Preisentwicklung
Tiefstpreis im Zeitraum: 873,23 € (16.09.2026) · Höchstpreis: 999,00 €
ZÜNDAPP Z802 E-Bike
Trekking-Pedelec mit 536-Wh-Gepäckträgerakku, 21 Gängen und kompletter StVZO-Ausstattung
- 536-Wh-Gepäckträgerakku von Greenway (37 V, 14,5 Ah) in der aktuellen Generation
- Komplette Alltagsausstattung: AXA-Licht nach StVZO, Schutzbleche, Gepäckträger, Ständer
- 21 Gänge mit Shimano-Drehgriff für Hügel und flache Strecken
- Herren-Diamantrahmen mit 23,4 kg oder Trapezrahmen mit 50 cm Einstiegshöhe
- Zoom-Federgabel mit 63 mm und winkelverstellbarer Vorbau
Stand: 11.10.2026, 20:34 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details
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Technische Daten
- Typ
- E-Trekkingrad (Pedelec bis 25 km/h)
- Modellname
- Z802 (700c), Generation mit 536-Wh-Akku
- Motor
- Ananda Hinterrad-Nabenmotor (Heckmotor), 36 V, 250 W, 40 Nm
- Unterstützung
- 5 Stufen plus Schiebehilfe, bis 25 km/h
- Akku
- Greenway Gepäckträgerakku, 37 V, 14,5 Ah (536 Wh), 3,1 kg
- Ladezeit
- ca. 6 Stunden
- Reichweite
- 30–115 km (je nach Fahrweise und Zuladung)
- Gewicht
- 23,4 kg (Herren), 24,8 kg (Damen)
- Zul. Gesamtgewicht
- 120 kg
- Schaltung
- Shimano Tourney, 21 Gänge (3 × 7), Drehgriffschalter Shimano RV300, Kurbel 42/34/24 Zähne, Freilauf 14–28 Zähne
- Bremsen
- Tektro V-Brakes vorn und hinten, mechanisch
- Federung
- Zoom Federgabel (730), 63 mm, mit einstellbarer Vorspannung und Lockout
- Laufräder
- 28 Zoll / 700c, Aluminium-Doublewall-Felgen
- Reifen
- Kenda Khan II, 700 × 40c (42-622), Straßenprofil mit Reflexstreifen
- Display
- Ananda D15 LED mit Akkuanzeige
- Beleuchtung
- AXA-LED-Scheinwerfer (EcoLine, 15 Lux) und AXA-Rücklicht, StVZO-konform
- Rahmen
- Aluminium, 48 cm; Herren als Diamantrahmen (Einstiegshöhe 81 cm), Damen als Trapezrahmen (Einstiegshöhe 50 cm)
- Empf. Körpergröße
- 165–185 cm (Herren), 155–185 cm (Damen)
- Sattelhöhe
- 92–105 cm (Herren), 89–100 cm (Damen)
- Cockpit
- Aluminium-Trekkinglenker, 610 mm breit, Vorbau winkelverstellbar von 10 bis 50 Grad
- Sattel
- Selle Royal Komfortsattel; Herrenmodell mit Federsattelstütze (20 mm Federweg)
- Ausstattung
- Gepäckträger mit Akkuaufnahme, Schutzbleche, halber Kettenschutz, Seitenständer, Klingel, Reflektoren, Ladegerät
- Montagegrad
- zu 98 % vormontiert geliefert
Angaben laut Hersteller und Händler, im Zweifel auf der Produktseite prüfen.
Unsere Rezension
Das ZÜNDAPP Z802 ist ein Trekking-Pedelec für Alltag und Touren mit 536-Wh-Akku im Gepäckträger, Heckmotor, 21 Gängen und kompletter Straßenausstattung. Die Einordnung beruht auf dem Zündapp-Datenblatt, den Listungen von Lidl, OTTO und Amazon sowie dem Vergleich mit Rädern derselben Preisklasse. Wichtig vorab: Unter dem Namen Z802 sind zwei Generationen im Handel.
Spricht dafür
- 536 Wh sind in dieser Preisklasse viel, Trekkingräder unter 1.000 € starten oft bei 374 bis 468 Wh
- Straßenfertig ab Werk: StVZO-Licht, Schutzbleche, Gepäckträger und Ständer sind dabei
- 21 Gänge decken flache Strecken und Hügel mit feiner Abstufung ab
- Mit 23,4 kg (Herren) leicht für ein voll ausgestattetes Trekking-Pedelec
- Zwei Rahmenformen, der Trapezrahmen mit nur 50 cm Einstiegshöhe
- V-Brakes und Tourney-Teile sind günstig im Unterhalt und in jeder Werkstatt bekannt
Spricht dagegen
- V-Brakes bremsen bei Nässe spürbar schwächer als hydraulische Scheibenbremsen und verschleißen die Felgen
- Heckmotor mit 40 Nm stößt an steilen Anstiegen schnell an seine Grenzen
- Zwei Akku-Generationen unter demselben Namen, die ältere hat nur 374 Wh
- Zulässiges Gesamtgewicht von 120 kg lässt mit Gepäck wenig Spielraum
- Der Akku auf dem Gepäckträger legt Gewicht hoch nach hinten und belegt die Ladefläche
Das ZÜNDAPP Z802 im Detail
Zwei Generationen unter einem Namen
Das Z802 ist seit einigen Jahren im Handel, und in dieser Zeit ist der Akku gewachsen. Die aktuelle Ausführung, die Lidl als „Z802 700c“ und OTTO verkaufen, trägt einen Greenway-Gepäckträgerakku mit 37 V, 14,5 Ah und 536 Wh. Die ältere Generation fuhr mit 36 V, 10,4 Ah und 374 Wh. Genau diese steht noch bei Amazon: Die dortige Listung führt 374 Wh und das Modelljahr 2020. Auch die Damen-Produktseite im Zündapp-Shop nennt in ihrer Tabelle noch 374,4 Wh, während die Herrenseite bereits 536 Wh angibt.
Prüfe deshalb vor dem Kauf die Wattstunden in der Artikelbeschreibung. Diese Rezension bezieht sich auf die 536-Wh-Ausführung. Die Amazon-Listung verlinken wir aus diesem Grund nicht, sie beschreibt das ältere Rad mit rund 30 Prozent weniger Akkukapazität. Gewicht, Ladezeit und Display haben sich zwischen den Generationen ebenfalls leicht verändert, die Tabelle oben führt die Werte der aktuellen Version.
536 Wh: die Reichweite realistisch gerechnet
Zündapp und Lidl nennen 30 bis 115 km, OTTO schreibt 15 bis 130 km. Ein Trekkingrad mit Heckmotor verbraucht auf flacher Strecke in mittlerer Stufe etwa 8 bis 12 Wh je Kilometer, daraus werden 45 bis 67 km. In hügeligem Gelände, mit Gepäck oder in der höchsten Stufe sind es 15 bis 20 Wh/km und damit 27 bis 36 km. Die 115 km erfordern knapp 4,7 Wh/km, das klappt nur in der kleinsten Stufe mit viel Eigenleistung.
Für Pendelstrecken von 15 bis 20 km je Richtung reicht eine Ladung damit für ein bis zwei Arbeitstage. Geladen wird in rund sechs Stunden, eine volle Ladung kostet bei 35 Cent je Kilowattstunde etwa 20 Cent. Deine Strecke rechnet der Reichweiten-Rechner durch.
Der Akku im Gepäckträger
Der Akku sitzt in einer Aufnahme unter der Ladefläche des Aluminium-Gepäckträgers. Das hat praktische Vorteile: Er ist gut erreichbar, lässt sich zum Laden mit in die Wohnung nehmen, und der Rahmen bleibt frei, was den tiefen Einstieg der Damenversion erst möglich macht. Zündapp führt passende Ersatzakkus im eigenen Shop, ein Tausch nach einigen Jahren ist also kein Problem.
Der Nachteil liegt in der Gewichtsverteilung. Gut 3 kg sitzen hoch über dem Hinterrad, mit zusätzlich beladenen Packtaschen wird das Heck schwer und die Lenkung fühlt sich leichter an. Seitliche Packtaschen passen wie gewohnt, Körbe oder Boxen auf der Ladefläche brauchen dagegen eine passende Adapterlösung. Die Traglast des Gepäckträgers nennt Zündapp nicht. Worauf Du beim Beladen achten solltest, erklärt der Ratgeber E-Bike-Gepäckträger.
Heckmotor mit 40 Nm
Angetrieben wird das Z802 von einem Ananda-Nabenmotor im Hinterrad mit 36 V und 250 W. Das Drehmoment gibt Zündapp im Datenblatt der Damenversion mit 40 Nm an, die Herrenseite bricht an dieser Stelle ab. 40 Nm reichen für flache Strecken, Brücken und moderate Hügel. An längeren Anstiegen mit mehr als 8 Prozent Steigung musst Du kräftig mittreten und früh herunterschalten, Mittelmotoren mit 70 Nm und mehr sind dort deutlich souveräner.
Der Heckmotor schiebt direkt am Hinterrad und arbeitet unabhängig von der Kettenschaltung. Das schont Kette und Ritzel, macht den Ausbau des Hinterrads bei einer Panne aber etwas aufwendiger, weil das Motorkabel gelöst werden muss. Welche Sensorik den Motor steuert, weist Zündapp nicht aus. Die Stärken und Schwächen der Bauart fasst der Ratgeber E-Bike mit Nabenmotor zusammen.
21 Gänge mit Drehgriff
Geschaltet wird mit einer Shimano-Tourney-Kettenschaltung: drei Kettenblätter mit 42, 34 und 24 Zähnen, ein Freilauf mit sieben Ritzeln von 14 bis 28 Zähnen und Drehgriffschalter vom Typ RV300 Revoshift. Die Übersetzung reicht damit von 24/28 für steile Stücke bis 42/14 für schnelle Abschnitte. Mit Motor fährst Du den Großteil der Zeit auf dem mittleren Kettenblatt, das kleine hilft an Rampen, wo die 40 Nm allein nicht genügen.
Tourney ist Shimanos Einstiegsgruppe. Sie schaltet weniger präzise als höhere Gruppen, die Teile sind aber günstig und überall verfügbar. Der Umwerfer braucht gelegentlich eine Justage, und wie bei jeder Kettenschaltung lebt die Haltbarkeit von regelmäßiger Pflege, siehe Ratgeber E-Bike-Kette ölen.
V-Brakes: einfach im Unterhalt, schwächer bei Nässe
Gebremst wird mit Tektro V-Brakes vorn und hinten, die über Seilzüge auf die Felgenflanken wirken. Bei trockenem Wetter verzögern sie ordentlich, lassen sich mit wenig Werkzeug einstellen, und neue Beläge kosten nur wenige Euro. Bei Regen verlängert sich der Bremsweg spürbar, weil die nasse Felge erst trocken gerieben werden muss. Außerdem verschleißen die Beläge mit der Zeit die Felgenflanken, deren Verschleißanzeige Du im Blick behalten solltest.
Für ein Rad mit bis zu 120 kg Systemgewicht sind hydraulische Scheibenbremsen die komfortablere Wahl, vor allem im Hügelland. Das ZÜNDAPP Z810 bringt sie mit, kostet dafür aber mehr. Was Bremsbeläge im Vergleich kosten, zeigt der Ratgeber E-Bike-Bremsbeläge wechseln.
Vollausstattung ab Werk
Das Z802 ist ab Werk straßenfertig. Vorn leuchtet ein AXA-LED-Scheinwerfer vom Typ EcoLine mit 15 Lux, hinten ein AXA-Rücklicht, beides nach StVZO. Die Lidl-Listung schreibt „15 LUX vorne und hinten“, Rücklichter werden allerdings nicht in Lux angegeben, hier ist die Händlerangabe ungenau. Dazu kommen Schutzbleche, Gepäckträger, halber Kettenschutz, Seitenständer, Klingel und Reifen mit Reflexstreifen.
Für Komfort sorgen eine Zoom-Federgabel mit 63 mm, deren Vorspannung sich einstellen und die sich blockieren lässt, 40 mm breite Kenda-Khan-II-Reifen und ein Selle-Royal-Sattel. Das Herrenmodell hat zusätzlich eine Federsattelstütze mit 20 mm Federweg. Der Vorbau lässt sich zwischen 10 und 50 Grad verstellen, damit passt Du die Sitzhaltung ohne Werkzeugwechsel an. Für Radwege, Feldwege und Schotter ist das eine stimmige Abstimmung.
Herren oder Damen: Rahmen, Größen, Gewicht
Beide Varianten haben 48 cm Rahmenhöhe. Das Herrenmodell mit Diamantrahmen hat eine Einstiegshöhe von 81 cm, wiegt laut Zündapp 23,4 kg und passt für 165 bis 185 cm. Die Damenversion mit Trapezrahmen lässt sich bei 50 cm Einstiegshöhe bequem besteigen, wiegt 24,8 kg und ist für 155 bis 185 cm ausgelegt, OTTO nennt 160 bis 185 cm. Lidl führt für beide Rahmen 24,8 kg.
Der Trapezrahmen eignet sich für alle, die nicht über das Oberrohr steigen möchten, unabhängig vom Geschlecht. Mehr zu den Unterschieden steht im Ratgeber Damen-E-Bike. Wer am Rand der Größenempfehlung liegt, prüft die Sattelhöhe (89 bis 100 cm beim Damen-, 92 bis 105 cm beim Herrenmodell) oder nutzt den Rahmengrößen-Rechner.
Zuladung: 120 kg Gesamtgewicht
Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 120 kg. Beim Herrenmodell bleiben damit 96,6 kg für Fahrer und Gepäck, beim Damenmodell 95,2 kg. Mit zwei gefüllten Packtaschen von 10 bis 15 kg sollte das Fahrergewicht also unter 85 kg liegen. Für schwerere Fahrer oder Einkäufe mit viel Last ist das knapp, Hinweise zu Rädern mit mehr Reserve gibt der Ratgeber E-Bike für Übergewichtige.
Einordnung
Innerhalb der Marke ist das Z802 der Einstieg in die Trekkingräder. Das Z810 bringt hydraulische Scheibenbremsen, 550 Wh im Rahmen und eine Achtgang-Altus-Schaltung für mehr Geld. Außerhalb von Zündapp bietet das TTGO C5 in einer ähnlichen Preisklasse 648 Wh und hydraulische Bremsen, das FISCHER Viator Move 01 einen 50-Nm-Heckmotor mit integriertem Akku. Das Z802 punktet mit geringem Gewicht, kompletter Ausstattung und einfacher Technik, Abstriche macht es bei Bremsen und Motorkraft.
Das Z802 gibt es mit Herren- und mit Damenrahmen. Die Herrenausführung kommt in Grau/Grün, Weiß/Grau und Schwarz/Grau, die Damenausführung in Weiß/Lila und Grau/Grün. Weitere Kandidaten zeigen die Bestenliste E-Trekkingräder und die Liste E-Bikes unter 1.000 Euro.
Für wen das Z802 passt
Das Z802 passt zu Pendlern und Genussfahrern im flachen bis leicht hügeligen Gelände, die ein straßenfertiges Rad mit großem Akku zu einem niedrigen Preis suchen und die Technik möglichst einfach halten wollen. Mit 536 Wh sind Tagesausflüge von 50 km ohne Zwischenladen realistisch.
Weniger geeignet ist es für steile Regionen, für Fahrer über 85 kg mit Gepäck und für alle, die täglich bei jedem Wetter fahren: Dort sind Scheibenbremsen und mehr Drehmoment die bessere Investition. Die Grundlagen der Gattung erklärt der Ratgeber Trekking-E-Bike.
Alternativen im Vergleich
Wie ordnet sich dieses Rad gegen die preislich nächstliegenden Modelle aus unseren Rezensionen ein? Die Kernwerte nebeneinander:
| Merkmal | ![]() | |||
|---|---|---|---|---|
| Bewertung | ||||
| Preis | 954,00 € | ab 969,00 € | ab 899,00 € | 888,00 € |
| Motor | Ananda Hinterrad-Nabenmotor (Heckmotor), 36 V, 250 W, 40 Nm | Heckmotor, bürstenlos, 48 V, 250 W Nenndauerleistung | Heckmotor (Hinterrad-Nabe), 250 W Nenndauerleistung, 36 V | Ananda Hinterrad-Nabenmotor (Heckmotor), 36 V, 250 W, max. 40 Nm |
| Akku | Greenway Gepäckträgerakku, 37 V, 14,5 Ah (536 Wh), 3,1 kg | 48 V / 13,5 Ah, 648 Wh, entnehmbar | 36 V / 13 Ah (468 Wh), Lithium-Ionen, abschließbar und herausnehmbar | Greenway Gepäckträgerakku, 36 V, 13 Ah (468 Wh), 3,14 kg, abnehmbar |
| Reichweite | 30–115 km (je nach Fahrweise und Zuladung) | 90 bis 130 km je nach Quelle | bis 90 km laut RCB, 80 bis 120 km laut OTTO, bis 80 km laut Amazon | 10–115 km (je nach Fahrweise und Zuladung) |
| Gewicht | 23,4 kg (Herren), 24,8 kg (Damen) | 26 kg | 25,5 kg | 24,8 kg |
Stand: 11.10.2026, 20:16 Uhr MESZ | ggf. zzgl. Versand | Details | * Affiliate-Links: Für Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision. Für Dich ändert sich am Preis nichts.
Fazit: Für wen lohnt sich das ZÜNDAPP Z802?
Das ZÜNDAPP Z802 liefert für ca. 954,00 € ein straßenfertiges Trekking-Pedelec mit 536-Wh-Akku, 21 Gängen und StVZO-Ausstattung. Mit 23,4 kg in der Herrenversion ist es zudem leicht, und die einfache Technik hält die Unterhaltskosten niedrig. Für Pendelstrecken und Ausflüge im flachen bis hügeligen Gelände ist das ein faires Paket.
Zwei Einschränkungen gehören zur Kaufentscheidung: V-Brakes verzögern bei Nässe schwächer als Scheibenbremsen, und der Heckmotor mit 40 Nm kommt an steilen Anstiegen an seine Grenze. Achte außerdem darauf, die aktuelle 536-Wh-Generation zu bestellen, die ältere Ausführung mit 374 Wh ist noch im Handel.
Häufige Fragen
Die aktuelle Generation, die Lidl und OTTO verkaufen, hat einen Greenway-Gepäckträgerakku mit 37 V, 14,5 Ah und 536 Wh. Ältere Z802 fuhren mit 36 V, 10,4 Ah und 374 Wh, diese Ausführung ist bei Amazon noch gelistet. Prüfe vor dem Kauf die Wattstunden in der Artikelbeschreibung.
Zündapp nennt 30 bis 115 km. Realistisch sind auf flacher Strecke in mittlerer Stufe 45 bis 67 km, weil ein Trekkingrad mit Heckmotor dort 8 bis 12 Wh je Kilometer verbraucht. Im Hügelland oder mit Gepäck sinkt die Reichweite auf 27 bis 36 km.
Mechanische V-Brakes von Tektro vorn und hinten. Sie sind günstig im Unterhalt und leicht einzustellen, bremsen bei Nässe aber schwächer als hydraulische Scheibenbremsen und verschleißen mit der Zeit die Felgen. Wer Scheibenbremsen möchte, findet sie beim Schwestermodell Z810.
Ja. Ab Werk sind ein AXA-LED-Scheinwerfer mit 15 Lux, ein AXA-Rücklicht, Reflektoren, Klingel und Reifen mit Reflexstreifen montiert. Dazu kommen Schutzbleche, Gepäckträger und Seitenständer, das Rad ist damit sofort straßenfertig.
Die Herrenversion hat einen Diamantrahmen mit 81 cm Einstiegshöhe, eine Federsattelstütze und wiegt 23,4 kg, empfohlen für 165 bis 185 cm. Die Damenversion hat einen Trapezrahmen mit 50 cm Einstiegshöhe, wiegt 24,8 kg und passt für 155 bis 185 cm. Motor, Akku und Schaltung sind gleich.
Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 120 kg. Abzüglich des Rades bleiben rund 95 bis 97 kg für Fahrer und Gepäck, je nach Rahmenform. Mit zwei gefüllten Packtaschen sollte das Fahrergewicht unter 85 kg liegen.
Moderate Hügel ja, steile Rampen nur mit kräftigem Mittreten. Der Heckmotor liefert laut Zündapp 40 Nm, Mittelmotoren kommen auf 70 Nm und mehr. Die 21 Gänge mit einem kleinsten Kettenblatt von 24 Zähnen helfen, an langen Steigungen musst Du trotzdem selbst mitarbeiten.
Amazon führt die ältere Generation des Z802 mit 374 Wh und Modelljahr 2020. Lidl und OTTO verkaufen die aktuelle Ausführung mit 536 Wh. Beide tragen denselben Modellnamen, deshalb lohnt der Blick auf die Wattstunden. Auf dieser Seite beziehen sich alle Angaben auf die 536-Wh-Version.
Zündapp und Lidl geben rund sechs Stunden für eine volle Ladung an. Der Akku sitzt im Gepäckträger und lässt sich zum Laden gut erreichen. Eine volle Ladung der 536 Wh kostet bei 35 Cent je Kilowattstunde etwa 20 Cent.



