Preisentwicklung

Lidl
918 €991 €1.064 €1.137 €23.09.2627.09.2601.10.2605.10.26

Tiefstpreis im Zeitraum: 949,00 € (23.09.2026) · Höchstpreis: 1.106,00 €

ZÜNDAPP

ZÜNDAPP Z600 E-Bike

28-Zoll-City-Pedelec mit Tiefeinsteiger-Rahmen, Gepäckträgerakku mit 522 Wh, Frontmotor, Nexus-7-Nabenschaltung mit Rücktritt und Federgabel

3,7 /5 · datenbasierte Einordnung
  • Tiefeinsteiger mit 47 cm Rahmenhöhe, ausgelegt für 150 bis 165 cm Körpergröße
  • Greenway-Gepäckträgerakku mit 522 Wh (36 V, 14,5 Ah), abschließbar und abnehmbar
  • Shimano Nexus 7 mit RevoShift-Drehgriff und Rücktrittbremse
  • Zoom-Federgabel und Selle-Royal-Komfortsattel
  • Licht nach StVZO, Gepäckträger, Schutzbleche, Kettenschutz und Ständer ab Werk

* Affiliate-Links sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet. Kaufst Du über einen solchen Link, erhalten wir ggf. eine Provision. Für Dich ändert sich der Preis dadurch nicht.

Technische Daten

Typ
E-Citybike mit Tiefeinstieg (Pedelec bis 25 km/h)
Modellname
E-Bike City Z600
Motor
Ananda M129F Vorderrad-Nabenmotor (Frontmotor), 36 V, 250 W
Unterstützung
5 Stufen plus Schiebehilfe, bis 25 km/h; Drehmoment und Sensortyp nicht angegeben
Akku
Greenway Gepäckträgerakku, 36 V, 14,5 Ah (522 Wh), abschließbar und abnehmbar
Ladezeit
ca. 6 Stunden
Reichweite
35–150 km (je nach Zuladung und Fahrweise)
Gewicht
ca. 24,2 kg
Zul. Gesamtgewicht
120 kg
Schaltung
Shimano Nexus 7-Gang-Nabenschaltung, Drehgriff Shimano Nexus C3000 RevoShift
Bremsen
Promax TX117 V-Brakes vorn und hinten, mechanisch, zusätzlich Rücktrittbremse
Federung
Zoom 730 AMS Aluminium-Federgabel
Laufräder
28 Zoll, Aluminium-Hohlkammerfelgen
Reifen
Kenda K1172, 28 Zoll
Display
Anzeige von Unterstützungsstufe und Akkustand
Beleuchtung
LED-Beleuchtung nach StVZO, Reflektoren
Rahmen
Aluminium-Tiefeinsteiger, Rahmenhöhe 47 cm
Empf. Körpergröße
150–165 cm
Sattelhöhe
83–98 cm
Sattel
Selle Royal Vivo Komfortsattel
Ausstattung
Gepäckträger, Schutzbleche, Kettenschutz, Seitenständer, Glocke, Ladegerät
Montagegrad
ca. 98 % vormontiert

Angaben laut Hersteller/Händler – Stand der Veröffentlichung, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.

Unsere Rezension

Das ZÜNDAPP Z600 ist ein City-Pedelec für kleinere Fahrerinnen und Fahrer: Der Tiefeinsteiger-Rahmen mit 47 cm ist laut Lidl für 150 bis 165 cm Körpergröße ausgelegt. Dazu kommen ein 522-Wh-Akku im Gepäckträger, ein Ananda-Frontmotor und eine Shimano Nexus 7 mit Rücktrittbremse. Grundlage dieser Einordnung sind die Datenblätter von Lidl und OTTO, die Ausstattung und der Preis.

Spricht dafür

  • Rahmen und Sattelhöhe ab 83 cm passen zu Fahrern ab 150 cm, das ist im City-Segment selten
  • 522 Wh reichen realistisch für 45 bis 65 km, im Stadtalltag für mehrere Tage
  • Nexus-Nabenschaltung mit Drehgriff: im Stand schaltbar, gekapselt und wartungsarm
  • Rücktrittbremse zusätzlich zu den Handbremsen, vertraut für Umsteiger vom klassischen Hollandrad
  • Federgabel, Komfortsattel und komplette StVZO-Ausstattung ab Werk

Spricht dagegen

  • Mechanische V-Brakes statt Scheibenbremsen, bei Nässe spürbar schwächer
  • Nur 120 kg zulässiges Gesamtgewicht, abzüglich Rad bleiben rund 95 kg
  • Drehmoment und Sensortyp weist keine Quelle aus
  • Der Akku im Gepäckträger verschiebt den Schwerpunkt nach hinten oben
Preis-Leistung 3,7
Ausstattung 3,2
Akku & Reichweite 3,7
Komfort & Alltag 4,0

Das ZÜNDAPP Z600 im Detail

Ein City-Rad für kleine Fahrer

Das Besondere am Z600 steht in der Rahmentabelle: Der Aluminium-Tiefeinsteiger hat eine Rahmenhöhe von 47 cm, die Sattelhöhe beginnt bei 83 cm, und Lidl nennt eine empfohlene Körpergröße von 150 bis 165 cm. Die meisten 28-Zoll-Cityräder starten erst bei 155 oder 160 cm. Wer bisher auf Zehenspitzen an der Ampel stand, findet hier ein Rad, auf dem beide Füße sicher den Boden erreichen.

Umgekehrt ist das Z600 für große Fahrer ungeeignet. Die Sattelstütze endet bei 98 cm, ab etwa 1,70 m wird die Sitzposition gedrungen. Für größere Menschen führt Zündapp das Z503 mit 49-cm-Rahmen und einer Spanne bis 185 cm. Worauf Du bei der Rahmenwahl achten solltest, erklärt der Ratgeber Damen-E-Bike.

Frontmotor von Ananda

Angetrieben wird das Rad vom Ananda M129F, einem Nabenmotor im Vorderrad mit 36 V und 250 W. Ein Drehmoment nennt weder Lidl noch OTTO, ebenso wenig den Sensortyp. Frontmotoren dieser Klasse liegen typischerweise bei 30 bis 40 Nm. Für flache und leicht hügelige Stadtstrecken reicht das, an langen, steilen Rampen musst Du kräftig mittreten.

Ein Vorteil der Bauform: Der Frontmotor lässt Hinterrad und Nabenschaltung unberührt. Die Nexus-Nabe arbeitet damit ganz ohne Motorlast, und ein Plattfuß hinten lässt sich flicken wie an einem normalen Fahrrad. Wie sich Front-, Heck- und Mittelmotor unterscheiden, zeigt der Ratgeber E-Bike mit Nabenmotor.

522 Wh im Gepäckträger

Der Greenway-Akku sitzt im Gepäckträger, ist abschließbar und lässt sich zum Laden abnehmen. Die Kapazität steht in den Quellen zweimal: Lidl rechnet mit 36 V und 14,5 Ah = 522 Wh, OTTO mit 37 V und kommt so auf 536,5 Wh. Es ist derselbe Akku mit denselben Zellen, der Unterschied liegt allein in der angesetzten Nennspannung.

Lidl gibt eine Reichweite von 35 bis 150 km an. Realistisch verbraucht ein City-Pedelec mit Frontmotor 8 bis 11 Wh pro Kilometer in mittlerer Stufe. Aus 522 Wh werden damit rund 45 bis 65 km, in der höchsten Stufe etwa 35 km. Die Ladezeit liegt bei rund 6 Stunden, OTTO nennt 500 Ladezyklen. Deinen eigenen Bedarf rechnest Du im Reichweiten-Rechner nach.

Die Bauform hat eine Nebenwirkung: Ein Akku im Gepäckträger liegt hoch und hinten. Beim Schieben und Rangieren ist das Heck schwerer, und mit Packtaschen wandert noch mehr Gewicht nach hinten. Auf dem Rad fällt das bei Stadttempo kaum auf.

Nexus 7 mit Rücktritt

Geschaltet wird mit einer Shimano Nexus 7-Gang-Nabenschaltung und dem Drehgriff Nexus C3000 RevoShift. Die Nabe ist gekapselt, verträgt Regen und Streusalz und lässt sich im Stand schalten. Dazu kommt eine Rücktrittbremse: Wer vom klassischen Hollandrad umsteigt, bremst wie gewohnt durch Rückwärtstreten.

Die Rücktrittbremse hat eine Eigenart, die Du kennen solltest: Die Pedale lassen sich nicht frei rückwärts drehen, um sie vor dem Anfahren in die richtige Position zu bringen. Die meisten Umsteiger gewöhnen sich schnell daran, wer den Freilauf gewohnt ist, braucht ein paar Tage.

V-Brakes: die Sparstelle

Vorn und hinten arbeiten Promax TX117 V-Brakes, mechanische Felgenbremsen. Bei trockenem Wetter bremsen sie ordentlich, bei Nässe verlängert sich der Bremsweg, weil erst das Wasser von der Felge gewischt werden muss. Die Beläge verschleißen zudem die Felge mit. In der Preisklasse um 1.000 € setzen viele Räder inzwischen hydraulische Scheibenbremsen ein.

Die Rücktrittbremse gleicht einen Teil davon aus, sie wirkt unabhängig vom Wetter auf die Hinterradnabe. Die Pflege der V-Brakes ist einfach und günstig, Beläge kosten wenige Euro. Wie oft Bremsbeläge fällig werden, zeigt der Ratgeber zu den Kosten beim Bremsbelagwechsel.

Komfort und Zuladung

Die Zoom 730 AMS ist eine einfache Aluminium-Federgabel, die Stöße von Bordsteinen und Kopfsteinpflaster abfängt. Einen Federweg nennen die Quellen nicht. Der Selle Royal Vivo ist ein breiter Komfortsattel für aufrechtes Sitzen, die Kenda-Reifen haben ein Straßenprofil.

Beim Gewicht lohnt ein genauer Blick. Lidl nennt ca. 24,2 kg, die OTTO-Gruppe 24,8 kg. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 120 kg. Lidl führt in seiner Tabelle 95,8 kg als „zulässiges Gesamtgewicht“, das entspricht exakt 120 kg abzüglich 24,2 kg Radgewicht und ist damit die verbleibende Zuladung. Für Fahrer über 90 kg mit Einkaufstaschen wird es knapp, passende Räder mit mehr Reserve sammelt der Ratgeber E-Bike für Übergewichtige.

Zwei Kaufwege im Vergleich

Das Z600 gibt es bei Lidl und OTTO, jeweils in Türkisblau und Karminrot. Bei Lidl kostet es derzeit ca. 980,38 €, bei OTTO liegt der Preis spürbar höher. Die Preisentwicklung oben zeigt den Lidl-Verlauf. Lidl liefert zu 98 % vormontiert und nennt eine Rückgabefrist von 30 Tagen.

Ein Amazon-Angebot gibt es aktuell nicht. Weitere Räder der Marke findest Du auf der ZÜNDAPP-Herstellerseite, den Klassenvergleich in der Liste der besten City-E-Bikes.

Alternativen im Vergleich

Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:

Merkmal
Preisca. 980,38 €ca. 984,00 €ca. 984,00 €ca. 974,00 €
MotorAnanda M129F Vorderrad-Nabenmotor (Frontmotor), 36 V, 250 WVorderrad-Nabenmotor, 250 WAnanda M129, Frontmotor (Vorderrad-Nabenmotor), 250 W, bis 45 Nm250 W Frontmotor (Ananda M129, Nabenmotor), 40 Nm
AkkuGreenway Gepäckträgerakku, 36 V, 14,5 Ah (522 Wh), abschließbar und abnehmbar36 V (531,6 Wh), am Rahmen, abnehmbar36 V, 10,4 Ah (374,4 Wh), am Sitzrohr, abnehmbarGreenway, 36 V, 10,4 Ah (374,4 Wh), hinter dem Sitzrohr, abnehmbar und abschließbar
Reichweite35–150 km (je nach Zuladung und Fahrweise)15–130 km (je nach Zuladung und Fahrweise)30–115 km (je nach Unterstützung, Zuladung und Gelände)bis zu 100 km
Gewichtca. 24,2 kg25,1 kg25,1 kg24 kg (Lidl: ca. 25 kg)
Bewertung3,7 / 53,5 / 53,4 / 53,3 / 5

Mit * markierte Links sind Affiliate-Links: Kaufst Du darüber, erhalten wir ggf. eine Provision, für Dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Preise als Richtwert, Angaben laut Hersteller/Händler. Über „Zur Rezension" kommst Du zu unserer ausführlichen Einordnung des jeweiligen Modells.

Fazit: Für wen lohnt sich das ZÜNDAPP Z600?

Das Z600 ist ein unkompliziertes City-Pedelec mit klarer Zielgruppe: Fahrerinnen und Fahrer zwischen 150 und 165 cm, die einen tiefen Einstieg, eine Nabenschaltung mit Rücktritt und einen Akku mit ordentlicher Kapazität suchen. Für ca. 980,38 € bekommst Du dazu Federgabel, Komfortsattel und eine komplette StVZO-Ausstattung.

Die Kompromisse sind die mechanischen V-Brakes und das zulässige Gesamtgewicht von 120 kg. Wer klein ist, überwiegend in der Stadt fährt und ein wartungsarmes Rad mit vertrauter Bedienung will, liegt beim Z600 richtig. Wer schwerer ist, viel bergab fährt oder Wert auf Scheibenbremsen legt, sollte weitersuchen.

ZÜNDAPP Z600 E-Bike ca. 980,38 €
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Häufige Fragen

Lidl nennt 150 bis 165 cm. Der Tiefeinsteiger-Rahmen hat 47 cm Rahmenhöhe, die Sattelhöhe reicht von 83 bis 98 cm. Damit ist das Z600 eines der wenigen 28-Zoll-Cityräder, das auch sehr kleinen Fahrern passt.

Lidl gibt 522 Wh an (36 V, 14,5 Ah), OTTO 536,5 Wh. Es ist derselbe Greenway-Akku, OTTO rechnet nur mit 37 statt 36 Volt Nennspannung. Der Akku sitzt im Gepäckträger, ist abschließbar und lässt sich zum Laden abnehmen.

Lidl nennt 35 bis 150 km. Bei realistischen 8 bis 11 Wh pro Kilometer in mittlerer Stufe werden aus 522 Wh rund 45 bis 65 km. In der höchsten Stufe oder bei Gegenwind sind es etwa 35 km.

Ja. Zusätzlich zu den beiden V-Brakes am Lenker bremst die Nexus-Nabe per Rückwärtstreten. Das ist vor allem für Umsteiger vom klassischen Hollandrad angenehm. Die Pedale lassen sich dafür nicht frei rückwärts drehen.

Promax TX117 V-Brakes vorn und hinten, also mechanische Felgenbremsen, dazu die Rücktrittbremse. Scheibenbremsen hat das Rad nicht. Bei Nässe verlängert sich der Bremsweg der V-Brakes spürbar.

Lidl gibt ca. 24,2 kg an, die OTTO-Gruppe 24,8 kg. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 120 kg, für Fahrer und Gepäck bleiben damit rund 95 kg.

Verbaut ist ein Ananda M129F Frontmotor mit 36 V und 250 W Nenndauerleistung, fünf Unterstützungsstufen und Schiebehilfe. Das Drehmoment weist keine Quelle aus. Für Stadtstrecken reicht der Antrieb, lange steile Anstiege verlangen kräftiges Mittreten.

Das Z503 hat eine 7-Gang-Kettenschaltung, eine Starrgabel und einen größeren 49-cm-Rahmen für 155 bis 185 cm. Das Z600 fährt dagegen mit Nexus-Nabenschaltung und Rücktritt, Federgabel und einem kleineren Rahmen für 150 bis 165 cm. Beide nutzen einen Gepäckträgerakku mit 14,5 Ah.

Laut Lidl und OTTO ja: Das Rad kommt mit StVZO-Beleuchtung, Reflektoren, Glocke, Schutzblechen und Seitenständer. Mit 250 W und 25 km/h Unterstützung gilt es als Pedelec und braucht weder Kennzeichen noch Führerschein.