreenway Rahmenakku, 19,88 Ah (733,57 Wh)48 V, 720 Wh mit Samsung-Zellen, in den Rahmen integriert und zum Laden entnehmbar48 V, 15 Ah (720 Wh), im Unterrohr integriert711 Wh, vollintegriert, seitlich entnehmbar
Reichweite20–170 km (je nach Zuladung und Fahrweise)bis 180 km laut DERUIZ, mindestens 100 km im Testverfahren von radfahren.debis zu 220 kmbis zu 170 km (je nach Modus)
Gewicht26 kg25,7 kg30,3 kg29,1 kg

Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.

Fazit: Für wen lohnt sich das ZÜNDAPP X1000?

Das ZÜNDAPP X1000 kombiniert für ca. 2.399,00 € einen 110-Nm-Mittelmotor, 733 Wh und eine Vollfederung auf 29 Zoll mit 2,6 Zoll breiten Reifen. Mit 26 kg ist es zudem leicht für diese Ausstattung. Als Tourenfully für Forstwege und moderate Trails ist das Paket stimmig.

Zwei Punkte gehören vor dem Kauf geklärt: Zündapp nennt weder Federwege noch Dämpfermodell, und die 160-mm-Bremsscheiben sind für lange Abfahrten knapp. Dazu kommt das zulässige Gesamtgewicht von 120 kg. Wenn Dir ein dokumentiertes Fahrwerk wichtig ist, liefert das SachsenRAD M5 Centro mehr Klarheit, wer den Antrieb ohne Hinterbaufederung sucht, spart mit dem X900.

Häufige Fragen

Das gibt Zündapp nicht an, weder im Datenblatt noch in den Händlerlistungen von OTTO, Amazon oder Globus. Bekannt ist nur, dass das Rad vollgefedert ist, mit Federgabel vorn und Dämpfer im Rahmendreieck. Wer anspruchsvolle Trails plant, sollte Federweg und Dämpfermodell vor dem Kauf beim Händler erfragen.

Einen Ananda M100 Mittelmotor mit 36 V, 250 W Nenndauerleistung und 110 Nm, der Motor selbst wiegt 3,5 kg. Er unterstützt in fünf Stufen bis 25 km/h und bietet eine Schiebehilfe. Rechtlich ist das X1000 damit ein Pedelec ohne Kennzeichen- oder Führerscheinpflicht.

Zündapp nennt 20 bis 170 km. Im Gelände mit Höhenmetern sind mit 733 Wh eher 37 bis 61 km realistisch, auf Schotter und Asphalt 60 bis 85 km. Die breiten 29-Zoll-Reifen und der Hinterbau kosten etwas Effizienz, der große Akku gleicht das aus.

Für Touren im Hügelland ja. Verbaut ist die hydraulische Shimano MT200 mit 160-mm-Scheiben vorn und hinten. Für lange, steile Abfahrten ist das knapp, weil kleine Scheiben schneller überhitzen. Eine größere Vorderscheibe mit Adapter ist eine sinnvolle Nachrüstung, sofern die Gabel sie freigibt.

Motor, Akku und Schaltgruppe sind gleich. Das X1000 hat einen vollgefederten Rahmen, 29 statt 27,5 Zoll große Laufräder, 2,6 statt 2,35 Zoll breite Reifen und ein Farbdisplay. Das X900 ist ein Hardtail mit 80-mm-Gabel, kostet deutlich weniger und bringt einen Seitenständer mit.

Zündapp und Amazon nennen 26 kg, für ein Fully mit 733-Wh-Akku ein guter Wert. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 120 kg, für Fahrer und Ausrüstung bleiben also rund 94 kg. Mit Rucksack und Protektoren sollte das Fahrergewicht eher unter 85 kg liegen.

Zündapp empfiehlt 165 bis 190 cm bei 47 cm Rahmenhöhe und 78 cm Überstandshöhe. Die Sattelhöhe beginnt laut Datenblatt bei 96 cm und reicht bis 104 cm, das ist für Fahrer am unteren Ende der Empfehlung eher hoch. Es gibt nur diese eine Rahmengröße.

Grundsätzlich ja, die verbaute Stütze hat 30,9 mm Durchmesser, ein gängiges Maß für absenkbare Modelle. Ob der Rahmen eine innenverlegte Leitung vorsieht, geht aus den Quellen nicht hervor. Außen verlegte Varianten funktionieren an nahezu jedem Rahmen.

Nein, ab Werk fehlen Beleuchtung und Schutzbleche, laut Lieferumfang auch der Seitenständer. Für Fahrten auf öffentlichen Straßen brauchst Du ein zugelassenes Lichtset mit K-Nummer. Reflektoren und Klingel sind dabei.